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Gleichs Devise: Mit neun Mann verteidigen

Fußball-Bezirksliga Gleichs Devise: Mit neun Mann verteidigen

Ein reizvolles Derby zum Auftakt: Am morgigen Sonntag erwartet Fußball-Bezirksligist VfB Peine den SV Lengede - und der neue Coach des Gastgebers hat sich viel vorgenommen. "Wir möchten mit einem Sieg starten", erklärt Hendrik Hoppenworth.

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Hiergeblieben: VfB-Spieler Timo Otte (ganr rechts) hält in dieser Szene Lengedes Routinier Dennis Mansfeld fest – morgen treffen die beiden Teams zum Punktspiel-Auftakt in der Bezirksliga erneut aufeinander.

Quelle: rb

VfB Peine - SV Lengede (Sonntag, 15 Uhr). Zwei Spiele und 9:0-Tore - so lautet die jüngste Bilanz des VfB. Am vergangenen Sonntag gelang ihm im Bezirkspokal-Wettbewerb ein 3:0-Erfolg in Didderse, und am Mittwoch siegte der VfB in Vöhrum im Härke-Pokal mit 6:0.

Dass es zum Auftakt gegen den SVL einen ebenso ungefährdeten Sieg gibt, daran glaubt Hendrik Hoppenworth jedoch nicht. „Wir sind zwar Favorit, aber Derbys haben ihre eigenen Gesetze“, mahnt der VfB-Trainer, der derzeit zufrieden ist. „Denn in allen Mannschaftsteilen ist eine Steigerung zu erkennen, sowohl im Passspiel als auch im Tempo und Pressing“, lobt Hoppenworth.

Zudem erwiesen sich die Zugänge Turkan Hajdari und Ersin Arayici als echte Verstärkungen. Letzterer stellte auch in Vöhrum seine Offensivqualitäten unter Beweis: Nach der Pause gelang ihm ein Hattrick.

Aber auch beim SVL war ein Akteur zuletzt treffsicher: Dennis Mansfeld. Denn dem Ex-VfBer gelangen am vergangenen Sonntag gegen Fortuna Lebenstedt (4:2) drei Tore. Überdies trug der Routinier am Mittwoch gegen Arminia Vechelde (2:1) mit seinem Treffer zum Weiterkommen im Härke-Pokal bei.

„Natürlich ist uns das nicht verborgen geblieben. Trotzdem werden wir deswegen nicht zur Manndeckung übergehen“, verspricht Hoppenworth eine offensive Ausrichtung.

Exakt das Gegenteil ist vom SV Lengede zu erwarten. „Schließlich spielen wir gegen eine Truppe, die auf dem Niveau eines Regionalligisten trainiert wird und richtige Kracher verpflichtet hat. Es wundert mich immer wieder, wie der VfB trotz seiner finanziellen Misere eine so schlagkräftige Truppe zusammenstellt“, erklärt SVL-Coach Christian Gleich. Sein Ziel ist es, „die Niederlage in Grenzen zu halten. Mit fünf Gegentoren wäre ich zufrieden“, betont er.

Entsprechend wird sein Team auch auftreten. „Wir werden mit neun Spielern verteidigen und hoffen, dass Dennis zumindest ein Tor für uns erzielen kann“, sagt Gleich, der auf mehrere Akteure verzichten muss: Die Torhüter Philipp Kurmeier (Bänderriss) und Stefan Ebeling (Sehnenriss im Finger) fallen aus und werden von Matthias Militschenko vertreten. Zudem fehlen Timothy Olszewski (Kreuzbandriss), Matthias Nickel (Prellung) sowie die Urlauber Lukas Hahnsch und Daniel Kudlek.

Beim VfB stehen Taner Binbir (Urlaub), Timo Sandvoss und Tarek El-Zein (beide verletzt) nicht zur Verfügung.

ll

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