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HSG Nord II feiert den ersten Sieg in 2018

Handball-Regionsoberliga Männer HSG Nord II feiert den ersten Sieg in 2018

Eine klare Niederlage kassierten die Regionsoberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II. Sie unterlagen in Bad Harzburg mit 31:39 und rutschen damit auf Platz vier ab. Erfolgreich hingegen war die HSG Nord II. Sie gewann in Hondelage und feierte damit den ersten Sieg in 2018.

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Seine Einwechslung zahlte sich aus: Youngster Lennart Rauls drehte mit der HSG Nord Edemissen II einen 13:15-Rückstand in Hondelage in einen 18:16-Sieg.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Eine klare Niederlage kassierten die Regionsoberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II. Sie unterlagen in Bad Harzburg mit 31:39 und rutschten damit auf Platz vier ab. Erfolgreich hingegen war die HSG Nord Edemissen II. Sie gewann in Hondelage und feierte damit den ersten Sieg in 2018.

MTV Hondelage – HSG Nord Edemissen II 16:18 (8:10). „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben, aber überzeugt haben wir wieder nicht“, gestand HSG-Coach Peter Wilck. Dabei fing sein Team stark an, führte nach fünf Minuten mit 4:0. „Doch dann war die Herrlichkeit auch schnell zu Ende“, monierte Wilck. In der Abwehr sei nur noch halbherzig zugefasst worden, so dass die Hondelager aus der Nahdistanz immer wieder zu leichten Treffern kamen. „Wir haben zu nachlässig gespielt“, ärgerte sich Wilck.

Folglich kassierte seine Mannschaft auch den Ausgleich (15., 6:6). Zwar steigerte sich die HSG anschließend in der Defensive, „doch in der Offensive haperte es – wir haben uns kaum klare Möglichkeiten erspielt“. Und wenn es welche gab, „war die Chancenverwertung ein Stück weit katastrophal“. Trotzdem lagen die Edemissener zur Pause mit 10:8 vorn.

Doch diesen Rückstand wandelten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel in ein 13:11 um (43.). „Weil wir nicht dagegen gehalten haben“, schimpfte Wilck.

Erst nachdem die Hondelager das 15:13 erzielt hatten, habe seine Mannschaft wieder mehr Gegenwehr gezeigt, sagte der Coach. Zudem tat die Einwechslung von Lennart Rauls der HSG gut. „Er hat ordentlich Schwung in unsere Angriffsaktionen gebracht.“

Hinzu kam, „dass Jörn Ohms hielt, was zu halten war und in den letzen zwölf Minuten nur noch einen Treffer zugelassen hat“. Somit drehte die HSG die Begegnung und setzte sich mit 18:16 durch. Zufrieden war Peter Wilck aber dennoch nicht. „Denn wir haben nur in sehr kurzen Phasen gut agiert. Wir müssen schnell wieder dahin kommen, im Angriff über eine längere Zeit ordentlich zu spielen – und in der Abwehr muss die Leistung über die gesamte Zeit stimmen.“

HSG Nord: Schrader (6), Wilck (2), Kollmeyer (2), Wilpert (1), Harms (1), L. Rauls (1), N. Rauls (3), Schwerdtner (2).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg – SG Zweidorf/Bortfeld II 39:31 (19:15). „Am Ende sind uns die Körner ausgegangen“, begründete SG-Coach Alexander Pietruk die Niederlage. Trotz großer Personalprobleme blieben die Gäste bis zur 50. Minute in Reichweite (28:31), ehe sich die HSG Bad Harzburg absetzte. „Wir hatten einfach zu viele Ausfälle, um bis zum Schluss mitzuhalten.“

Unter anderem musste Pietruk im Mittelblock vier Spieler einsetzen, die üblicherweise auf den Außenpositionen verteidigen. „Deswegen fehlte uns in der Deckung der Körper zum Verteidigen – Bad Harzburg ist einfach durch uns durchgelaufen.“ Vor allem Leon Haarnagel (11 Tore) und Robin Hausmann (9) stellten die Zweidorfer immer wieder vor Probleme.

Auf Seiten der Gäste war Marco Dönch (10) bester Torschütze. „Er hat alles getroffen, was ihm in die Hand gekommen ist“, lobte Pietruk. Aber auch mit dem Auftritt der restlichen Mannschaft zeigte er sich trotz der deutlichen Niederlage zufrieden. „Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Die kämpferische Einstellung war super.“ Trotzdem mussten sich die Gäste nach zuletzt drei Siegen in Folge klar geschlagen geben. „Das Ergebnis sieht am Ende doof aus, aber es ist sechs Tore zu hoch ausgefallen“, erklärte Pietruk.

SG II: Dönch (10/3), Schwesinger (5), Ksoll (4), Schuhmann (4/2), J.-L. Pietruk (4), Wehmer (2), Bürger (2).

Von Lukas Reineke

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