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Hinsches Verletzung überschattet Derby

Badminton-Regionalliga Hinsches Verletzung überschattet Derby

Das Derby verloren und den Leistungsträger auch noch: In doppelter Hinsicht bitter war die 3:5-Niederlage des Badminton-Regionalligisten SG Vechelde/Lengede gegen Verfolger BV Gifhorn. Ausgerechnet gegen sein Ex-Team avancierte SG-Spitzenspieler Robert Hinsche zum großen Pechvogel. Er riss sich im Einzel die Achillessehne.

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Fällt monatelang bei der SG Vechelde/Lengede aus: Robert Hinsche hat sich die Achillessehne im Einzel gegen Gifhorn gerissen und musste aufgeben. Sein Team verlor 3:5.

Quelle: Isabell Massel

Woltwiesche.

SG Vechelde/Lengede – BV Gifhorn 3:5 (6:11). Hinsche war nach einem Muskelfaserriss gerade noch rechtzeitig fit für das Wiedersehen mit seinem Ex-Team geworden – und dann das! Im zweiten Satz des bis dato packenden Spitzeneinzels gegen Dennis Friedenstab kam das jähe Ende bei einer 13:12-Führung. Hinsche brach nach einem Schlag im Rückwärtsgang zusammen. Achillessehnenriss! „Wir haben uns die Szene noch mal auf Video angesehen. Man hört die Verletzung sogar“, schilderte Teamkollege Papendorf. Der Krankenwagen musste kommen, die Zuschauer spendeten dem Pechvogel mit Beifall Trost. Gegner Dennis Friedenstab konnte sich gar nicht über den Sieg freuen. „So willst du nicht gewinnen, das ist einfach nur blöd“, sagte er.

Für die SG war es auch blöd, denn in dieser Partie lag der fehlende Punkt zum möglichen Remis drin. Doch nicht nur da, merkte Wolf-Dieter Papendorf an. Auch im Damen-Einzel von Katrin Schindler flirtete der Gastgeber mit einem Sieg. Denn: Im zweiten Satz führte Schindler gegen Larina Tornow 15:12, ehe die für Papendorf entscheidende Szene passierte. Tornow ließ einen Aufschlag der Lengederin fallen, weil sie auf Aus spekuliert hatte. Der Ball war jedoch drin – und zählte trotzdem nicht. „Der Schiri entschied auf Wiederholung, weil der Ball beim Aufschlag die Lampe berührt haben soll. Beide Spielerinnen haben das jedoch nicht so gesehen, das hat Katrin rausgebracht.“

Papendorf selber ärgerte sich über die Schlussphase im zweiten Satz seines Einzels gegen Ex-SGer Patrick Thöne. Der Jetzt-SGer hatte 19:18 geführt und verlor nach zwei leichten Aufschlag-Annahmefehlern noch Satz und Spiel 19:21. „Sowas darfst du dir nicht mal mehr in der U17 erlauben“, kommentierte der 28-Jährige frustriert.

So kam die SG nicht über drei Zähler hinaus. Papendorf spielte mit Comebacker Janik Schwarze ein starkes Doppel, Markus Müller dominierte sein Einzel gegen Benjamin Dieckhoff und Hanna Moses hatte im Mixed mit Henning Zanssen ihre Anfangsnervosität wegen der tollen Derby-Kulisse von 50 Zuschauern abgelegt. Im Doppel war sie davon noch zu sehr beeindruckt. „So viele Zuschauer waren noch nie da. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen.“

SG-Coach Volker Daube bedauerte, dass sein Team den Abstand auf die Abstiegsränge nicht ausbauen konnte. „Wir haben es verpasst, in den engen Situationen kühlen Kopf zu bewahren“, analysierte er.

Spiele: Hinsche/Zanssen – Friedenstab/Thöne 14:21, 19:21; Papendorf/Schwarze – Dieckhoff/Joop 21:15, 17:21, 21:11; Moses/Schindler – Dingler/Tornow 13:21, 17:21; Hinsche – Friedenstab 26:28, 13:21 nach Aufgabe; Papendorf – Thöne 19:21, 12:21; Müller – Dieckhoff 21:16, 21:13; Schindler – Tornow 15:21, 18:21; Zanssen/Moses – Joop/Dingler 22:20, 21:9.

Von Christian Meyer

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