Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
GW fürchtet sich nicht vor der Torfabrik

Fußball-Bezirksoberliga GW fürchtet sich nicht vor der Torfabrik

Schwere Aufgabe: GW Vallstedt erwartet morgen den Tabellenzweiten TSV Hillerse, der vor drei Tagen den SV Calberlah deutlich besiegte. Jene Mannschaft also, die sich am vergangenen Sonntag mit 4:1 gegen Vallstedt durchsetzte. Auswärts antreten muss hingegen der VfB Peine, er ist zu Gast beim ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Germania Breitenberg.

GW Vallstedt – TSV Hillerse. Der TSV ist zuletzt locker in seine Partien gegangen – und seitdem läuft es. Obwohl Trainer Heiner Pahl das breite Spektrum seines Kaders nutzt und von Spiel zu Spiel Umstellungen vornimmt, rückten die Hillerser bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel heran. Allerdings hat der TSV zwei Spiele mehr absolviert. Weil die Gäste aber in dieser Lauerstellung bleiben wollen, streben sie in Vallstedt den nächsten Sieg an.

Den wollen die Platzherren verhindern, denn trotz der vier Erfolge nach der Winterpause stehen sie immer noch auf einem Abstiegsplatz. Das Selbstbewusstsein ist aber nach wie vor vorhanden: „Auch die Niederlage in Calberlah haben wir schnell verdaut, da wir dort ja nicht schlecht gespielt haben“, sagt GW-Kapitän Markus Schindelar. Grund für das 1:4 sei insbesondere die schlechte Chancenverwertung gewesen. „Von der Leistung her hat es keinen Abfall gegeben“, betont er. Dennoch sieht Schindelar die Gäste in der Favoritenrolle, wobei er seiner Mannschaft aber Außenseiterchancen zuspricht: „Wenn wir so auftreten wie im Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel, ist für uns etwas drin.“

Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein torreiches Spiel freuen, denn es treffen die beiden offensivstärksten Teams (beide 49 Tore) aufeinander. Der Vorteil der Gäste liegt in der Abwehr. Sie kassierten erst 22 Gegentore, GW bereits 49.

Offen ist allerdings noch, ob Vallstedts Torjäger Juri Rudi seine Oberschenkelverletzung auskuriert hat. Tobias Schmidt hingegen hat seinen Mexiko-Urlaub beendet und steht wieder zur Verfügung.

SV Germania Breitenberg – VfB Peine. 13 Punkte beträgt der Rückstand des VfB Peine auf den SSV Vorsfelde, der auf Rang zehn liegt. Auf jenem Platz also, der nach jetzigem Stand den Klassenerhalt bedeutet. „Geht man von ein paar weiteren Erfolgen für Vorsfelde oder Vallstedt aus, benötigen wir noch mindestens sieben Siege, um den Abstieg zu vermeiden“, erklärt VfB-Trainer Nick Gerull.

Angesichts der zehn ausstehenden Begegnungen und der bisherigen Bilanz von 15 Punkten in 20 Spielen scheint die Lage für den VfB aussichtslos zu sein. Doch ungeachtet dessen: „Unser Motto ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen“, betont Gerull, dessen Team personell mit dem letzten Aufgebot zu den ebenfalls abstiegsgefährdeten Breitenbergern reist. Timo Otte hat sich gegen Fallersleben gezerrt. Auch Vinh Nguyen, Vedat Demir, Steffen John und Martin Bode fallen aus, zudem ist der Einsatz des angeschlagenen Paris Triantaphillidis fraglich.

„Ich hoffe, dass wir aus der zweiten Mannschaft oder der A-Jugend Verstärkung erhalten“, sagt Gerull, der seine Elf schon einmal warnt. „Die Kulisse in Breitenberg ist hitzig, aber die jungen Spieler können dort viel lernen.“ Sein Ziel: „Etwas Zählbares mitnehmen und keine weiteren Verletzten.“

Lars Lorenz
und Ulrich Attermeyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.