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Sport Regional Harte Arbeit: SG ringt Favoritenschreck nieder
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14:00 19.03.2018
Auch ein starker Gegner konnte die SG Zweidorf/Bortfeld nicht stoppen. Hier überwindet Spielmacher Gerrit Büüs Gästetorhüter Tim Loose. Auch nach seinem angekündigten Aus am Saisonende trieb Trainer Michael Nechanitzky (oben) die SG emsig an. Quelle: Hartmut Butt
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Bortfeld

Die SG bleibt damit zusammen mit dem MTV Moringen schärfster Verfolger von Spitzenreiter MTV Groß Lafferde.

SG Zweidorf/Bortfeld – HSV Warberg/Lelm 33:31 (17:15). Zu Beginn der Woche hatte Trainer Michael Nechanitzky mit seiner Ankündigung überrascht, die SG-Herren zum Ende der Saison zu verlassen. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, sagte der Übungsleiter. Bis zum letzten Spieltag will er alles versuchen, damit sein Team mindestens die Vizemeisterschaft erreicht. Dass das nicht nur ein leeres Versprechen ist, war deutlich an Nechanitzkys Körpersprache in der packenden Partie zu sehen. Er feuerte sein Team an, korrigierte Defizite in Abwehr und Angriff, war 60 Minuten auf den Beinen.

Seine Korrekturen waren jedoch nicht immer von Erfolg gekrönt. „Mit unserer Abwehrleistung war ich nicht zufrieden“, monierte der Übungsleiter. Nur beim 32:32 im Hinspiel hatte die SG mehr Gegentore kassiert.

Vielleicht lag es daran, dass Abwehrstratege Tobias Schulze aufgrund von gesundheitlichen Problemen nur sporadisch eingesetzt werden konnte. „Tobi hatte mich im Vorfeld der Partie darum gebeten, ihn nur einzusetzen, wenn es nicht anders geht“, berichtete Nechanitzky.

In der Anfangsphase der Partie war sein Team dreimal in Rückstand geraten, schaffte aber immer den Ausgleich. Spielgestalter Gerrit Büüs glückte nach 13 Minuten beim 10:8 die erste Zwei-Tore-Führung. In der Schlussphase der ersten Halbzeit war es Torjäger Tobias Brümmer, der mit vier Toren dafür sorgte, dass sein Team mit einem 17:15-Vorsprung in die Kabine gehen durfte. Brümmer hatte die letzten zwei Begegnungen aufgrund einer Sperre aussetzen müssen. Beim Comeback war er prompt wieder erfolgreichster SG-Werfer aus dem Spiel heraus. Aber: „Es lief noch nicht alles nach Wunsch. Meine Schulter hat mir zu schaffen gemacht“, verriet Brümmer.

Nach der Pause stellte er mit den Gastgebern dennoch die Weichen auf Sieg. Fabian Gerstung traf nach 34 Minuten zum 20:16. Gerstung war es auch, der Mitte der zweiten Hälfte den Abstand auf fünf Tore zum 29:24 ausbaute.

In der Schlussphase der Partie erlaubten sich beide Mannschaften eine Vielzahl an Fehlpässen und Fehlwürfen. So ließ die SG den von 25:30 noch einmal auf 31:33 herankommen. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte SG-Coach Nechanitzky erleichtert und war froh, dass die makellose Heimbilanz der Gastgeber Bestand hat.

SG Zweidorf/Bortfeld: Riehl, Pursche – Frühauf (8/6), Brümmer (6), Zakravsky (4), Gerstung (4), Weigel (3), P. Lehne (2), Schröder (2), Büüs (2), Waltermann (1), Schulze (1), Pfaff, Duschek.

Von Hartmut Butt

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