Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
HSG Nord unter Druck: „Wir müssen explodieren“

Handball-Landesliga HSG Nord unter Druck: „Wir müssen explodieren“

Ohne Punkt sind bisher die Peiner Mannschaften in der Handball-Landesliga. Sonnabend wollen die drei Sieglosen gewinnen: Adenstedt und die HSG Nord zu Hause gegen Wolfsburg beziehungsweise Hondelage, Groß Lafferde in Geismar.

Voriger Artikel
Bogen-DM mit drei Peinern
Nächster Artikel
Laufen und Walken je nach Leistungsstand

Kristian Krecker von der SG Nord macht vor, wie man die Abwehrlücken findet.

Quelle: im

MTV Geismar – MTV Groß Lafferde. Beide Mannschaften haben erst ein Punktspiel absolviert, jeweils ohne Erfolg. So verlor Geismar zuletzt 28:31 in Hondelage, die Lafferder beim Saisonauftakt 27:33 in Mascherode. Morgen muss das Team von Trainer Kai Fischer genau wie vor zwei Wochen bei einem Aufsteiger antreten. Und was für einer: Schafften doch die Göttinger mit nur vier Verlustpunkten den Landesliga-Aufstieg, zudem ist die letzte Heimnieder auf den 5. April 2008 datiert.

Um in Geismar bestehen zu können, fordert Lafferdes Betreuer Dennis Bühn von den Seinen eine klare Leistungssteigerung. „Wir dürfen uns nicht wieder so viele leichtfertige Fehler in der Abwehr erlauben. Auch im Angriff müssen wir überlegter abschließen“, erinnert er an die schwache Premiere-Vorstellung beim TV Mascherode. Kaum geändert hat sich die personelle Lage: So ist Daniel Treutler verletzt, Stephan Hager und Peter Jarzombek fehlen berufsbedingt. Dafür ist Neuzugang Philipp Bako, der seinen Handbruch überwunden hat, eventuell mit von der Partie.

SG Adenstedt – VfL Wolfsburg. Drittletzter gegen Vorletzter: Ein Kellerduell steht morgen in der Lahhstedthalle an. Doch während Adenstedts Abschneiden keine große Überraschung ist, blieben die ambitionierten Wolfsburger bisher hinter den Erwartungen zurück. VfL-Trainer Andreas Kruse, der in Peiner Handballkreisen kein Unbekannter ist (Kruse war unter anderem beim MTV Peine und Arminia Vöhrum aktiv), führt den Nullpunktestart hauptsächlich darauf zurück, das mehrere hochkarätige Neuzugänge nicht spielberechtigt sind.

„Das wird Sonnabend erstmals anders sein“, sagt SGA-Trainer Lars Klein. Er weiß, dass der Aufsteiger morgen den kompletter Kader dabei hat. Er erwartet, dass der VfL viel Druck aus dem Rückraum machen wird. „Da müssen wir früh und konsequent stören, die Pass- und Laufwege zustellen.“ Allein mit Abwehrarbeit sei dem Gast aber nicht beizukommen, sagt Klein, der hofft, dass im eigenen Angriff endlich der Knoten platzt. „Vom Spielerischen her sind wir durchaus in der Lage zu gewinnen. Genügend Chancen wurden gegen Schladen und Schladen herausgeholt. Das Ausnutzen war bisher jedoch mangelhaft.“ Klein setzt daher darauf, die Wolfsburger zu Fehlern zu zwingen, um dann über die erste und zweite Welle einfache Tore zu machen.

HSG Nord – MTV Hondelage. „So was darf uns nicht noch mal passieren. Wir müssen explodieren. Von der ersten Minute an“, fordert HSG-Torwart Jörn Ohms, dass seine Mannschaft an die starke zweite Halbzeit vom Helmstedt-Spiel (32:24-Niederlage) anknüpft. Der HSG-Auftritt vor der Pause sei eine glatte Sechs gewesen.

Wichtig für eine erstklassige Leistung gegen Hondelage sei, dass man die einstudierten Konzepte durchspielt. „Wenn uns das gelingt, hat es jeder Gegner schwer“. Doch in den ersten beiden Saisonpartien verlor die junge Truppe von Trainer Vylius Duknauskas häufig ihre Linie. Besonders in stressigen Spielsituation: „Dann spielen wir Hau-Ruck-Handball oder versuchen, uns Mann gegen Mann durchzusetzten“. So weit soll es morgen nicht kommen. „Immer wenn wir unser Spiel machen, vorne druckvoll agieren, sind wir stark“, erklärt Ohms, dessen Team bis auf Peter Wilck, Holger Meinhardt (beide privat verhindert) und Timo Seffer (fällt wegen Fußbruch noch fünf Wochen aus) komplett ist.

Jürgen Hansen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.