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Hundert Zuschauer sehen deutlichen Sieg der Vechelder

Volleyball-Regionalliga Herren Hundert Zuschauer sehen deutlichen Sieg der Vechelder

Mit einem Heimsieg haben sich die Regionalliga-Volleyballer des MTV Vechelde von ihrem Publikum verabschiedet. Sie unterstrichen auch im letzten Spiel des Jahres in eigener Halle ihre Heimstärke. Damit bleibt es dabei: Nur Spitzenreiter MTV Salzdahlum konnte in der bisherigen Saison aus Vechelde zwei Punkte entführen.

MTV Vechelde – VCB Tecklenburger Land II 3:0 (25:15, 25:10, 25:12). Die Körperhaltung ließ bereits vor dem ersten Ballwechsel ein gutes und erfolgreiches Spiel der Vechelder erwarten. Durch die Erfolge der vergangenen Wochen traten die Spieler des Aufsteigers selbstbewusst auf.

Dieses Selbstvertrauen machte sich von der ersten Minute an im Spiel der Heimmannschaft bemerkbar. Mit großer Sicherheit, Präzission und Härte wurde aufgeschlagen, und die Akteure aus dem Tecklenburger Land hatten große Probleme, die Angaben eines Alexander Brem wieder über das Netz zu bringen. Dort wartete ein guter Vechelder Block, der sich nur ganz selten von den Gästen überwinden ließ. Wieder einmal waren es die Routiniers Timo Naleschinski und Björn Koepke, die für Lufthoheit am Netz sorgten.

Im ersten Satz sorgten die Vechelder schnell für klare Verhältnisse, zogen 18:9 und 21:11 in Front. „Ich war schon überrascht, dass die Gegenwehr von Tecklenburg sehr gering war“, meinte Vecheldes Coach Janos Tomaszewski. Er war gespannt, ob sein Team auf dem hohen Niveau auch im zweiten Durchgang weiterspielen würde. Die Vechelder taten es, gingen über 16:6 auf 25:10 in Führung. Die Gäste fanden gegen die durchschlagskräftigen Hauptangreifer der Heimmannschaft kein Mittel. Immer wieder flogen die von Ingo Frassek, Jonas Wacker und Alexander Brem hart geschlagenen Angriffsbälle an ihrem Block vorbei.

Im dritten Satz stellte Tomaszweski, der ohne Felix Bornemann und Michael Jansen antreten musste, sein Team um. Er schickte Michael Aehlig und Thomas Junge auf das Spielfeld, ließ dafür Naleschinski und Wacker pausieren. Einen Bruch im Spiel seiner Mannschaft gab es nicht, die Neuen fügten sich glänzend ein. Aehlig war es, der mit guten Aufschlägen sein Team von 4:1 auf 7:1 nach vorn brachte. Beim 20:8 war die Entscheidung gefallen, die Tecklenburger Spieler ließen die Köpfe hängen und gaben die Partie verloren.

Gerade eine Stunde dauerte die Begegnung vor rund hundert Zuschauern, die freien Eintritt hatten. „Gegenüber dem verloren gegangenen Hinspiel war die Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Die Erfolge der vergangenen Wochen haben positive Spuren bei meinen Spielern hinterlassen. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Jungs. In so einer Deutlichkeit hatte ich den Sieg nicht erwartet“, resümierte Tomaszewski, der sich nun auf das Duell gegen Spitzenreiter Salzdahlum am kommenden Sonnabend freut.

bt

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