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Sport Regional HSG Nord lädt Bildung zum Tore werfen ein
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17:53 01.03.2016
Kathrin Gieselmann (am Ball) steuerte zum 15:8-Heimsieg des TSV Bildung Peine gegen die HSG Nord Edemissen II drei Treffer bei. Quelle: im
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Zwei Punkte gab es ebenfalls für den MTV Peine II, nach zuletzt drei sieglosen Partien setzte er sich gegen Bad Harzburg mit 32:23 durch. Die SG Adenstedt hingegen unterlag mit 16:18 in Seesen.

TSV Bildung Peine - HSG Nord Edemissen II 15:8 (7:5). Jennifer Gawlista war die spielentscheidende Akteurin für den TSV Bildung: Zehn Minuten vor Ende nutzte sie eine Überzahlphase, um insgesamt vier Bälle abzufangen und ihrem Team den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. „Da haben wir Bildung zum Torewerfen eingeladen“, ärgerte sich HSG-Trainer Roland Bufe.

Bildungs Spielertrainerin Alexandra Mühe dagegen war einfach nur froh, dass ihr Team nach dem verkorksten Start in die zweite Halbzeit die Führung ins Ziel rettete. „Wir haben in den ersten zwölf Minuten nach der Pause kein Tor erzielt. Zum Glück hat Edemissen in der Zeit nur eins geworfen.“ Dabei habe ihr Team im ersten Durchgang wiederholt vom Glück profitiert, als die Gäste mehrmals Latte oder Pfosten trafen.

Deshalb machte Bufe seinem Team auch nicht allzu viele Vorwürfe: „Wir haben in der Deckung stabil gestanden. Auch im Angriff war das ganz in Ordnung. Aber wir sind immer wieder an Martina Sachse gescheitert.“ Mühe hingegen war trotz des Sieges nicht angetan von der Leistung. „Bei der Anzahl an Toren können wir mit unserer Spielweise nicht zufrieden sein. Aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben.“

Bildung Peine: Gawlista (8), Gieselmann (3), Brix (3), Kuban (1). HSG Nord II: Zessack (3), Rönick (2), Homann (1), Walter (1), Leithäuser (1).

MTV Vater Jahn Peine II - HSG Bad Harzburg 31:23 (15:9). Nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen hat der MTV den Abwärtstrend mit einem Sieg gestoppt. „Und der war völlig ungefährdet“, erklärte Jahns Spielerin Selina Hofmeister. Dabei setzte sie mit ihren Teamkolleginnen die Vorgabe von Betreuerin Anke Bergmann, schnell zu spielen, um und ließ den Gästen keine Chance. „Durch konsequentes Tempospiel und sehenswerte Einzelaktionen haben wir uns eine 15:9-Führung zur Pause erspielt.“

Nach dem Seitenwechsel jedoch agierten die Peinerinnen hektischer, „so dass sich einige technische Fehler einschlichen. Der Sieg geriet aber nie in Gefahr“, sagte sie. Im Gegenteil: Durch eine kompakte Abwehr und schnelles Spiel sei der Vorsprung noch weiter ausgebaut worden, erklärte Hofmeister.

Jahn II: A. Bergmann (7), Eggeling (8), Le. Bührig (5), Buse (3), H. Bergmann (2), Sv. Hofmeister (2/1), Tchorkowski (2), Se. Hofmeister (1), Eschemann (1).

PSG Peine - HSG Liebenburg-Salzgitter II 19:14 (5:9). „Mit diesem Sieg haben wir uns Luft im Abstiegskampf verschafft“, resümierte PSG-Coach Lutz Benckendorf. Dabei sah es zur Pause noch nicht nach einem Erfolg aus, führte doch der Gast mit 9:5. Grund: „Die Defensive stand zwar wieder sicher, doch im Angriff gab es zu viel Leerlauf“, erläuterte er. Sein Team kam jedoch wie verwandelt aus der Kabine: Fortan dominierte die PSG eindeutig und ging mit 11:10 in Führung. „In der Offensive lief es durch einige Umstellungen deutlich runder“, sagte der Coach.

Die Gäste versuchten zwar, sich mit einer Auszeit noch einmal neu zu sortieren, doch die PSG ließ sich nicht beirren und zog auf 16:11 davon. „Spätestens da war der Drops dann gelutscht“, berichtete Benckendorf. „Und der Sieg war vollkommen verdient. Entscheidend war, dass das Team im zweiten Abschnitt alles umgesetzt hat, was wir in der Halbzeit besprochen hatten.“ Lob gab es zudem für Keeperin Katrin Lönnecke, Spielgestalterin Ebru Bakis und Melisa Kilic. „Alle drei haben klasse gespielt.“

PSG: Genz (1), Kilic (2), Meyer (1), Schmidt (3), Wedemeier (6) Lappe (1), Otto (5).

MTV Seesen - SG Adenstedt 18:16 (10:8). SGA-Trainer Axel Gronau fehlte erkrankt, und der Kader stand nicht komplett zur Verfügung. Nach weitgehend ausgeglichener erster Halbzeit leisteten sich die Adenstedterinnen im zweiten Durchgang eine schwächere Phase und lagen mit vier Toren zurück. Auf zwei Tore kamen sie zwar wieder heran, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr - auch deshalb, weil die SGA im gesamten Spiel nur sieben von 13 Siebenmetern verwandelte. So musste sie den Gegner in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. „Hätten wir etwas abgeklärter gespielt, wäre mehr drin gewesen“, meinte Spielerin Christiane Zastrow-Klein.

SG Adenstedt: A. Bertram (6), L. Bertan (1), Duwe (1), Wedler (3), Zwastrow (5).

Es war alles andere als ein Spaziergang, den die Peiner Bundesliga-Keglerinnen der Flotten Neun gegen zwei Abstiegskandidatinnen absolvieren mussten. Zwar hatte das Team in der Sportanlage Fair Play in Hennigsdorf (nördlich Berlin gelegen) seit 2008 siebenmal gewonnen und nur einmal knapp verloren, aber an diesem Sonntag wurde nach „neuen“ Regeln gespielt.

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