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Für Edemissen wird’s unangenehm

Handball Für Edemissen wird’s unangenehm

Warnhinweis: Nicht unterschätzen wollen Peines Oberliga-Handball-Teams ihre nächsten Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

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Seit Wochen in Höchstform: Cathrin Kelkert (am Ball) von der HSG Nord Edemissen.

Quelle: bt

Den Gegner nicht ernst zu nehmen – diese Gefahr lauert auf die Oberliga-Handballerinnen von der HSG Nord Edemissen und der SG Zweidorf/Bortfeld. Beide Teams müssen am Sonntag in den Süden Niedersachsens reisen. Nach dem Derby warten nun scheinbar leichte Aufgaben.

HSG Rhumetal – HSG Nord Edemissen. „Nach dem großen Erfolg im Derby ist Rhumetal ein sehr unangenehmer Gegner“, sagt Trainer Gundolf Deterding. Es gelte für sein Team, den Aufsteiger nicht zu unterschätzen und mit der gleichen Leistungsbereitschaft wie gegen die SG Zweidorf/Bortfeld aufzutreten.

„Meine Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen kontinuierlich verbessert“, freut sich Deterding. Vor allem im Angriff sei die HSG nur noch schwer zu stoppen. Allen voran Kreisläuferin Cathrin Kelkert, die sich in Bestform befindet. „Was Cathrin zuletzt gezeigt hat, ist schon beeindruckend. Sie fängt noch Bälle am Kreis, die nur wenige Spielerinnen in der Oberliga zu greifen bekommen“, sagt der Übungsleiter. Und wenn sie erst einmal frei vor dem Tor ist, trifft sie fast immer ins Netz. „Ja, es läuft ganz gut“, sagt sie bescheiden und lächelt.

Alles andere als gut, ist derzeit allerdings die Personallage der Edemisser Mannschaft. Mit Sina Schrader fällt im Rückraum eine torgefährliche Akteurin mehrere Wochen verletzt aus, auch Svenja Homburg ist noch immer nicht einsatzfähig. Zudem sind Tabea Rook und Svenja Behme krank.

„Es spricht für die Moral der Riege, dass sie dies sehr gut wegsteckt“, lobt Deterding. Er sei sehr froh gewesen, dass Rückraumspielerin Sarah Schilff gegen die SG wieder zu alter Form gefunden hat. „Das hat sie sich verdient. Sie hat immer fleißig weitertrainiert, obwohl es zu Beginn der Saison überhaupt nicht gut für sie gelaufen ist“, sagt der Übungsleiter, der immer an seine Rückraumakteurin geglaubt hat und sie weiter eingesetzt hat.

HG Rosdorf-Grone – SG Zweidorf/ Bortfeld. Rückblick aufs Derby: „Wir haben die Partie eindeutig im Angriff verloren. „Wir haben zu viele Fehlversuche gehabt. Edemissen hat deutlich effektiver gespielt“, analysierte SG-Trainer Harald Hoppmann. Gegen die Göttinger Mannschaft muss sein Team deutlich treffsicher agieren.

Die Verantwortung liegt dabei in erster Linie auf den Schultern der erfahrenen Wenke Meomartino und Katrin Flöte, die im Rückraum die Fäden ziehen und für Tore sorgen sollen. Eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Burgdorf-Spiel zeigte am vergangenen Wochenende Denise Schnepel im linken Rückraum. „Sie findet nach ihrer Krankheit langsam wieder zu alter Form zurück“, sagt Hoppmann. Dadurch würde das Rückraumspiel der SG deutlich variabler werden.

Ob Torfrau Judith Pörschke wieder an Bord ist, wird sich kurzfristig entscheiden. Sie ist weiterhin krank, möchte ihrer Mannschaft in Göttingen aber gern helfen. Lisa Behme, die gegen Edemissen zum Einsatz kam, wird auf keinen Fall spielen. „Dann wäre sie festgespielt und könnte für die zweite Mannschaft nicht auflaufen“, erläutert Hoppmann den Entschluss, erneut Torfrau Claudia Golisch in den Kader zu berufen.

„Egal, mit welcher Mannschaft wir in Göttingen auflaufen, wir wollen natürlich zwei Punkte gewinnen“, sagt Hoppmann. Schließlich dürfe man sich gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte keinen Punktverlust erlauben, denn die SG will weiter oben mitspielen.

bt

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