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Sport Regional HSG Nord und Jahn verlieren ihre Heimspiele
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09:35 27.01.2014
Niklas Kaufmann versucht, den Mündener Torhüter zu überwinden. Dreimal gelang es dem Jahner. Ein Sieg sprang am Ende aber nicht heraus. Quelle: im

„Außer Jan-Sören Henning hatte keiner von uns Normalform“, ging Vater-Jahn-Betreuer Andreas Schnück, der in diesem Spiel den beruflich verhinderten Trainer Jens Klein vertrat, mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Hauptgrund der Niederlage sei das schlechte Abwehrverhalten gewesen. „Unsere Angriffsleistung war ja noch okay. Aber das reichte nicht. Was vorne aufgebaut wurde, haben die Spieler hinten wieder zerstört.“

Die ersten 20 Minuten der Begegnung verliefen ausgeglichen. „Dann haben sich bei uns individuelle Fehler eingeschlichen. Außerdem war auch unsere Chancenverwertung nicht so gut“, monierte Schnück.

In der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft etwas besser gespielt. Auf Schlagdistanz sei sie jedoch nie herangekommen. Mehr als einen Vier-Tore-Abstand ließen die Mündener nicht zu.

MTV Vater Jahn Peine: Koob, Scharf (beide Tor), Bank (4), Bertram (5), Busch (2), Henning (11), Kaufmann (3), Hoang (1), Mühlbach (3), Stanze, Ziball, Schlüsche, Netzel, Görmez.


„Im Moment ist bei uns Saure-Gurken-Zeit. Wir dürfen jetzt den Faden nicht verlieren“, lautet für HSG-Nord-Torwart Jörn Ohms die Lehre, die seine Mannschaft aus den drei jüngsten Niederlagen ziehen muss. Wie in den Spielen zuvor habe man auch gegen Geismar in erster Linie wegen einer schwachen Abwehrleistung verloren.

„Wir waren hinten nicht aggressiv genug. Außerdem haben wir dem Gegner zu wenig Blocks entgegengestellt.“ Im Spiel nach vorn sei seinen Vorderleuten ebenfalls wenig gelungen. „Es gab viele Fehlpässe. Geismar nutzte das zu Kontern. Dadurch bekamen wir sechs leichte Tore rein.“

Schon nach 15 Minuten zeichnete sich ab, dass die Edemisser wenig zu bestellen hatten. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie 5:10 zurück. Besser wurde es danach nicht. Geismar baute den Vorsprung schrittweise aus, bereits nach 45 Minuten fiel die Vorentscheidung (12:22). „Zum Ende hin verkürzten wir den Abstand etwas, mehr lag nicht drin“, berichtete Ohms, der seinem Torwart-Kollegen Jannis Grotewold und Rückraumspieler Mark Zerter gute Leistungen bescheinigte.

HSG Nord: Ohms, Grotewold (beide Tor), Seffer (3), Zerter (7), Schöne (3), Kutzner (3), Winkler (4), Funk (1), Lautenberg (1), Wilck, Hillmer.

jh