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Hohenhamelns dritter Streich: Driesen trifft sogar per Heber

Fußball-Hallenturnier des VfB Oedelum Hohenhamelns dritter Streich: Driesen trifft sogar per Heber

Bereits den dritten Hallenturnier-Sieg der Winterpause feierten Hohenhamelns Bezirksliga-Fußballer. Angeführt von einem überragenden Kerrim Driesen schnappte sich der TSV den Gleitz-Cup beim Turnier des VfB Oedelum. Driesen schoss im Finale gegen den Gastgeber alle drei Tore zum 3:2-Sieg. Insgesamt traf der Offensiv-Virtuose sechsmal und wurde damit auch Torschützenkönig des Turniers.

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Das Siegerteam des TSV Hohenhameln

Quelle: Sönke Rathje

Oedelum. Aller guten Dinge sind drei: Nach dem Drei-T-Cup in Hämelerwald und dem Krombacher-Cup in Algermissen triumphierten die Hohenhamelner auch in Schellerten. Im Finale drehte der Peiner Bezirksligist einen 0:1-Rückstand. Die Hohenhamelner wurden für ihre anfängliche Passivität vom Hildesheimer Kreisklassisten bestraft. Zweimal hatte Dave Stets zunächst noch parieren können, doch dann schoss Steffen Harenberg Oedelum in Führung. Das war der Weckruf für den TSV. Eine schöne Kombination mit Defrim Bytyci schloss Kerrim Driesen per Heber über VfB-Keeper Justin Klemme zum 1:1 ab. Anschließend setzte sich Driesen zweimal in Eins-gegen-Eins-Situationen durch und brachte sein Team mit 3:1 in Führung. Beinahe hätte Oedelums Cedric Rabbas Driesen und dem TSV noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit seinem ebenfalls sechsten Turniertreffer verkürzte er auf 2:3 und traf 17 Sekunden vor Schluss auch noch den Pfosten. Glück für Hohenhameln! So reichte es zum Turniersieg.

Der Matchwinner verteilte das Lob trotz seines Dreierpacks an das gesamte Team. „Es sieht zwar immer gut aus, wenn man alle Tore erzielt hat, aber wir hatten nur als Mannschaft eine Chance. Wir haben wie in Algermissen sehr diszipliniert in der Defensive gespielt und vorne unsere Möglichkeiten vor allem gegen Ende des Turniers konsequent genutzt“, bilanzierte Driesen.

Eine feine Geste ermöglichte ihm zudem, die Torjäger-Kanone mit nach Hause zu nehmen. Oedelums Cedric Rabbas hatte zwar ebenso sechs Treffer erzielt, verzichtete aber als „guter Gastgeber“ zugunsten des Hohenhamelners und übergab ihm diese Trophäe höchstselbst.

Für die anderen Peiner Vertreter war hingegen im Viertelfinale Schluss. Bezirksligist TSV Wendezelle unterlag dem späteren Turniersieger nach Toren von Tolga Kaya, Defrim Bytyci und Kerrim Driesen deutlich mit 0:3. Kreisligatabellenführer Rot-Weiß Schwicheldt holte gegen den Hildesheimer Kreisligisten TSV Giesen zwar ein 0:2 auf, kassierte im Gegenzug jedoch das entscheidende 2:3. Dennoch war RW-Trainer Dominik Feer positiv überrascht: „Aufgrund unser Personalproblematik mit lediglich zwei Wechselspielern war das Abschneiden besser als erwartet. Im ersten Spiel gegen Schellerten brauchten wir noch eine Findungsphase, aber danach hat es besser geklappt und wir sind verdient ins Viertelfinale gekommen. Da haben wir dann etwas geschlafen.“

Für die Giesener war dann im Halbfinale gegen Hohenhameln Endstation. Zwar führte Giesen, doch Marcel Lamm rettete Hohenhameln ins Neunmeterschießen. Hier avancierte Patrick Lieckfeldt zum Sieggaranten. Er ging für Stets ins Tor und parierte gleich den ersten Schuss von Donat Pflüger. Da sein Bruder David und Tanis Driesen ihre Neunmeter verwandelten, hatte Lieckfeldt auch den entscheidenden Schuss. Er behielt die Nerven und donnerte den TSV ins Finale. Dieses gewann der Bezirksligist und sicherte sich die 300 Euro Preisgeld.

Eine Auszeichnung erhielten auch Oedelums Justin Klemme, der zum besten Torwart gewählt wurde, und Giesens Enrique Cid-Valdez, der zum besten Spieler gekürt wurde.

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