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Sport Regional HSG Nord kämpft sich zum Sieg
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16:00 14.11.2016
Viktoria Marquardt wirft aus dem Rückraum. Sie erzielte für die HSG Nord gegen Vorsfelde sechs Tore. Quelle: Ralf Büchler
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Edemissen

HSG Nord Edemissen - MTV Vorsfelde 24:22 (12:9). „Geschafft“ zeigte sich nach dem Abpfiff HSG-Trainerin Bianca Staats. „So ein Spiel möchte ich nicht jedes Wochenende haben. Das war ein Krimi.“ Gewonnen habe ihr Team letztlich über den Kampf. „Außerdem hat unsere Torfrau Sandra Wilck in den entscheidenden Situationen hundertprozentige Chancen des Gegners gehalten.“ Kämpferisch überzeugt hätten auch die Vorsfelderinnen. „Die haben nie aufgesteckt“, verweist Staats darauf, dass sich die Gäste auch von hohen Rückständen nicht beirren ließen und immer wieder herankamen.

Nach 49 Minuten führten sie sogar mit 19:18, ehe die HSG drei Tore in Folge warf und damit eine bis zum Abpfiff hochspannende Schlussphase einläutete.„So wie wir kämpferisch überzeugten, haben wir spielerisch enttäuscht. Das war dünn. Besonders im Rückraum ist viel quergelaufen“, bilanzierte Staats.

HSG: Wilck, Möllering (beide Tor) - Feldt (1), Reiter (1), Streit, Marquardt (6), Koch (4), Brand (2), Brandes (1), Hanne (9), Neugebauer.

TSV FA Timmerlah - MTV Vater Jahn Peine 23:23 (12:13). Enttäuscht von seiner Mannschaft zeigte sich MTV-Trainer Carsten Bührig. „Es war ein ärgerlicher Punktverlust. Besonders ärgert mich unser Wurfverhalten. Wir haben von den Außenpositionen viele freie Möglichkeiten ausgelassen und warfen auch aus dem Rückraum schwach. Ein Lichtblick war der erste Einsatz von Neele Heiligentag nach langer Verletzungspause.“

Lange Zeit hatte Bührig jedoch wenig zu bemängeln. So warf der MTV eine 8:4-Führung und hielt den Vorsprung bis zum 10:6 (18.). „Doch danach agierten wir gegen die Rückraumspielerinnen der Gastgeber nicht aktiv genug“, erläuterte Bührig weshalb der Vorsprung der Jahnerinnen bis zum Seitenwechsel auf ein Tor schmolz.

Im zweiten Abschnitt blieb das Spiel eng. Peine konnte sich zweimal mit zwei Toren absetzen (14:16, 18:20), der TSV erzielte jedoch stets den Ausgleich. Verwundert zeigte sich Bührig, dass Timmerlah sieben Siebenmeter zugesprochen bekam. „Wir hatten nur einen. Das Verhältnis passt absolut nicht.“

MTV Peine: Kilsbach, Fink (beide Tor) - Annika Bergmann (2), Henrike Bergmann (1), Laura-Sophie Bührig, Lena-Marie Bührig (3), Buse (1), Eggeling (4), Hacke (1), Heiligentag (1), Hüsing (5), Marchefka (1), Rother (1), Thurau (3).

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