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Große Freude über DM-Bronze

Leichtathletik Große Freude über DM-Bronze

Drei Starter, drei Medaillen: Erfolgreich schnitten die Peiner Leichtathleten Reintraut Rattay, Jürgen Rudert und Rachida Weber-Badili von der LG Peiner Land bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt ab.

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Vorne weg: Rachida Weber-Badili (Nummer 410) musste viel Führungsarbeit leisten, das kostete Kraft.

Quelle: Ralf Görlitz

Forsch ging die Jahnerin Reintraut Rattay das 3000-Meter-Rennen in der Leichtathletik-Halle am Steigerwaldstadion an. Mit 14 Langstrecklerinnen der Altersklassen W55 bis W75 war sie gemeinsam gestartet. Es waren 15 Runden a 200 Meter auf der kurvenüberhöhten Rundbahn zu absolvieren. Rattay (W65) versuchte an der stärkeren Gruppe der jüngeren Jahrgänge möglichst lange dranzubleiben. Am Ende musste die Jahnerin ihrem Anfangstempo Tribut zollen. Die Runden wurden langsamer, ihr Ziel, unter 15 Minuten zu bleiben schaffte die Vorjahresdritte aber dennoch und lief in 14:58,61 Minuten nur unwesentlich langsamer als im Vorjahr. Diesmal gab es Silber hinter Anita Schneider (TV Waldstraße Wiesbaden), die Glück hatte und den geforderten Leistungsstandard von 14:30 Minuten knapp unterbot, ansonsten hätte es in dieser Altersklasse keine Deutsche Meisterin gegeben, da nur zwei Läuferinnen am Start waren.

Im Lauf der jüngeren Seniorinnen W35 bis W50 mischten 12 Läuferinnen mit - darunter Rachida Weber-Badili. Die Peinerin sah sich durch die aktuell zur Meisterschaft veröffentlichte Deutsche Hallenbestenliste, die sie über 3000 Meter der W45 in 11:11,75 Minuten anführte, in die Favoritenrolle gedrängt. Das Rennen war taktisch bestimmt. Keine der zum Favoritenkreis zählenden Läuferinnen wollte für Tempo sorgen. Der erste Kilometer wurde in 3:43 Minuten gelaufen, alle eng beisammen. Nach fünf Runden verschärfte die 800-Meter-Siegerin der W35, Melanie Klein-Arndt (ASC Rosellen/Neuss) das Tempo. Sie lief den zweiten Kilometer in 3:27 Minuten und riss das Feld auseinander.

Rachida Weber-Badili musste, um das Rennen nicht weiter zu verschleppen, die Führungsarbeit in der Verfolgergruppe, in der sich alle ihre Konkurrentinnen der W45 befanden, übernehmen. Die zweite Tempoverschärfung fünf Runden vor Schluss führte zur Vorentscheidung, das gesamte Feld wurde gesprengt, Rachida Weber-Badili hatte nach ihrer langen Führungsarbeit nicht mehr die Kraft, die erneute Temposteigerung mitzugehen, war aber im Ziel froh über ihre erste Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft, auch wenn es am Ende "nur" Bronze war. Ihre Zeit von 11:25,17 Minuten war da eher nebensächlich.

Für die Überraschung hatte die W45-Siegerin Gabi Baltruschat (LG Bad Sooden/Sulzbach) gesorgt, die ihre bisherige Bestzeit mit 11:05,74 Minuten pulverisierte und damit Rachida Weber-Badili aus der Spitzenposition auf Rang zwei in der DLV-Rangliste verwies.

Stabhochspringer Jürgen Rudert, der vom MTV Herrenhausen zur LG Peiner Land gewechselt war ging grippegeschwächt an den Start. Bei einer gemeldeten Vorleistung von 3Metern aus dem Vorjahr taktierte der erfahrene Burgdorfer Athlet vorsichtig und stieg bereits für ihn ungewöhnlich früh bei 2,60 Meter ein. Nach Fehlversuchen über 2,70 Meter und 2,80 Meter setzte Rudert alles auf eine Karte und versuchte sich an 3 Meter - vergeblich. Mit der übersprungenen Einstiegshöhe wurde Jürgen Rudert aber Dritter in der M60, der Sieger übersprang 3Meter.

ww

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