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Heißes Derby: Lengede dreht Rückstände

Volleyball-Landesliga Heißes Derby: Lengede dreht Rückstände

Dank der maximalen Ausbeute von sechs Punkten beim Heimspieltag kletterten die Landesliga-Volleyballer des SV Lengede auf Platz drei. Beim 3:1-Derbysieg gegen die VG Ilsede drehte der SVL in Satz zwei und drei Rückstände und besiegte im Anschluss auch den MTV 48 Hildesheim II mit 3:1.

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Ilsedes Gnatija Popovic (gelber Dress) versucht Lengedes Block zu überlisten. Die VG verlor das umkämpfte Derby 1:3.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Dank der maximalen Ausbeute von sechs Punkten beim Heimspieltag kletterten die Landesliga-Volleyballer des SV Lengede auf Platz drei. „Das war eine starke Leistung, es stand eine voll entschlossene und selbstbewusste Lengeder Mannschaft auf dem Feld“, stellte SVL-Mittelblocker Wladimir Sabuga nach dem 3:1-Derbysieg gegen Ilsede und dem 3:1 gegen den MTV 48 Hildesheim II erfreut fest. Im fünften Anlauf hat es auch bei den Vecheldern geklappt: In der Staffel 5 feierte der abstiegsgefährdete MTV seinen ersten Saisonsieg.

Landesliga 5

USC Braunschweig IV – MTV Vechelde 0:3 (18:25, 20:25, 23:25). Im Kellerduell hat der MTV seine Niederlagen-Serie gestoppt. „Allerdings mussten wir hart für diesen Erfolg arbeiten“, stellte Vecheldes Spieler Thomas Junge fest und verwies darauf, dass der USC sich mit Spielern aus der Fünftvertretung verstärkt hatte, die Vierter der Staffel sind.

In den entscheidenden Situationen jedoch habe sein Team immer noch eine Schippe drauflegen können. „Zwar gab es einige Phasen, in denen dann immer gleich mehrfach die Annahme nicht sauber zum Zuspieler gebracht oder zu wenig Druck im Angriff entwickelt wurde. Trotzdem kämpfte sich die Mannschaft immer wieder zurück“, lobte Junge. Besonders eindrucksvoll sei das im dritten Durchgang gelungen, als die Vechelder einen 11:16-Rückstand nach einer Auszeit in eine 17:16-Führung drehten. Junge war zufrieden: „Die Leistung bewegte sich zwar nicht auf dem Niveau unseres letzten Auswärtsspiels beim MTV Gamsen, aber in der Gesamtschau sorgte eine durch die Bank relativ konstante Mannschaftsleistung dafür, dass der Sieg am Ende auch in der Höhe vollkommen verdient war.“

Landesliga 6

SV Lengede – VG Ilsede 3:1 (25:18, 22:25, 25:23, 26:24). Für zwei Lengeder war es ein besonderer Derbysieg: Zuspieler Sven Menzel und Diagonalangreifer Raphael Herbst trafen schließlich auf ihr Ex-Team. Und Letzterer machte mit einem krachenden Rückraum-Angriff gleich mal die 1:0-Satzführung perfekt.

In der Folge entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, in dem sich die Lengeder jedoch als perfekte Aufholjäger erwiesen. In Satz drei lag der SVL nämlich schon 21:23 hinten. „Aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung im Block, Angriff und zwei starken Aufschlägen von Sebastian Bartels konnten wir diesen Satz noch drehen“, freute sich Lengedes Mittelblocker Wladimir Sabuga.

In Satz vier kippten die Lengeder gar einen 16:21-Rückstand noch und glichen zum 24:24 aus – Verlängerung. „In diesem kritischen Moment hat Mats Kampmann, der im Verlauf des Spieles immer stärker wurde, mit zwei tollen Angriffen das Spiel für uns entschieden“, lobte Teamkollege Sabuga, der aber einräumte: „Die Sätze drei und vier hätten auch anders ausgehen können.“

Fazit von VG-Kapitän Hauke Fröhling: „Wir haben uns selbst geschlagen. Wenn man zu viele Fehler macht, kann man nicht gewinnen.“ Vor allem in den letzten beiden engen Sätzen sei diese Fehlerquote ärgerlich gewesen.

SV Lengede – MTV 48 Hildesheim II 3:1 (18:25, 25:18, 25:20, 25:21). Die Lengeder steigerten sich nach einem schwachen ersten Satz und gewannen auch ihr zweites Heimspiel. „Anfangs waren wir viel zu statisch und es folgte eine Serie von Aufschlag-, Annahme- und technischen Fehlern“, erklärte SVL-Mittelblocker Wladimir Sabuga den Rückstand.

Doch mit druckvollen Angriffen führte Keven Schulze sein Team zum Satzausgleich. Dank fünf starker Aufschläge von Mats Kampmann und einem sehr konzentrierten Spiel behaupteten sich die Lengeder nach einem 19:19-Zwischenstand auch in der Schlussphase des dritten Durchgangs.

Weil der SVL mitunter unachtsam war und sich zu sehr mit Schiri-Entscheidungen beschäftigte, blieb auch Durchgang vier lange Zeit offen. „Erst zum Schluss, als die Ordnung innerhalb der Mannschaft wieder hergestellt war, lief das Zusammenspiel und wir konnten gewinnen“, bilanzierte Sabuga, der hofft, dass die beiden Heimsiege seinem Team mehr Selbstvertrauen gegeben haben.

Von Christian Meyer

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