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Sport Regional HSG Nord nutzt Jahns Schwächephase
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16:00 21.11.2017
Cosima Führmann (am Ball) erzielte beim 29:27-Sieg der HSG Nord Edemissen II gegen den MTV Peine II neun Tore. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Überraschung in der Handball-Regionsliga der Frauen: Der TSV Bildung Peine besiegte den bisherigen Tabellenzweiten aus Vechelde-Woltorf mit 17:13. Im zweiten Derby setzte sich die HSG Nord II mit 29:27 beim MTV Peine II durch.

MTV VJ Peine II – HSG Nord Edemissen II 27:29 (15:15). „Es war eine unnötige und auch unverdiente Niederlage“, resümierte Jahn-Spielerin Selina Hofmeister, deren Team gut gestartet war und sich einen Vorsprung von vier Toren erspielt hatte. „Edemissen hat sich dann aber zunehmend besser auf unser Angriffsspiel eingestellt.“ Folge: In der 15. Minute glich die HSG aus. Anschließend agierten die Teams auf Augenhöhe, „so dass es mit einem gerechten Unentschieden in die Pause ging“, sagte Hofmeister.

Nach Wiederbeginn jedoch leistete sich der MTV eine Schwächephase, blieb acht Minuten ohne Torerfolg. Das nutzte Edemissen, um mit 22:17 in Führung zu gehen (43.). Daraufhin stellte Jahn im Angriff auf zwei Kreisläufer um – und das zahlte sich aus, denn kurz vor Schluss hatten sich die Jahnerinnen auf 27:28 herangekämpft (58.). „Leider hat es nicht mehr zum Ausgleich gereicht, obwohl eine Punkteteilung gerecht gewesen wäre“, erklärte Hofmeister. Ausschlaggebend für die Niederlage seien zwei Aspekte gewesen. „Zum einen waren wir in der Rückwärtsbewegung zu langsam und haben dadurch unnötige Kontertore kassiert, und zum anderen haben wir die A-Jugendliche Cosima Führmann nicht in den Griff bekommen, sie warf neun Tore“, erläuterte sie. „Trotzdem können wir mit unserer Leistung zufrieden sein.“

Zufrieden war auch HSG-Nord-Trainer Roland Bufe, vor allem mit den vier A-Jugendlichen (Cosima Führmann, Maria Prilop, Charlotte Höper, Merle Hinz), die er einsetzte und die „ein super Spiel“ machten. „Sie haben viel Druck im Angriff ausgeübt.“ Dass es in der Deckung Abstimmungsprobleme gab, sei verständlich. „Auf beiden Seiten haben die Torhüterinnen noch einiges rausgeholt“, sagte Bufe.

Insgesamt sei es ein äußerst faires Spiel gewesen, was man auch an den ungewöhnlich vielen Toren sieht. „Die Abwehr hat auf beiden Seiten nicht so wirklich stattgefunden.“

Jahn: Wedemeier (2), Lappe (1), Eschemann (1), Otto (9), Selina Hofmeister (3), Svenja Hofmeister (1/1), Tchorkowski (6), Hüsing (2/1), Berkhoff (2).

HSG: Rönick (2), Seffer (2), Hintz (4), Amberg (1), Führmann (9), Prilop (3), Höper (6), Reiter (2).

TSV Bildung Peine – HSV Vechelde-Woltorf 17:13 (11:4). „Wir haben eine gute Abwehrarbeit gezeigt, und Torhüterin Martina Sachse hat auch super gehalten“, begründete Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe den Sieg. Was sie besonders freute: „Unsere Abschlussschwäche, die wir öfter mal an den Tag legen, ist diesmal nicht aufgetreten. Wir haben unsere Chancen genutzt und uns in der ersten Halbzeit konsequent abgesetzt.“

Doch die HSV steckte nicht auf und kam nach dem Seitenwechsel auf vier Treffer heran. „Weil bei uns die Luft ein bisschen heraus war“, gestand Mühe. „Aber die Mannschaft hat in dieser Phase dann Willen gezeigt und gekämpft.“ Lohn dafür war der Sieg.

Die Gäste seien nicht mit komplettem Kader angetreten.„Uns standen – dank der Unterstützung aus der Zweiten – immerhin acht Spielerinnen zur Verfügung“, sagte Mühe.

Bildung: Gawlista (9/2), Brix (3), Marquering (2), Melberg (3).

HSV: Marks (4), Opitz (1), Jung (4), Jurek (1), Gronau (1), Naumann (2).

Von Matthias Press und Peter Konrad

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