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„Ich hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet“

Handball-Oberliga „Ich hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet“

Das Kreisderby in der Handball-Oberliga gewinnen die Jahn-Mädchen deutlich. Die MTV-Jungs holen in Hannover einen Punkt.

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Vivienne Wagner (HSG Nord Edemissen) setzt sich gegen Jennifer Hüsing und Nele Kruck (beide MTV VJ Peine) durch.

Quelle: bt

Derby-Spannung herrschte nur vor dem Spiel. Zu deutlich waren während der Partie die Unterschiede zwischen den weiblichen B-Jugend-Teams aus Edemissen und Peine in der Handball-Oberliga. Gut erholt und zielstrebig präsentierten sich die Peinerinnen nach ihren jüngsten Niederlagen. Sie waren ihrem Gegner in allen Belangen überlegen.

Weibliche B-Jugend

HSG Nord Edemissen – MTV VJ Peine 6:25 (2:12). Mehr als 20 Minuten mussten die Fans der HSG Nord Edemissen warten, bevor sie das erste Mal jubeln konnten. Lisa Reiter traf zum 1:11 und die Freude auf der Tribüne war so groß, als ob Edemissen gerade die Meisterschaft errungen hätte. Chancen für mehr Tore waren für die Heimmannschaft durchaus vorhanden. Insgesamt vergaben sie in 50 Minuten sechs Siebenmeter. „Wenn ich dazu noch die Chancen aus dem Spiel dazuzähle, hätte das Endergebnis deutlich knapper ausfallen können, sogar müssen“, meinte Julian Funk.

Der HSG-Coach sah von Beginn an eine überlegene Gästemannschaft. Die gefährlichste Edemissener Angreiferin Vivienne Wagner nutzte ebenso wie Marleen Lübbe die Chance nicht, durch Siebenmeter das erste Tor zu werfen. Stattdessen erhöhten die Gäste auf 7:0 nach zwölf Minuten und 11:0 nach 20 Minuten.

„Ich hatte mit etwas mehr Gegenwehr von Edemissen gerechnet“, sagte Peines Coach Lutz Benckendorf. Dessen Riege vergab auch noch drei Siebenmeter und traf einige Male Latte und Pfosten oder scheiterte an Edemissens guter Torfrau Anna Westendorf. Hätten sie konsequenter die Chancen genutzt, wären es über 30 Tore geworden.

„Mit der Abwehrleistung meiner Mannschaft bin ich nicht unzufrieden. Wir haben ein besseres Ergebnis im Angriff verspielt“, meinte Funk. Sein Gegenüber Benckendorf sprach von einer souveränen Leistung seiner Riege, bei der Lena Witzke nach ihrer langen Verletzungspause immer besser in Tritt kommt. Sie war mit fünf Treffern neben der agilen Julia-Marina Schnell gefährlichste Angreiferin des MTV.

HSG Nord Edemissen: Westendorf (Tor); Jasmin Schmerse (2/1), Reiter (2), Wagner (1), Conradi (1), Doliwa, Amberg, Grobe, Annika Schmerse, Lübbe, Seffer, Davudili, Giere.

MTV VJ Peine: Tessa Buchholz (Tor); Schnell (7/4), Witzke (5), Schauder (4/2), Hüsing (4), Stolte (4), Yegin (1), Bergmann, Kruck, Ehlers.
HSG Hannover-West – MTV VJ Peine. Bereits heute Abend müssen die B-Jugendlichen aus Peine erneut ran. Von 18.45 Uhr an treffen sie in Hannover auf die HSG Hannover-West. „Wir wollen in unserem letzten Spiel des Jahres mit einer guten Leistung aufwarten“, sagt Trainer Lutz Benckendorf. Er hofft, dass sein Team sich noch einmal konzentrieren kann. Denn das wird nötig sein, damit es beim Tabellenvorletzten keine Überraschung gibt.

Männliche B-Jugend

MTV VJ Peine – HSG Plesse-Hardenberg 24:24 (13:10). Der Aufwärtstrend bei den Peiner B-Jugendlichen hält an. Angetrieben von einem überragenden Niklas Kaufmann zogen sie mit 10:6 in Front. Dieser Zwischenstand zwang die Gäste, eine Auszeit zu nehmen. Die änderte nichts an der Überlegenheit der Heimmannschaft in der ersten Halbzeit. „Wir hatten ein wenig Pech im Torabschluss. Sonst hätte der Vorsprung zur Pause mehr als nur drei Tore betragen“, meinte Trainer Michael Netzel.

Nach der Pause verteidigten die Peiner bis zur 45 Minute ihren Vorsprung. Dann glichen die Gäste zum 21:21 aus. „Die Partie drohte zu kippen, doch meine Jungs verteidigten den einen Punkt, den sie sich redlich verdient haben.“

MTV VJ Peine: Koob (Tor); Kaufmann (7/1), Meier (7), Marius Müller (4), Görl (3), Harms (1), Berthold (1), Linn (1), Deister, Ziball.

bt

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