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Sport Regional HSG Nord will im Spitzenspiel Tempo machen
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18:00 27.10.2017
Kampf um den Ball – und den Sieg: Lena Schmidt (rechts) und die HSG Nord treffen wieder auf Rhumetal. Quelle: Isabell Massel
Edemissen

Ein Spitzenspiel steht für Edemissens Landesliga-Handballerinnen an. Die auf Platz eins liegende HSG Nord empfängt den Tabellendritten Rhumetal. Die SG Zweidorf/Borfteld tritt beim punktgleichen SC Dransfeld an. Mit einem Sieg geht der Weg weiter nach oben, bei einer Niederlage droht der Absturz ins breite Mittelfeld.

HSG Nord Edemissen – HSG Rhumetal (Sonntag, 17 Uhr). Viel Licht und wenig Schatten hat Edemissens Trainer beim jüngsten 25:22-Erfolg seiner Mannschaft gegen den VfL Lehre gesehen. Nur kurzzeitig sei der starke Auftritt von Schwächephasen unterbrochen worden. „Kriegen wir das hin, über 60 Minuten konstant zu spielen, bleiben wir bis zum Saisonende oben“, sagt Edemissens Trainer Gundolf Deterding.

Für die kommende Aufgabe fordert er von seinen Spielerinnen volle Konzentration. „Denn Rhumetal ist eine erfahrene Mannschaft. Sie beherrscht viele Spielkonzepte mit Sperren und Auflösen in einen 4:2-Angriff. Diese Sperren und Konzepte muss unsere Abwehr unterbinden. Damit wir punkten, müssen wir außerdem so ein gutes Tempospiel wie gegen Lehre zeigen. Eine bessere Chancenverwertung würde das Vorhaben vereinfachen“, betont Deterding, dessen Aufgebot bis auf die Langzeitausfälle komplett ist.

SC Dransfeld – SG Zweidorf/Bortfeld (Samstag, 15 Uhr). Beide Vertretungen rangieren mit 6:4-Punkten auf den Plätzen fünf und sechs. Die Gastgeber haben zuletzt eine stark ansteigende Form gezeigt. Seit vier Begegnungen sind sie ungeschlagen. Den Erfolgsweg wollen die Dransfelder fortsetzen. Etwas dagegen haben die Gäste der SG Zweidorf/Bortfeld. Die Riege von Trainer Andreas Bremer will den Anschluss an die Spitzenteams nicht verpassen.

Guten Erinnerungen hat die Bremer-Riege an die Dransfelder. Im Meisterjahr wurden beide Vergleiche gewonnen. In diesem Jahr dürfte es deutlich spannender als damals zugehen. Das zeigt schon die Tabellensituation.

Viel wird davon abhängen, ob die Gäste den nötigen Druck im Angriff aufbauen können, ihre Chancen konsequent nutzen. Das war gegen Vorsfelde streckenweise nicht der Fall. „Wir haben sicherlich noch Steigerungsbedarf“, sagt Bremer. Der Übungsleiter ist aber insgesamt zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Nach dem Oberliga-Abstieg sind zahlreiche junge Akteurinnen zum Kader gestoßen, die von Woche zu Woche stärker werden. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, meint Bremer.

Von Jürgen Hansen

Heimsiege in der Regionsoberliga streben die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II und des MTV Peine an. Die Jahner haben ihre wichtige Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt Samstag gegen Schlusslicht Ehmen (18.30 Uhr) gar zum Pflichtsieg erklärt. Der MTV Groß Lafferde möchte in Hondelage nachlegen.

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