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Gemeinsamkeiten zwischen Woltorf und Bierbergen

Fußball-Kreispokal Gemeinsamkeiten zwischen Woltorf und Bierbergen

Acht Fußballspiele werden in der 2. Runde des Volksbank-Peine-Kreispokals heute Abend angepfiffen. Neun Kreisligisten sind noch dabei, und als rangtiefstes Team der MTV Duttenstedt aus der 1. Kreisklasse Nord.

Zwei Leistungsklassen-Teams stehen sich in Woltorf gegenüber.

VfL Woltorf – TuS Bierbergen .

Eigentlich könnten beide Mannschaften nach dem Schlusspfiff gleich an Ort und Stelle zusammenbleiben. Am Sonntag spielen sie schon wieder gegeneinander. „Das Punktspiel ist mir wichtiger als die Kreispokalpartie“, sagten beide Trainer unisono. Sie stellten aber auch fest, dass sie die Partie heute nicht verschenken wollen.

„Wir wollen weiterkommen. Der Kreispokal ist eine schöne Sache“, sagte VfL-Trainer Nedin Cerimovic. Und Bierbergens Coach Steffen Fliegel stellte fest: „Wir fahren nicht zum Ausscheiden nach Woltorf.“

Die Gemeinsamkeiten gehen noch weiter: Beide Teams kennen sich nicht, beide Trainer haben den Gegner noch nicht beobachtet. „Nach dem, was ich gelesen und gehört habe, ist Bierbergen ein Top-Team mit einer starken Offensive“, sagte Cerimovic.

„Wir fahren mit Respekt dort hin“, sagte Fliegel. „Jede Mannschaft, die aus der Kreisliga abgestiegen ist, muss man auf der Rechnung haben.“ Training hatten die Bierbergener vergangene Woche allerdings nicht auf der Rechnung – es war Schützenfest. Und welche Spieler Fliegel zur Verfügung hat, entscheidet sich erst kurzfristig. „Auf jeden Fall wird mein Bruder Florian fehlen“, bedauert der Trainer.

Bei den Woltorfern sind Gerald Burgdorf und der Trainer selbst verhindert. „Dennis Tostmann wird mich vertreten“, sagt Cerimovic.

Teutonia Groß Lafferde – BW Schmedenstedt .

Teutonia-Trainer Ulrich Kropp zählt die Schmedenstedter zu den stärksten Teams der Kreisliga. Entsprechend niedrig schätzt er die Siegchancen seiner Leistungsklassen-Mannschaft ein: „Wir sind Außenseiter. Aber wir wollen unsere Chance nutzen und uns wenigstens so teuer wie möglich verkaufen.“

Personell müsse er ein wenig improvisieren. „Zwei bis drei Spieler sind angeschlagen, und leider wird Manndecker Marc Wegener wegen einer Fußprellung fehlen“, sagt Kropp.

Respekt vor dem Gegner hat Schmedenstedts Trainer Ekrem Kocak. „Wir werden Groß Lafferde nicht unterschätzen“, sagt er. „Sie stehen nicht zu unrecht in der Leistungsklasse mit oben und sind sicherlich ein Aufstiegskandidat.“ Die Zielrichtung sei aber klar: „Wir wollen unser Spiel machen und so weit wie möglich kommen. Am besten bis ins Finale.“

Der Spielabbruch vom Sonntag in der Partie beim Arminia Vöhrum werde sein Team nicht aus der Bahn werfen. Heute hat Kocak seinen Kader fast komplett zur Verfügung. Nur Karagülmez fehlt. Er ist beruflich verhindert.

Alle Ansetzungen stehen in der Übersicht „Fußball am Donnerstag“ auf dieser Seite.

mp

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