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Sport Regional HSG- und SG-Reserve sehen den jeweils anderen als Favoriten an
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16:00 15.09.2017
Die SG Zweidorf Bortfeld II (rot) und die HSG Nord Edemissen stehen sich am Samstag erneut gegenüber. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Ihren Auftaktsieg wollen im Regionsoberliga-Derby sowohl die HSG Nord Edemissen II als auch die SG Zweidorf/Bortfeld II bestätigen. Die Handballer des MTV Groß Lafferde II und des MTV Vater Jahn Peine hoffen nach ihrer Auftaktpleite auf das erste Erfolgserlebnis.

HSG Nord Edemissen II – SG Zweidorf/Bortfeld II (Sonnabend, 16.45 Uhr). Großen Respekt vor dem Aufsteiger hat HSG-Coach Peter Wilck: „Die Mannschaft ist gut gemischt mit erfahrenen Spielern, die fast alle höherklassig gespielt haben und Youngstern, von denen sich einige noch in die erste Mannschaft reinspielen werden. Sie verfügt über einen druckvollen Rückraum, sehr schnelle Außen und ein gutes Kreisspiel.“ Doch während Wilck vor dem Kreisspiel warnt, plagen sein Gegenüber Alexander Pietruk genau auf dieser Position Personalprobleme. „Alle drei Kreisläufer werden wohl ausfallen“, bedauert er, „wir werden improvisieren müssen.“

Dennoch strebt er im Derby den zweiten Saisonsieg an. „Ich trete die Favoritenrolle zwar gerne an Edemissen ab, aber wir denken positiv und wollen die zwei Punkte.“ Allerdings fordert Pietruk eine Steigerung der Abwehrleistung: „Da müssen wir eine Schippe drauflegen. Gegen Thiede waren wir dort zu schlampig.“ Besonders vor einem warnt Pietruk: Gegen Vater Jahn Peine hatte Melvin Henning 13 Treffer erzielt. „Diese Zahl wollen wir geringer halten.“

Auch Edemissens Coach Peter Wilck appelliert an die Deckung: „Wollen wir die Punkte in Edemissen behalten, dürfen wir uns kaum Fehler erlauben. In der Deckung wird es nicht reichen nur seitlich schnell zu verschieben, sondern vor allem werden wir auch im eigenen Neunmeterraum schnell vor- und zurückarbeiten müssen.“ Helfen sollen hierbei Jörn Ohms und Marcel Hundt, die am Wochenende wieder zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns auf das Derby und werden alles reinwerfen, um die Punkte bei uns zu behalten“, gibt sich Wilck zuversichtlich.

MTV Groß Lafferde II – VfB Fallersleben II (Sonnabend, 16.30 Uhr). „Wir haben aktuell noch nicht die Form für schwere Spiele“, sieht Lafferdes Coach Eckhard Meyer die Gäste als Favorit. Denn im Gegensatz zum MTV wusste der Aufsteiger zum Saisonstart beim 34:29-Sieg gegen Hondelage zu überzeugen. Allerdings ist dieses Ergebnis auch alles, was Meyer über den Gegner weiß: „Ich habe keine Vorstellung vom VfB. Ich kann mich nur auf den Spielbericht berufen und daran erkennen, wer die Schlüsselspieler sind.“

Sein Team müsse sich nach der klaren 21:31-Niederlage gegen Vorsfelde deutlich steigern. „Wir hatten zu viele Fangfehler und Fehlwürfe in unserem Spiel. Wir müssen über einfaches Spiel zu Toren kommen“, erläutert Meyer. Dass es in der Defensive besser laufen wird, macht er schon daran fest, dass ihm der gesamte Kader zur Verfügung steht: „Ich hoffe, dass wir mit einer vollen Bank spielen können. Dann wird unsere Abwehr stärker sein als gegen Vorsfelde. Und es ist das Wichtigste, dass wir in der Abwehr dicht stehen.“

MTV Hondelage – MTV Vater Jahn Peine (Sonntag, 17.30 Uhr). „Wir hätten gegen Edemissen auch gewinnen können“, meint Jahns Trainer Wolfgang Kühnemann, „allerdings habe ich gemerkt, dass wir als Mannschaft noch nicht richtig eingespielt sind und viele Einzelaktionen im Spiel hatten.“ Dies mache er insbesondere an der letzten Saison fest, als die Jahner mehrere Trainerwechsel hatten und das Team größtenteils auf sich gestellt war. „Die Mannschaft muss sich erstmal dran gewöhnen, dass am Seitenrand einer steht, der das Sagen hat“, erläutert er.

Aber genau darin liege in den kommenden Wochen die Herausforderung für Kühnemann: „Ich muss erstmal die Chemie zwischen Trainer und Team herstellen, damit wir zu einer Einheit werden. Dann wird ein Erfolgserlebnis von alleine kommen.“

Dabei hofft er, dass dieses bereits gegen Hondelage eintritt. „Hondelage ist zu schlagen, aber es muss alles stimmen“, betont er, „wir müssen uns einfach als Team zusammenraufen.“

Von Lukas Reineke

Noch ist keine Minute in der Volleyball-Regionalliga gespielt, aber eines steht für Vallstedts Kapitän Torben Paetzold schon vorab definitiv fest: „Es wird ganz, ganz schwer für uns“, betont der Angreifer und verweist darauf, dass sein Team aufgestiegen ist und kaum jemand über Erfahrung in der Regionalliga verfügt.

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