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Sport Regional GW fürchtet sich nicht vor der Torfabrik
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23:00 16.04.2010
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GW Vallstedt – TSV Hillerse. Der TSV ist zuletzt locker in seine Partien gegangen – und seitdem läuft es. Obwohl Trainer Heiner Pahl das breite Spektrum seines Kaders nutzt und von Spiel zu Spiel Umstellungen vornimmt, rückten die Hillerser bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel heran. Allerdings hat der TSV zwei Spiele mehr absolviert. Weil die Gäste aber in dieser Lauerstellung bleiben wollen, streben sie in Vallstedt den nächsten Sieg an.

Den wollen die Platzherren verhindern, denn trotz der vier Erfolge nach der Winterpause stehen sie immer noch auf einem Abstiegsplatz. Das Selbstbewusstsein ist aber nach wie vor vorhanden: „Auch die Niederlage in Calberlah haben wir schnell verdaut, da wir dort ja nicht schlecht gespielt haben“, sagt GW-Kapitän Markus Schindelar. Grund für das 1:4 sei insbesondere die schlechte Chancenverwertung gewesen. „Von der Leistung her hat es keinen Abfall gegeben“, betont er. Dennoch sieht Schindelar die Gäste in der Favoritenrolle, wobei er seiner Mannschaft aber Außenseiterchancen zuspricht: „Wenn wir so auftreten wie im Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel, ist für uns etwas drin.“

Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein torreiches Spiel freuen, denn es treffen die beiden offensivstärksten Teams (beide 49 Tore) aufeinander. Der Vorteil der Gäste liegt in der Abwehr. Sie kassierten erst 22 Gegentore, GW bereits 49.

Offen ist allerdings noch, ob Vallstedts Torjäger Juri Rudi seine Oberschenkelverletzung auskuriert hat. Tobias Schmidt hingegen hat seinen Mexiko-Urlaub beendet und steht wieder zur Verfügung.

SV Germania Breitenberg – VfB Peine. 13 Punkte beträgt der Rückstand des VfB Peine auf den SSV Vorsfelde, der auf Rang zehn liegt. Auf jenem Platz also, der nach jetzigem Stand den Klassenerhalt bedeutet. „Geht man von ein paar weiteren Erfolgen für Vorsfelde oder Vallstedt aus, benötigen wir noch mindestens sieben Siege, um den Abstieg zu vermeiden“, erklärt VfB-Trainer Nick Gerull.

Angesichts der zehn ausstehenden Begegnungen und der bisherigen Bilanz von 15 Punkten in 20 Spielen scheint die Lage für den VfB aussichtslos zu sein. Doch ungeachtet dessen: „Unser Motto ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen“, betont Gerull, dessen Team personell mit dem letzten Aufgebot zu den ebenfalls abstiegsgefährdeten Breitenbergern reist. Timo Otte hat sich gegen Fallersleben gezerrt. Auch Vinh Nguyen, Vedat Demir, Steffen John und Martin Bode fallen aus, zudem ist der Einsatz des angeschlagenen Paris Triantaphillidis fraglich.

„Ich hoffe, dass wir aus der zweiten Mannschaft oder der A-Jugend Verstärkung erhalten“, sagt Gerull, der seine Elf schon einmal warnt. „Die Kulisse in Breitenberg ist hitzig, aber die jungen Spieler können dort viel lernen.“ Sein Ziel: „Etwas Zählbares mitnehmen und keine weiteren Verletzten.“

Lars Lorenz
und Ulrich Attermeyer

Der Kampf um Platz zwei in der Fußball-Leistungsklasse ist innerhalb von wenigen Tagen richtig spannend geworden. Grund sind die beiden Niederlagen, die der SV Herta Equord zuletzt kassiert hat. Zwar steht die Herta noch immer auf Rang zwei, doch der Vorsprung auf die Verfolger ist arg geschrumpft: Der SV Lengede II liegt nur noch zwei Zähler hinter den Equordern, der VfL Woltorf fünf, wobei der VfL noch eine Partie nachzuholen hat. Morgen können die Woltorfer ihre Ambitionen auf die Vizemeisterschaft weiter untermauern, bekommen sie es doch mit dem SVL II zu tun.

16.04.2010

An die zuletzt erfolgreichen Wochen anknüpfen das haben sich der seit vier Partien ungeschlagene Fußball-Bezirksligist TSV Wendezelle und die seit drei Spielen siegreichen Teams des TSV Hohenhameln und des SV Bosporus Peine zum Ziel gesetzt. Viel vorgenommen hat sich auch der TSV Edemissen: Er will unbedingt Mitkonkurrent Vahdet Braunschweig besiegen und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, konstatiert Edemissens Co-Trainer Frank Mennecke.

16.04.2010

Den Anschluss an die Spitze wieder herstellen wollen die Fußball-Kreisligisten Germania Blumenhagen und TSV Sonnenberg. Das Hinspiel endete kurioserweise torlos. Denn das passt eigentlich gar nicht zu beiden Teams, in der Partie treffen nämlich auch die beiden Top-Torjäger der Kreisliga, Patrick Tschapke und Jan Fichtner, aufeinander.

16.04.2010
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