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HSG will sich mit kleiner Kletterpartie belohnen

Handball-Landesliga HSG will sich mit kleiner Kletterpartie belohnen

Edemissen hält mit einem Sieg in Schladen definitiv die Klasse. Die SG Adenstedt beendet „Seuchensaison“ mit einem Heimspiel.

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Für den Klassenerhalt ganz lang machen will sich Edemissens Kristian Krecker auch im Spiel gegen Schladen.

Quelle: Isabell Massel

Die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen – das wollen die Landesliga-Handballer der HSG Nord in Schladen. Die Edemisser sind vom rettenden zehnten Tabellenplatz kaum mehr zu verdrängen, da es höchst unwahrscheinlich ist, dass der ärgste Konkurrent MTV Braunschweig II am letzten Spieltag Titel-Aspirant Warberg schlägt. Eine robuste Mannschaft erwartet die SG Adenstedt.

HSG Schladen–Hornburg – HSG Nord Edemissen. Das 31:31 vorige Woche gegen Groß Lafferde stellte sich für Edemissen im Nachhinein fast wie ein Sieg da, weil MTV Braunschweig II überraschend in Rosdorf verlor. „Daher ist die Konstellation vor dem letzten Spieltag für uns ausgesprochen günstig“, freut sich HSG-Torwart Jörn Ohms. Die punktgleichen Titelaspiranten Warberg (in Braunschweig) und Fallersleben (in Moringen) haben es nämlich mit abstiegsgefährdeten Teams zu tun. Da die Spitzenmannschaften zudem in der Tordifferenz nur einen Treffer auseinander liegen, werden sie sich ein Wettschießen um die Meisterschaft liefern.

„Trotzdem wollen wir in Schladen die letzten Zweifel am Klassenerhalt selbst beseitigen“, will Ohms mit seiner Mannschaft zwei Punkte einfahren. Klappt das, würde die HSG einen weiteren Tabellenplatz nach oben klettern. „Es wäre die Belohnung für die tolle Rückserie, die wir hingelegt haben“, unterstreicht Ohms.

SG Adenstedt – HSG Katlenburg/Wachenhausen. Nach der deprimierenden Niederlage vorige Woche in Fallersleben will sich die SGA im letzten Saisonspiel mit einer guten Vorstellung vor heimischer Kulisse verabschieden. „Dafür müssen wir noch einmal an unsere Grenzen gehen“, weiß Adenstedts Trainer Lars Klein vom Hinspiel (36:31 für die HSG) um die körperliche Stärke der Gäste. Den Abstieg werden die Katlenburger indes nicht mehr verhindern können, da ihr vorletzter Tabellenrang wegen der gleitenden Skala nicht zum Klassenerhalt reicht. So steigt aus der Verbandsliga mindestens eine Mannschaft ab, die in die Landesliga Braunschweig einsortiert wird.

Bei der SGA hat sich die personelle Situation gegenüber voriger Woche entspannt. Fehlen werden allein Alexander Ksoll (Sperre), Lars Klein (Daumenbruch) und Sebastian Hilse (beruflich verhindert). Dennoch ist man froh, dass die „Seuchensaison“ endlich vorbei ist. „Wir hatten schon in der Serie davor viele Verletzte, doch diese Saison gab es noch eine erhebliche Steigerung. Seit November konnten wir nie in der Wunschformation spielen. Das hat mit Sicherheit zwei bis vier Tabellenplätze gekostet“, bilanziert Adenstedts Betreuer Ralf Könnecker.

Jürgen Hansen

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