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HSG Nord zeigt beim 11:52 keine Gegenwehr

Handball, Oberliga-Vorrunde HSG Nord zeigt beim 11:52 keine Gegenwehr

Ein Debakel zum Auftakt in der Oberliga-Vorrunde gab es für die A-Junioreninnen der HSG Nord Edemissen – sie unterlagen in Badenstedt mit 11:52. Die C-Juniorinnen der HSG hingegen feierten im dritten Spiel der Oberliga-Vorrunde ihren ersten Sieg.

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Merle Hintz (am Ball) und die A-Juniorinnen der HSG Nord unterlagen zum Auftakt mit 11:52.

Quelle: Isabell Massel

Edemissen. Ein Debakel zum Auftakt in der Oberliga-Vorrunde gab es für die A-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen – sie unterlagen in Badenstedt mit 11:52. Die C-Juniorinnen der HSG hingegen feierten im dritten Spiel der Oberliga-Vorrunde ihren ersten Sieg.

A-Juniorinnen

HSG Badenstedt – HSG Nord Edemissen 52:11 (25:7). „Das war eine Lehrstunde in Sachen Handball“, gestand Edemissens Betreuerin Lena Klemmd. Das 1:0 der Gastgeberinnen glich Maria Prilop zwar aus, „doch danach zeigten die Badenstedterinnen, wie durch Antizipation und eine aggressive Abwehr in kurzer Zeit eine Führung von acht Toren erspielt werden kann“, berichtete Klemm.

Hinzu kam, „dass wir weder im Angriff noch in der Abwehr konzentriert zur Sache gingen“. Zudem nutzte Badenstedt die vielen technischen Fehler der Edemissenerinnen zu Kontern, die sie erfolgreich abschlossen. „Mit oftmals nur zwei Pässen wurde das Spielfeld überwunden“, erläuterte Klemm, deren Team schon zur Pause aussichtslos zurücklag (7:25). „Auch in der zweiten Halbzeit gab es von unserer Seite keine nennenswerte Gegenwehr“, bemängelte sie. Entsprechend gab es ein Debakel. Fazit: „Badenstedt war zwei Nummern zu groß für uns.“

Edemissen: Himmelstoß (2), Zutz (1), M. Hintz (1), Prilop (3), Höper (2), Teichmann (2).

C-Juniorinnen

JSG Allertal – HSG Nord Edemissen 26:23 (12:12). „Aus Krankheitsgründen mussten wir ohne Wechselspielerin anreisen“, sagte HSG-Betreuerin Lena Klemm. Dennoch gestaltetet die HSG den ersten Abschnitt ausgeglichen. Vor allem dank der starken Leistung von Mirja Hintz. „Sie hat ihre Mitspielerinnen durch kluge Anspiele immer wieder in Torwurfpositionen gebracht“, lobte Klemm, deren Team auch nach der Pause ebenbürtig war.

„Erst in der Schlussphase machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Vor allem die aggressive Abwehr gegen Benita Zemke und Kae Majometano führte bei beiden zu einer erheblichen Überbelastung“, erklärte sie. Zudem schlichen sich in der HSG-Abwehr einige Unaufmerksamkeiten ein – und die nutzte Allertal, um die Partie für sich zu entschieden. „Schade, mit zwei Auswechselspielerinnen wäre mehr drin gewesen.“

HSG: Hintz (6), Rönick (1), Kae Majometano (4), Poersch (5), Zemke (5), Homann (2).

HSG Nord Edemissen – HSG Badenstedt 30:23 (16:11). „Die Mädels waren hoch motiviert, wollten nach zwei knapp verlorenen Spielen unbedingt punkten“, sagte Klemm. Und das Vorhaben gelang, „weil die Abwehr gut zusammenarbeitete und wir schnell nach vorne gespielt haben“. Bis zum 4:4 verlief die Partie noch ausgeglichen, doch anschließend erspielten sich die Edemissenerinnen bis zur Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung. „Die Außenspielerinnen wurden immer wieder schön freigespielt.“ Die daraus resultierenden Chancen nutzte vor allem Janna Poersch.

Auch nach dem Seitenwechsel gab Edemissen den Ton an und führte zwischenzeitlich sogar mit neun Treffern. Daraufhin stellte Badenstedt zwar die Abwehr um, aber trotzdem gewann die HSG Nord ungefährdet. Die Freude über den ersten Sieg wurde aber getrübt, denn in den letzten beiden Minuten verletzten sich Kae Majometano (Außenbandriss) und Benita Zemke. „Das war ein Schock für uns“, sagte Lena Klemm.


Edemissen: Hintz (1), Majometano (4), Poersch (6), Präkels (3), Zemke (15/4), Marahrens (1).

Von Peter Konrad

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