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Sport Regional Hitchcock in der Bortfelder Halle
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16:01 27.04.2018
Ein echtes Endspiel: Am vorletzten Spieltag erwartet Tabellenführer Groß Lafferde (rot) den punktgleichen Zweitplatzierten aus Zweidorf/Bortfeld (blau). Quelle: Hartmut Butt
Kreis Peine

Spannender hätte auch Thriller-Altmeister Alfred Hitchcock die Dramaturgie nicht inszenieren können: Am drittletzten Spieltag treffen in der Handball-Landesliga mit der SG Zweidorf/Bortfeld und dem MTV Groß Lafferde die beiden Teams aufeinander, die punktgleich die Tabelle anführen. Der Gewinner des Kreisderbys dürfte am Saisonende mit hoher Wahrscheinlichkeit den Aufstieg feiern können.

SG Zweidorf/Bortfeld – MTV Groß Lafferde (Sonnabend, 18.30 Uhr). „Wir wollen Revanche für die Hinspiel-Niederlage“, sagt SG-Chef Sigurt Grobe. Sein Team habe zwar Heimvorteil, aber den Nachteil, „dass wir in der Woche die schwierige Partie in Northeim bestreiten mussten. Der Erfolg dort sollte aber frische Kräfte freisetzen“, erklärt Grobe.

Eines sei aber schon vorab klar: „Es wird eine spannende und knappe Angelegenheit“, betont Grobe, der es als Nachteil für die SG ansieht, dass auf der MTV-Trainerbank mittlerweile Dennis Bühn sitzt. „Denn er kennt unsere Mannschaft besonders gut“, erläutert Grobe. Wenn er dabei war, behielten die Lafferder häufig die Oberhand. Im Hinspiel coachte Bühn den MTV noch nicht – dennoch gewannen die Lafferder. „Sie waren besser“, erinnert sich Grobe. Am Sonnabend jedoch sollen beide Punkte in Bortfeld bleiben – und Grobe rechnet mit einem ausverkauften Haus.

Allerdings stehen nach dem schweren Spiel in Northeim noch Fragezeichen hinter einigen Spielernamen. SG-Trainer Michael Nechanitzky kann auf jeden Fall wieder auf Fabian Gerstung zurückgreifen, der von Linksaußen für die besonderen Tore gut ist, aber auch als Spielmacher fungieren kann. Dennoch: Nechanitzky, der mit Bühn gut befreundet ist, will unbedingt gewinnen, denn das wäre wohl der entscheidende Schritt in Richtung Titelgewinn – und mit diesem möchte sich Nechanitzky gerne verabschieden.

Für MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon sind die Zweidorf/Bortfelder Favorit. „Denn sie haben in ihrer neuen Sporthalle bisher alles gewonnen. Und das meistens sogar deutlich. Hinzu kommt, dass wir dieses Jahr auswärts leider nur schwankende Leistungen zeigten. Aber vielleicht kommt es uns entgegen, dass wir in diesem Spiel einmal nicht in der Favoritenrolle sind.“

Nach dem jüngsten 39:21-Sieg im Kreisderby gegen Edemissen legten die Lafferder ihren Fokus umgehend auf das Spitzenspiel. „Unsere Mannschaft arbeitete im Training sehr konzentriert, die Bedeutung der Partie ist jedem bewusst“, berichtet Slabon, der von den Seinen fordert, gegen Zweidorf/Bortfeld an die Grenzen zu gehen. „Nur so können wir etwas mitnehmen.“ Nach seiner Ansicht haben die Gastgeber eine sehr variable Spielanlage, in der Defensive beherrsche die Mannschaft mehrere Formationen.

„Und davon macht SG-Trainer Michael Nechanitzky im Spiel Gebrauch“, betont Slabon, der damit rechnet, dass der zum Saisonende ausscheidende Nechanitzky seine Spieler besonders motivieren wird. „Er will den Aufstieg zum Abschied von der SG.“

Aufstiegsduell MTV Groß Lafferde gegen SG Zweidorf/Bortfeld – mancher Handball-Fan erinnert sich, dass es diese Konstellation schon einmal gegeben hat: Am 26. April 2003 spielten beide Konkurrenten am letzten Spieltag um den Aufstieg in die Verbandsliga. Dabei hatte der MTV in der mit 400 Zuschauern gefüllten Sporthalle am Lafferder Busch das bessere Ende für sich. Das 17:17-Unentschieden reichte seinerzeit, um den Aufstieg perfekt zu machen.

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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