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20:33 08.11.2009
Alexander Apel (TSV Hohenhameln) spitzelt den Ball in den Strafraum des SV Bosporus. Die Abwehr der Peiner ist aber auf der Hut. Quelle: Ralf Büchler
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TSV Hohenhameln – SV Bosporus Peine 1:1 (1:1). Gerade einmal 120 Sekunden war das Derby jung, als der Unparteiische Georg Steinhauer die erste strittige Aktion zu entscheiden hatte. Einem Lupfer durch Alparslan Urfa über die aufgerückte Hohenhamelner Hintermannschaft folgte eine Eins gegen Eins Situation zwischen Bosporus-Torjäger Hikmet Koc und Hohenhamelns Schlussmann Phillipp Schaare.

„Hikmet wurde deutlich von den Beinen geholt, das war ein klarer Elfmeter“, ärgerte sich Bosporus-Trainer Jürgen Simon. Steinke entschied nach dem Zweikampf jedoch zu Gunsten der Hausherren auf Freistoß. „Das war einfach Pech für uns“, betonte Simon, dessen Team ungeachtet dessen auch in der Folge stets gefährlich blieb. „Hohenhameln war zwar optisch überlegen, aber wir haben über Konter viele Nadelstiche setzen können“. Meist jedoch blieben die Peiner im Spiel nach Vorne zu inkonsequent, „der finale Pass fehlte oft!“ Nicht jedoch in der 43. Minute, als Bosporus durch Koc nach einem Konter zur umjubelten 1:0-Führung einschoss.

Die Freude darüber währte indes nicht lange, denn TSV-Stürmer David Lieckfeldt erzielte nach schöner Hereingabe von Jannick Richau zwei Minuten später den Ausgleich. „Wir hätten noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können“, haderte TSV-Spielertrainer Michael Jarzombek, der selbst in der 10. Minute eine Chance vergab. Die Einschussmöglichkeit vom späteren Torschützen Lieckfeldt parierte SV-Keeper Patrick Bork in der 33. Minute glänzend.

Ähnlich verlief die von vielen Nickligkeiten geprägte Begegnung auch nach Wiederanpfiff. „Hohenhameln war spielerisch überlegen, das muss man klar anerkennen"“, gestand Simon, dessen Mannschaft in der Defensive jedoch nicht viel anbrennen ließ. Zwar sah Dogan Kalem in der 72. Minute die Ampelkarte, „doch wir standen auch zu Zehnt gut.“

Lediglich zweimal wurde es noch brenzlig für die Gäste. Erneut David Lieckfeldt (75.) und kurz vor dem Abpfiff der eingewechselte Tobias Malessa (89.) vergaben jedoch ihre Chancen.

„Es ist schon etwas enttäuschend, dass es nicht zu mehr für uns reichte. Aber am Ende geht die Punkteilung absolut in Ordnung“, betonte Jarzombek. Auch Bosporus-Trainer Jürgen Simon sprach von einem „gerechten Remis“. Kurz vor dem Abpfiff sah Hohenhamelns Christian Buchner im Gerangel mit Hikmet Koc ebenfalls die Ampelkarte.

TSV Hohenhameln: Schaare – Brandau (57. Savas), Lorenz, Mehrmann (67. Mallessa), Steinborn – C. Buchner, Richau, T. Buchner (72. Kretschmann), Jarzombek – Apel, Lieckfeldt.

SV Bosporus Peine: Bork – Acun, Aslan, Karahancer – Kalem, Capan, A. Urfa, M. Urfa (74. Bel-Aiech), Akkoc (60. Akkoc) – Alaoglu (74. Tanriculu), Koc.

Tore: 0:1 Koc (43.), 1:1 Lieckfeldt (45.).

Lars Lorenz

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