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Sport Regional Für die Lafferderinnen lief es besser als erwartet
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20:00 08.03.2017
Wurde schmerzlich vermisst: Leistungsträgerin Lisa Voss (blau) musste ihren Schienbeinbruch auskurieren. Quelle: Ralf Büchler
Lafferde

Die Bezirksliga-Fußballerinnen von Teutonia Groß Lafferde sind voll im Soll. Mit ihrem dritten Tabellenplatz zur Winterpause darf das Team von Trainer Olaf Pickhardt sogar vom Aufstieg träumen. Im Wintercheck der PAZ spricht Pickhardt über den Ausfall zweier Schlüsselspielerinnen und warum es doof wäre, wenn er nicht mit der Hinrunde zufrieden wäre.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Ich habe ein weinendes und ein lachendes Auge. Zum einen haben uns die Verletzungen von Lisa Voss (Schienbeinbruch) und Claudia Bremer (Achillessehnenriss) aus der Bahn geworfen. Aber das Team hat sich daraufhin zusammengerauft und noch mehr gefightet. Wir haben nur in zwei Spielen Gegentore bekommen und nur eine Partie verloren. Es lief besser als erwartet. Deshalb wäre ich doof, wenn ich mit der Hinrunde nicht zufrieden wäre.“

Meine Spielerin der Hinrunde: „Die größte Überraschung ist für mich die Entwicklung von Marcella Scholtysik. Sie ist aus der Jugend gekommen und hat sich als Rechtsverteidigerin unverzichtbar gemacht. Sie ist defensiv eine der Stärksten, spielt zweikampfstark und unbekümmert.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Das ist zweifelsfrei Claudia Bremer. Sie wird in dieser Serie nicht mehr spielen können. Uns fehlen ihre Torjägerqualitäten. Sie ist eine der besten Stürmerinnen im Landkreis und für uns nicht zu ersetzen. Auch der Ausfall von Lisa Voss schmerzte. Ohne sie fehlte ein wenig die Kreativität im Mittelfeld.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Unser Auftritt in Wendessen war katastrophal. Bei unserer einzigen Niederlage haben wir zu schnell die Köpfe hängen lassen. Die 0:5-Niederlage war eine einzige Enttäuschung, weil wir ohne jeglichen Mut ins Spitzenspiel gegangen sind.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir wollen weiter am System arbeiten. Seit Saisonbeginn spielen wir nämlich mit der Viererkette. Gerade befindet sich das Team im Aufbau. Der Weg ist noch lang und wir wollen keine überzogenen Erwartungshaltung vermitteln. Das Team muss gerade in Drucksituationen noch ruhiger werden.“

Meine persönliche Zukunft: „Eigentlich wollte ich aufhören, aber es macht einfach Spaß mit dem Team. Man sieht die Entwicklung, und ich kann mir gut vorstellen, auch über den Sommer hinaus das Team zu betreuen.“

Abgänge: Keine.

Zugänge: Michelle Jakubietz kommt aus Schmedenstedt. „Sie ist ein Riesentalent, bringt das moderne Torwart-spiel mit und wird den Konkurrenzkampf neu entfachen“, sagt Pickhardt. Zudem erhält Linksverteidigerin Anke Karina Mauth eine Gastspielerlaubnis. „Sie kommt aus Bad Sachsa und ist aus beruflichen Gründen nach Peine gezogen.“

rue

Ihr famoser Rückrunden-Lauf hält an: Die Tischtennis-Landesliga-Spielerinnen des MTV Duttenstedt gewannen das wichtige Kellerduell gegen den RSV Braunschweig mit 8:4. Einen Sahnetag erwischte Christa Ehrentraut, die ungeschlagen blieb und in ihren Einzeln nicht einmal einen Satz abgab.

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