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Sport Regional Für Rekel ein Traumjob, für VT Union Groß Ilsede ein Glücksgriff
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14:00 30.06.2018
Michael Rekel lädt den Infostand der VT Union in den Vereinsbus. Er ist damit in Supermärkten der Ortschaft anzutreffen. Quelle: Matthias Press
Gross Ilsede

„Das ist ein finanzieller Kraftakt für den Verein“, gibt der Vorsitzende Edgar Janßen zu. „Aber die Mitglieder haben dem zugestimmt.“ Seit dem 15. Januar ist Michael Rekel nun im Amt, und sowohl er als auch der Verein ziehen eine positive Bilanz.

„Für mich ist es ein absoluter Traumjob“, sagt Rekel. Der 53-Jährige kennt sich im Vereinssport aus, arbeitet schon lange als Übungsleiter bei verschiedenen Vereinen und Institutionen und besitzt nahezu alle Lizenzen, auch im Rehasport. Eine Ausbildung als Vereinsmanager hat er auch absolviert, eine Referenten-Ausbildung folgt demnächst. Sein Job bei VT Union ist zwar offiziell auf 30 Stunden begrenzt, aber er sieht das nicht so eng. „Ich kann doch nicht den Schreiber fallen lassen, wenn die 30 Stunden erreicht sind. Und mir macht es Spaß.“

Mitglieder gaben das Okay

Dass er den Job ausüben kann, verdankt er dem Sportentwicklungprozess, den VT Union mit Unterstützung des Landes- und des Kreissportbundes durchlaufen hat. „Wir wollten den Gesundheitssport und den Kinder- und Jugendsport entwickeln“, schildert Janßen die Willensbildung im Verein. „Uns wurde aber klar, dass wir das als Ehrenamtliche nicht leisten können.“ Die Lösung des Problems lag in der Professionalisierung. „Das kostet uns etwa 25 000 Euro pro Jahr. Dafür haben wir uns natürlich auf der Mitgliederversammlung das Okay geholt.“

Finanzielle Unterstützung gab es für das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt vom Kreissportbund und von der Bürgerstiftung. Diese hat mit einem einmaligen Betrag die Einrichtung des Arbeitsplatzes unterstützt. „Wir hoffen, dass sich durch die Angebote die seit längerem rückläufige Mitgliederzahl wieder stabilisiert oder wächst“, sagt Janßen. Einige Neueintritte hat es bereits gegeben, aber viele der von Rekel initiierten neuen Angebote werden erst noch anlaufen, sodass ein Mitgliederzuwachs zurzeit noch nicht feststellbar ist.

„Der Weg ist richtig“

Auch über die Erstattung von den Krankenkassen bei Reha-Angeboten wird Geld in die Vereinskasse kommen. „Damit wird sich die Referentenstelle aber nicht refinanzieren lassen“, sagt Janßen. Aber auch, wenn es eine finanzielle Belastung für den Verein ist, ist sich der Vorsitzende sicher: „Der Weg ist richtig. Die Arbeit wird ja nicht weniger, sondern immer mehr.“

Positive Resonanz

Entlastung für den Vorstand gibt es auch dadurch, dass Rekel sich um Förderanträge und die Abwicklung kümmert, dass er Übungsleiter sucht, dass sich sein Büro in der Geschäftsstelle befindet und diese dadurch tagsüber besetzt ist. Rekels Probezeit läuft demnächst ab, aber Janßen sagt jetzt schon: „Wir werden ihm sicher nicht kündigen. Wir bekommen von überall positive Resonanz. Er kommt gut bei den Leuten an. Für uns ist er ein Glücksgriff.“

Anderen Vereinen, die einen ähnlichen Weg erwägen, rät er zu. „Man sollte aber bei der Auswahl genau schauen, ob es passt. Und neben der fachlichen Eignung kann ein wenig Lebenserfahrung nicht schaden.“

Von Kinderzirkus bis Rollator-Gymnastik

Die Angebotspalette von VT Union Groß Ilsede wächst – und dafür ist der Sportreferent Michael Rekel zuständig. Dart, Inlineskating, Cheerleading, Wassergymnastik, Baby in Bewegung – das sind Kurse, die demnächst beginnen. „Die Leute kommen selten von selbst. Wir müssen auf sie zugehen und Angebote entwickeln, die sie ansprechen“, sagt Rekel. Dazu gehört zum Beispiel der Kinderzirkus, der einmal wöchentlich in der Stadionhalle stattfindet. Ein Workshop über drei Tage ist außerdem geplant. Dabei studieren Kinder eine Vorführung ein, bei der Eltern, Großeltern und Interessierte das Publikum sind. Für November ist eine viertägige „Präventionsfahrt“ nach Travemünde geplant. Bei Walking, Wassergymnastik und Autogenem Training geht es um die Gesundheitsförderung.

Manche Ideen für neue Vereinsangebote kommen Rekel spontan. „Ich habe mit dem VT-Union-Infostand in einem Supermarkt gestanden und gesehen, wie viele Menschen mit Rollatoren unterwegs sind. 80 Prozent von ihnen haben eine falsche Körperhaltung“, sagt Rekel. Also plant er einen neuen Kursus – vielleicht mit Einschaltung eines Orthopädie-Hauses: Rollator-Gymnastik.

Von Matthias Press

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