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HSG: Schlecht gespielt, hoch gewonnen

Handball-Landesliga Frauen HSG: Schlecht gespielt, hoch gewonnen

Siege fuhren die beiden Frauenteams aus dem Kreis Peine in der Handball-Landesliga ein. Dabei mühte sich die HSG Nord gegen VfL Wolfsburg IIund setzte sich erst spät entscheidend durch. Die SG Zweidorf/Bortfeld gewann in Lehre.

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Viktoria Marquardt (Mitte) warf 9 Tore und hielt ihr Team damit im Spiel.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Siege fuhren die beiden Frauenteams aus dem Kreis Peine in der Handball-Landesliga ein.

HSG Nord – VfL Wolfsburg II 30:19 (16:14). „Es ist erstaunlich, dass man so hoch gewinnen kann, wenn man so schlecht spielt“, stellte HSG-Nord-Trainer Gundolf Deterding fest.

Die Gäste waren laut Deterding „mit der halben Dritten“ angereist. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen lange Zeit nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zwar führten sie zwischendurch mit 12:9 (23.), aber in der 35. Minute glichen die Wolfsburgerinnen zum 17:17 aus. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht“, kritisierte Deterding. „Deckungsmäßig war es in der ersten Halbzeit eine Katastrophe. Wir hatten Glück, dass Viktoria Marquardt viele Tore aus dem Rückraum warf. Das hat uns im Spiel gehalten. Auch Sandra Wilck im Tor spielte gut.“

Das Deckungsverhalten besserte sich allerdings in der zweiten Halbzeit, und nach dem 17:17 zogen die Gastgeberinnen Tor um Tor davon. „Wir konnten öfter die zweite Welle laufen, und es kam uns auch entgegen, dass bei den Wolfsburgerinnen die Kondidition nachließ“, sagte Deterding. „Es wird aber in dieser Saison nicht immer so einfach sein.“

H
SG Nord: Wilck (Tor); Neugebauer (6), Himmestoß, Reiter (3), Sreit (1), Seffer, Carmon (1), Marquardt (9), Schmidt (4), Koch (2), Brandes, hanne (3), Schaprian, S. Teichmann (1).

VfL Lehre – SG Zweidorf/Bortfeld 21:26 (11:10). Oberliga-Absteiger SG Zweidorf/Bortfeld hat die richtige Antwort auf die Auftakt-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig gegeben. Die Riege von Trainer Andreas Bremer feierte in Lehre einen verdienten Auswärtssieg.

Die Begegnung verlief abwechslungsreich. Die Gäste erwischten den besseren Start, gingen 2:0 und 5:3 in Führung. Als die Bremer-Sieben zehn Minuten ohne Tor blieb, geriet sie mit 5:8 ins Hintertreffen. „In dieser Phase des Spiels haben wir die gut herausgespielten Chancen nicht genutzt“, berichtete Trainer Andreas Bremer. Bis zwei Minuten vor der Pause liefen die Gäste dem Rückstand hinterher, dann gelang Michael Steinhoff der Ausgleich zum 10:10.

Die SG-Damen stellten in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit die Weichen auf Sieg, als Sabrina Spiller und Marie Filipczak jeweils zweimal trafen und ihr Team mit 20:16 in Führung brachten. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel zugunsten der Gäste entschieden, die den Vorsprung weiter ausbauten. Als Nachwuchsspielerin Larissa Kamp, die ein starkes Spiel in der zweiten Halbzeit machte, acht Minuten vor Schluss zum 25:18 traf, waren die letzten Zweifel am Erfolg der Gäste endgültig behoben. „Die Mannschaft hat auch nach Rückständen nicht den Kopf nach unten gesenkt, sondern weitergekämpft. Sie hat sich den Sieg verdient“, sagt Andreas Bremer.

 

SG Zweidorf/Bortfeld: Rother, Fiebig (beide Tor); Spiller (8/1), Strutz (5), Steinhoff (4), A. Gersdorff (3), Kamp (3), Filipczak (2), E. Kelkert (1), Inga, Lüddecke, J. Gersdorff, Heiß, Wesemann.

Von Hartmut Butt

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