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Sport Regional Henning Zanssen: Mit Physio-Hilfe zu DM-Silber
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14:01 24.05.2018
Henning Zanssen (SG Vechelde/Lengede) holte bei der Deutschen Meisterschaft im O40-Mixed und im O35-Doppel Silber. Quelle: isabell Massel
Völklingen

Er schlug aber doch auf, damit sich seine Partner zur EM in Madrid qualifizieren können – nun will er dort eventuell sogar selbst angreifen. Silbermedaillen holten zudem die SG-Klubkollegen Stephan Burmeister und Dietmar Unser.

Herren-Doppel O40

Zanssen startete zusammen mit Andreas Bernwald (BC Tempelhof) ungesetzt ins Turnier. Im ersten Spiel mussten beide erst noch kleinere Abstimmungsschwierigkeiten beseitigen, was sich jedoch nicht im Ergebnis widerspiegelte (21:12, 21:16). Auch anschließend im Achtel- (21:19, 21:8) und im Viertelfinale (21:15, 21:18) siegten Zanssen/Bernwald souverän. Im Halbfinale wartete dann mit Firth/Körber (ESV Flügelrad Nürnberg) ebenfalls eine ungesetzte Paarung. Auch hier blieb Zanssen mit seinem Partner ohne Satzverlust. „Das Finale habe ich mir dann geschenkt, damit ich mich nicht unnötig aufreibe vor dem Mixed. Die Chancen auf den Sieg waren sowieso klein“, erklärte Zanssen, der schon im Finale der Norddeutschen Meisterschaft gegen die späteren Deutschen Meister (Christian Barthel und Alexander Schulz/Hamburg) in zwei Sätzen unterlag.

Mixed O35

Tags darauf zeigte sich, dass der Verzicht auf das Doppel-Finale die richtige Entscheidung war. „Ich bin nach jedem Spiel zum Physio, damit ich wieder einigermaßen laufen konnte“, berichtete Zanssen. Nachdem er mit Partnerin Tiina Kähler (BW Wittorf) das Achtelfinale locker gewonnen hatte, mussten die beiden sich im Viertelfinale gegen Klitsch/Vowinkel (BC Ginsheim) strecken (24:22, 21:18). Im Halbfinale gegen Westermeyer/Weisbarth (BC Hohenlimburg/BC Wachtberg) kam dann beim Stand von 17:13 das Verletzungspech der Gegner den Norddeutschen zu Gute, denn Simone Weisbarth musste aufgeben. Somit war auch hier Silber für Zanssen sicher.

Eigentlich wollte er es wie im Doppel machen und das Finale abgeben. „Doch durch den unerwartet schnellen Sieg im Halbfinale reichte die Kraft noch für ein Spiel“, sagte er. Allerdings waren Felix Hoffmann (Neubiburg) und Claudia Vogelgsang (VfB Friedrichshafen) zu übermächtig und gewannen 21:16 und 21:8. „Für meinen Zustand war das völlig okay. Die beiden sind vergangenes Jahr Weltmeister geworden und haben absolut verdient gewonnen“, erklärte Zanssen.

Herren-Einzel O40

Auch Stephan Burmeister spielte ein starkes Turnier, verteidigte er doch seine Silbermedaille vom Vorjahr. An Position zwei gesetzt kam er kampflos ins Viertelfinale. Ab da begann jedoch das große Kämpfen. Den ersten Satz verlor er noch mit 20:22 gegen Florian Körber (ESV Flügelrad Nürnberg). Im zweiten fand er dann zu seinem Spiel und drehte auf (21:10) – und anschließend behielt er die Nerven und zog mit 21:19 ins Halbfinale ein.

Dort wartete mit Björn Wippich der an 3/4 Gesetzte – und es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Burmeister verlor erneut Satz eins (19:21), holte aber den zweiten Durchgang mit 21:15. In Satz drei sah es zunächst nicht nach dem Finale für Burmeister aus, lag er doch mit 13:19 zurück. „Dann hat Stephan sich noch einmal zusammengerissen und jeden Ball bekommen“, berichtete Zanssen. Und die spektakuläre Aufholjagd wurde belohnt: Nachdem Burmeister vier Matchbälle des Gegners abgewehrt hatte, durfte er dann selbst beim 24:22 jubeln. Im Finale gab es dann die Neuauflage des letztjährigen Finales gegen Thorsten Hukriede (RW Wesel, 1) – und auch diesmal war der Gegner zu stark (21:5, 21:11). Dennoch: „Ich bin super zufrieden mit meiner Leistung“, stellte Burmeister klar.

Herren-Doppel O45

Stephan Burmeister überzeugte auch im Doppel. Zusammen mit Thomas Finger (Tempelhof) gewann er das Achtelfinale – und im Viertelfinale gegen die topgesetzten Wiechmann/Zepmeisel (Güstrower SC/TuS Prien) legten die beiden ein kämpferisches Drei-Satz-Match hin, schieden aber aus (15:21, 17:21, 17:21).

Herren-Einzel O70

Dietmar Unser (an 3/4 gesetzt) zog ungefährdet ins Halbfinale ein. Dort gab er gegen Peter Honnen (TV Witzhelden, 5/8) den ersten Satz noch mit 19:21 ab. Anschließend aber drehte der Altmeister das Spiel (21:16, 21:16). Doch auch im vierten Finale mit Vechelder Beteiligung sollte es am Ende „nur“ Silber geben, denn Gregor Bartmann (BC Köln) dominierte die Konkurrenz ohne Satzverlust.

Herren-Doppel O70

Dietmar Unser schied mit Helmut Wiegand (Weißenfels) in Runde eins aus. „Im dritten Satz hat Helmut Nerven gezeigt und wurde nervös“, begründete Unser das 16:21, 21:12, und 18:21.

Von Redaktion

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