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Hiete springt mit Randolph zum Sieg

Salto-Feuerwerk Hiete springt mit Randolph zum Sieg

Zehn aufeinanderfolgende Saltos zeigte Lena Hiete in ihrer Kür beim Trampolin-Landeswettkampf. Das machte Eindruck bei den Punktrichtern: Die 18-Jährige vom MTV Peine gewann den Wettstreit in Laatzen in der Klasse der Erwachsenen.

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Da steht sie kopf: Lena Hiete wirbelte beim Trampolin-Wettkampf in Laatzen durch die Luft.

Quelle: rb

Mit einem Sprung namens Randolph schloss sie die Kür ab. Einen Salto vorwärts musste sie dafür mit zweieinhalb Schrauben kombinieren. „Ich war schon etwas nervös vor dem Sprung, denn es ist schwierig ihn zu stehen“, betonte Lena Hiete. Doch sie wackelte nicht und legte nach dem Pflichtdurchgang den Grundstein für ihren Sieg. „Das war eine klasse Kürübung“, lobte auch Trainerin Daniela Kola. Im Finale baute ihr Schützling den Vorsprung sogar noch aus.

Pech hatte Klubkollegin Lorine Arndt (Jahrgang 1994). Sie zeigte zwar eine der besten Pflichtübungen der stark besetzten Wettkampfklasse der Jugendturnerinnen, landete aber dennoch auf dem letzten Platz. „Leider patzte sie in ihrer Kürübung“, erläuterte Trainerin Kola. Nach einem gut geturnten Doppelsalto rückwärts gebückt, verließ die Jahnerin das Trampolin und landete auf der Matte. So etwas bestraft das Kampfgericht streng, deshalb blieb nur Platz 25.

Elise Henke (1998), die auch Turnerin im Landeskader ist, musste sich bei 33 Teilnehmern der größten Konkurrenz stellen, und turnte sich souverän zur Spitze. Nach einer Kürübung mit dem hohen Schwierigkeitsgrad von 6,0 musste sie sich nur Fenja Feist vom TUS Aschendorf geschlagen geben und erreichte den zweiten Rang.

Bei den C-Juniorinnen (2000 und 2001) starteten drei Turnerinnen für den MTV Peine. Nach einer guten Pflichtübung wackelte Annika Denkmann bei einigen Sprüngen ihrer Kür und erreichte Platz 20. Tessa Lindebauer verpasste mit Platz elf ganz knapp die Teilnahme am Finale. „Jedoch zeigte sie auch eine um zwei Stufen schwierigere Pflichtübung in der bereits neun der zehn vorgeschriebenen Pflichtteile ein Salto ist“, betonte Trainerin Kola.

Melina Riedel erreichte mit zwei schön geturnten Übungen das Finale, und konnte sich dort noch um zwei Plätze auf Rang acht verbessern.

Bei den C-Jugendlichen erreichten alle drei Turner des MTV Peine das Finale. Mit der höchsten Schwierigkeitswertung der gesamten Wettkampfklasse erturnte sich Joshua Przybilski den sechsten Platz. Phillip Janeck, der erst seit etwa einem halben Jahr Trampolinsport betreibt, zeigte eine sehr konzentrierte Übungen. „Besonders die gute Ausführung des Bauchsprunges war auffallend“, lobte Daniela Kola. Lohn: Platz sieben. „Ich bin super stolz auf diese Leistung, da Phillip erst so kurz dabei ist“, unterstrich Lena Hiete, die das Nachwuchstalent trainiert.

Gut lief es auch für Kim Goldbach. Er baute in seinen Wettkampf eine ganz frisch gelernte Kombination als Abschlusselement ein: Salto rückwärts gehockt und den Barani B, Salto vorwärts gebückt. Er erreichte den achten Platz in der Gruppe der neun- bis zehnjährigen Jungen.

cm/rd

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