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Generelle Platzsperren nur noch die Ausnahme

Versammlung der Arbeitsgemeinschaft Peiner Sportvereine Generelle Platzsperren nur noch die Ausnahme

Die Resonanz nur gering und bei weitem nicht so, wie es sich die Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft der Peiner Sportvereine (Arge) wünschten: Nur 29 von 62 Vereinen hatten Delegierte zu der alljährlichen Sitzung entsendet. Die beschlossen eine Änderung der Richtlinien zur Sportler-Ehrung und erfuhren, dass generelle Platzsperren künftig die Ausnahme sein sollen.

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Hubertus Hahn.

Peine.

Erfreulich für den stellvertretenden Vorsitzenden hingegen war, dass er und seine Vorstandskollegen im Laufe des Abends einstimmig entlastet wurden. Knapper hingegen fiel anschließend das Abstimmungs-Ergebnis aus, als es um die Änderung der Richtlinien zur Sportler-Ehrung ging. Weil es in den vergangenen Jahren in einigen Kategorien keine oder nur sehr wenige Ehrungs-Empfehlungen seitens der Vereine gab, schlug der Arge-Vorstand nun vor, die Anzahl der Kategorien von sieben auf drei zu reduzieren. „Wir erhoffen uns dadurch mehr Vorschläge“, erläuterte Hahn.


Dass der Vorschlag des Arge-Vorstands angenommen wurde, begrüßte auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbunds Peine. „Ich kann es verstehen, dass die Richtlinien geändert werden“, erklärte Dietmar Domanski. Schließlich habe solch eine Auszeichnung einen großen Stellenwert. „Die Geehrten sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche – nur so lebt ein Verein auch weiter“, konstatierte er.

Damit die Neuregelung aber greifen kann, „sind vor allem die Vereine gefordert. Es ist schon bedauerlich, dass von ihnen so wenige Ehrungsvorschläge kommen“, monierte Domanski.

Betrüblich fand er ebenfalls, „dass die Vereine hier nur spärlich vertreten sind. Das kann ich nicht nachvollziehen, denn wir als Vereine haben eine gesellschaftliche Aufgabe – und deshalb sollte das Interesse an dieser Versammlung auch erheblich größer sein“, mahnte Domanski.

Stadtrat Friedhelm Seffer ging ebenfalls auf die Vereine ein. „Wir sind im Winter 2016/17 viel dafür kritisiert worden, dass die Sportplätze des öfteren gesperrt worden sind.“ Das sei zwar für die Klubs unangenehm, „aber alles hat seine zwei Seiten. Wer einen Sportplatz betreibt, der hat auch besondere Verkehrssicherungspflichten – manchmal ging es eben nicht anders, als zu sperren“, betonte Seffer. „Wir haben allerdings gelernt, dass ein verbesserter Informationsaustausch hilfreich sein kann.“




Von Peter Konrad

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