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Sport Regional Gold für LG-Männer, Silber für LG-Nachwuchs
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16:00 19.09.2018
Gold, Silber und Rang acht: Die Teams der LG Peiner Land zeigten sich bei der Landesmeisterschaft noch einmal in bester Verfassung.
Verden

Und im Frauen-Wettbewerb landeten die Peinerinnen auf Rang acht. „Das waren zum Abschluss noch einmal tolle Erfolge“, sagte LG-Coach Steffen Knoblauch.

Den Grundstein für den Erfolg der Männer legten im Weitsprung Alexander Mulero (6,45 m) und Jens Thierse (6,35 m), denn dank ihrer Weiten übernahm die LG gleich die Führung. Gleichzeitig sorgten Jannik Andreas (10,63 m) und Lars Thierse (10,12 m) für wichtige Punkte im Kugelstoßen. „Von diesem Zeitpunkt an war es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem BTB Oldenburg“, erklärte Knoblauch.

Doch die LG behielt die Nerven: Weitere starke Leistungen boten Jens Thierse, der mit dem Diskus Saisonbestleistung erzielte (34,58 m), und die Läufer – Triathlet Philipp Weber war nicht zu schlagen. Nachdem er über 800 Meter persönlichen Rekord aufgestellt hatte (1:58,20 min), erreichte er später beim 5000-Meter-Lauf mit reichlich Anfeuerungsrufen seiner Teamkollegen nach 15:28,21 Minuten das Ziel – knapp über seiner Bestleistung.

Ebenso dicht dran an seiner Bestzeit war Tim Winter über 800 Meter (2:09,90 min). „Es ist unglaublich, wie die beiden um den Platz laufen – das sieht so leichtfüßig aus“, sagte der Handorfer Dominik Pascal Dieshel, der seinen zweiten Wettkampf für die LG absolvierte. Nach den starken Läufen und der schnellen 4x100-Meter-Staffel (Phil Paszkowski, Mulero, Andreas Fritz) war es dann Gewissheit: Die LG-Männer hatten ihren Titel mit 10663 Punkten verteidigt – der Vorsprung auf Oldenburg betrug 261 Punkte. „Wir hatten sogar noch ein paar Zähler mehr als im Vorjahr. Damit hatten wir nicht gerechnet“, erklärte Trainer Tobias Frie.

Ebenfalls Edelmetall gab es für das LG-Team der weiblichen Jugend U16. Furios ging es über 100 Meter los, die Antonia Sophie Olbrich und Bieke Richter als Einzelstrecke bisher noch nie gelaufen waren. „Mit 13,80 und 14,25 Sekunden machten sie ihre Sache aber sehr gut und gehörten zu den stärksten Sprinterinnen“, lobte Knoblauch.

Auch Liv Giebson lief hier Bestzeit (14,49 sek). Persönliche Rekorde gab es auch im Kugelstoßen für Marlene Sophie Artmann (8,40 m), Melissa Ullner (8,87 m) und Giebson (6,21 m). Ullner überzeugte auch beim Weitsprung (4,60 m) – ein Zentimeter fehlte ihr zum bisherigen Bestwert. Einen solchen stellte Jannika Stille über 800 Meter auf, sie steigerte sich um vier Sekunden auf 2:42,10 Minuten. Gleiches gelang Martha Fahrenkrug (2:55,71 min). „Es ist schön zu sehen, wie der Teamgeist die Leistungen steigert. Der zweite Platz fällt umso mehr ins Gewicht, wenn man bedenkt, dass die Mädchen nächstes Jahr noch einmal in gleicher Besetzung starten dürfen“, sagte Betreuerin Rachida Weber-Badili.

Nicht ganz so erfolgreich waren die LG-Frauen, die in einem starken Feld mit 14 Teams Platz acht belegten. Die meisten Punkte sammelte Nina Gödecke über 100 Meter (12,88 sek). Zudem bot Johanna Langenhoff in den Sprungdisziplinen gute Leistungen. Im Hochsprung kam sie – wie auch Tessa Schultalbers – auf 1,40 und im Weitsprung auf 5,05 Meter. Im Wurfbereich sorgte Lisa Plate für gute Resultate (Diskus: 8,39; Kugel: 21,33 m). Weiter flog der Diskus nur für Johanna Prediger, die nur knapp unter ihrer Bestmarke blieb (25,16 m).

Zudem gab es ein erfolgreiches Comeback über 800 Meter: Michelle Gavenat startete nach überstandener Verletzung erstmals wieder und war gleich schnellste LG-Läuferin (2:40,44 min), gefolgt von Nele Fiene (2:42,76). In der abschließenden 4x100-Meter-Staffel zeigten Gödecke, Langenhoff, Lea Elligsen und Sarina Barth, wie fix sie auch am Saisonende noch unterwegs sind (52,35 sek).

Schön sei auch gewesen, „dass wir alle Teamgeist bewiesen haben und jeder jedem geholfen hat. Und wir haben sogar so laut angefeuert, dass die Kampfrichter meinten, wir wären lauter gewesen als die Zuschauer bei der EM in Berlin“, berichtete Gavenat.

Von Redaktion

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