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Sport Regional HSV gewinnt das Topspiel und ist nun Erster
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14:12 11.03.2018
Henrike Wanke (links) steuerte drei Tore zum Sieg der HSV Vechelde/Woltorf gegen die HSG Langelsheim/Astfeld bei. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Führungswechsel in der Handball-Regionsliga der Frauen: Mit einem 21:15 im Spitzenspiel gegen Langelsheim eroberte die HSV Vechelde-Woltorf die Tabellenspitze. Für den MTV Peine II hingegen wird die Luft im Tabellenkeller nach dem 14:17 in Bad Harzburg immer dünner. Auch Bildung Peine verlor.

HSV Vechelde-Woltorf – HSG Langelsheim/Astfeld 21:15 (11:7). Mit einem 6:0-Start legten die Gastgeberinnen den Grundstein für den Sieg im Topspiel. „Wir haben Langelsheim richtig gut festgemacht und unsere Chancen genutzt“, begründete HSV-Torfrau Judith Priebe den idealen Beginn. In der Folge sollte es jedoch nicht mehr so einfach sein für Vechelde. Denn Langelsheim stellte um und griff in der Abwehr beherzt zu. „Das hat uns aus dem Konzept gebracht“, erklärte Priebe. Entsprechend verkürzten die Gäste bis zur Pause auf 7:11.

Näher als vier Tore sollte die HSG Langelsheim aber nicht mehr herankommen, was auch der Leistungssteigerung der Vechelderinnen nach dem Seitenwechsel geschuldet war. „Alle haben super gekämpft und die Zähne zusammengebissen“, erläuterte Priebe.

Angetan war sie auch von dem Auftritt der A-Juniorinnen Henrike Wanke und Cassandra Pleyer: „Beide haben gezeigt, dass sie bei den Frauen auf jeden Fall mehr als mithalten können.“ Durch diesen Sieg und der gleichzeitigen überraschenden 9:21-Niederlage der HSG Liebenburg-Salzgitter II in Seesen eroberten die Vechelderinnen die Tabellenspitze.

HSV: Marks (6), Naumann (4), Opitz (4), Wanke (3), Behrend (2), Pleyer (2).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg – MTV VJ Peine II 17:14 (12:6). „Auch in diesem Spiel haben wir wieder das gewohnte Bild gezeigt. Denn den Start haben wir erneut komplett verschlafen und erst Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel gefunden“, ärgerte sich Jahnerin Selina Hofmeister. „Wieder fangen wir uns zu Beginn etliche Gegentore und schließen im Angriff zu schnell ab.“ Folglich lag der MTV nach sieben Minuten bereits 0:4 zurück. „Diesem Rückstand sind wir bis zum Ende hinterher gelaufen.“

Zwar verkürzten die Peinerinnen zehn Minuten vor dem Ende auf 14:16, doch eine Wende vermochten sie nicht mehr herbeizuführen. „Dass wir das Ergebnis nicht knapper gestalten konnten, lag an dem kleinen Kader“, erklärte Hofmeister und verweis darauf, dass nur acht Spielerinnen zur Verfügung standen. Umso bemerkenswerter fand Hofmeister die Leistung ihres Teams im zweiten Durchgang. „Gerade zu Beginn der Halbzeit haben wir druckvoll gespielt und konnten die Lücken in der Abwehr nutzen.“ Etwas Zählbares gab es indes nicht. „Um den Abstieg zu verhindern, müssen wir in den nächsten Spielen unbedingt punkten.“

Jahn II: Eschemann (3/1), Se. Hofmeister (3), Berkhoff (3), Wedemeier (2/1), Witte (2), Tchorkowski (1).

Bildung Peine – HSG Liebenburg-Salzgitter III 15:18 (4:8). „Wenn man ein Spiel gewinnen möchte, ist es einfach zu spät, wenn das erste Tor in der 17. Minute fällt“, stellte Bildung-Trainerin Alexandra Mühe klar. Als Katja Marquering den Torbann brach, hatten die Gäste bereits fünfmal getroffen. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan und hatten ein schlechtes Rückzugsverhalten. Zudem haben uns die Liebenburgerinnen mit ihren Kontern überrascht.“ Entsprechend verdient sei auch das 4:8 zur Pause gewesen.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Peinerinnen. Doch weil sie auch weiterhin Abschlussschwäche offenbarten, gelang es ihnen nicht, den Rückstand aufzuholen. Beim 14:17 sieben Minuten vor dem Ende hatte Mühe trotzdem noch Hoffnung, „dass wir das Spiel noch drehen können. Dann haben wir uns einen dummen Fehler geleistet“, haderte sie. Die Niederlage machte sie dennoch an der ersten Hälfte fest. „Die haben wir regelrecht verschlafen. Zudem haben wir im gesamten Spiel drei Siebenmeter verworfen.“

Bildung: Genter (5/2), Marquering (4), Knackstedt (2), Brix (2), Scheuch (1), Caspari (1).

Von Lukas Reineke

Trotz arger personeller Probleme feierten die Regionsoberliga-Handballerinnern der SG Zweidorf/Bortfeld II einen Sieg. Der Spitzenreiter gewann bei der HG Elm mit 18:15. Die SG Adenstedt erlitt hingegen einen Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt, unterlag sie doch Mitkonkurrent VfB Fallersleben.

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