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Sport Regional Genervt vom Netz: VSG verpasst nach 3:0-Gala zweiten Sieg
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18:00 06.12.2018
Tanja Gerth schmettert am Weender Block vorbei. Mit der VSG Stederdorf/Wipshausen gewann sie das Kellerduell gegen Weende III mit 3:0. Quelle: Isabell Massel
Kreis Peine

Sie hatten so stark begonnen, doch im zweiten Spiel brachen sie ein: Die Landesliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen haben es bei ihrem wichtigen Heimspiel-Doppelpack gegen direkte Konkurrenten verpasst, zumindest auf den Abstiegsrelegationsplatz zu klettern. Der 3:0-Gala gegen Weende III folgte ein 0:3 gegen Verfolger MTV Braunschweig II. „Bei uns gab es Licht und Schatten“, stellte VSG-Spielerin Berit Iwanowski fest. Mitschuldig dafür machte die VSG die alte Netzanlage in der Pestalozzihalle. Einen Matchball vergab dagegen die VSG Vallstedt/Vechelde, die in Wolfenbüttel ärgerlich mit 2:3 verlor.

VSG Stederdorf/Wipshausen – TuSpo Weende III 3:0 (25:15, 25:17, 25:23). Die VSG hielt dem Druck stand und verkürzte durch den Sieg den Abstand auf die ebenfalls abstiegsgefährdeten Weenderinnen auf zwei Punkte. „In den ersten beiden Sätzen überrollten wir zur Freude unseres Trainer Till Vollhardt den verunsicherten Gast förmlich“, stellte VSG-Spielerin Berit Iwanowski erfreut fest. Durch druckvolle Aufschläge sei der Gast bereits im Spielaufbau gestört worden. Die Abwehr um Libera Frauke Wagner habe die daraus resultierenden Angriffe entschärfen und Zuspielerin Stephanie Luttkus die Angreiferinnen optimal in Szene setzen können. „Besonders Christin Wieder absolvierte ein gutes Spiel über die Diagonalposition. Ob clevere Lobs oder harte Hinterfeldangriffe – sie hat so gut wie jeden Ball verwandelt“, schwärmte Zuspielerin Luttkus. Lediglich im dritten Satz hatte die VSG große Probleme mit den Angriffen und Aufschlägen des Gegners, sodass sich ein Duell auf Augenhöhe entwickelte. „In der Schlussphase war unsere Konzentration jedoch da, sodass wir uns diesen engen Satz sichern konnten“, freute sich Luttkus über den dritten Saisonsieg.

VSG Stederdorf/Wipshausen – MTV Braunschweig II 0:3 (13:25, 21:25, 23:25). Vorm wichtigen Kellerduell kämpfte die VSG mit der veralteten Netzanlage der Pestalozzi-Halle – das kostete Nerven. „Nachdem in der Pause das Einstellen der Netzhöhe allein im Vordergrund stand, erwischten wir leider einen kompletten Fehlstart“, haderte VSG-Spielerin Stephanie Luttkus. Die Spielerinnen des MTV Braunschweig II dagegen schlugen mutig und riskant auf und brachten damit die Annahme der VSG in Bedrängnis. Zur Niederlage im zweiten Satz trugen Abstimmungsfehler der VSG bei, die der MTV zu leichten Punkten nutzte. „Auch unser Block war, im Gegensatz zum gegnerischen Block, lückenhaft“, analysierte Luttkus. Die Sätze zwei und drei gestaltete die VSG zwar enger, doch es reichte nicht. „Das Ergebnis und unsere gezeigten Leistungen waren leider enttäuschend“, bedauerte VSG-Spielerin Stephanie Luttkus. Die mutige Spielweise des MTV sei dagegen belohnt worden.

Wolfenbütteler VC – VSG Vallstedt/Vechelde 3:2 (19:25, 25:12, 15:25, 28:26, 15:12). Im Duell um Platz fünf brachte die VSG eine 2:1-Satzführung und einen Matchball in Durchgang vier nicht ins Ziel. „Das war eine bittere Niederlage“, resümierte VSG-Spielerin Maggi Hellmann. Mit guten Angriffen und starken Aufschlägen unter anderem von Caro Koepke habe ihr Team Durchgang eins für sich entschieden. Doch so gut ging es nicht weiter.

„Im zweiten Satz klappte leider kaum etwas“, bedauerte Hellmann und verwies unter anderem auf unsaubere Annahmen. Anna Rösel führte ihr Team mit starken Aufschlägen aber zum 25:15-Erfolg im dritten Satz. Im umkämpften vierten Satz wehrten die Gäste den ersten Satzball der Wolfenbüttelerinnen noch ab, vergaben ihren Matchball jedoch und unterlagen ärgerlich in der Verlängerung. Den Tie-Break verlor die VSG dann noch trotz Führung beim Seitenwechsel.

Von Christian Meyer

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