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Sport Regional Fünf Matchbälle abgewehrt – Yanik Zahmel holt Gold
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14:00 02.03.2018
Gute Nerven: Yanik Zahmel wehrte im Einzel-Halbfinale fünf Matchbälle ab und sicherte sich am Ende den Titel. Quelle: Verein
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Metjendorf

Den ersten Titel für die SG holte Annika Borchard im Mixed zusammen mit Thier Huth (TuS Brockel). Ungesetzt mussten sie im ersten Satz (26:24) noch zueinander finden, „aber dann haben sie sich super aufeinander abgestimmt und 21:5 gewonnen“, lobte SG-Betreuer Wolf-Dieter Papendorf. In den folgenden Spielen verlor das Duo keinen Satz mehr und zog ungefährdet ins Finale ein. Dort trafen sie auf die Zwei der Setzung, Meyer/Caspari (Cloppenburg/Altwarmbüchener BC). Borchard/Huth gewannen Satz eins mit 21:17, unterlagen jedoch danach mit 12:21. „Im Entscheidungssatz behielten die beiden dann aber die Nerven und siegten mit 21:19“, berichtete Papendorf.

Im Einzel hingegen lief es nicht so gut für Borchard. Hier musste sie, an Position eins gesetzt, dem Lospech Tribut zollen, unterlag sie doch in Runde zwei der späteren Siegerin Carolin Walkhoff (TV Metjendorf) in drei Durchgängen.

Yanik Zahmel startete ebenfalls von Position eins ins Einzel und spielte sich mit zwei Zweisatz-Erfolgen ins Halbfinale vor. Dort traf er auf Daniel Lammich (Uelzen), „den er vorher noch nie bezwungen hatte“, sagte Papendorf.

Doch diesmal triumphierte der Vechelder. Zwar verlor er zunächst mit 16:21 und lag auch im zweiten Satz hinten – doch er wehrte fünf Matchbälle ab und gewann mit 27:25. Den dritten Durchgang bestimmte er von Beginn an und zog mit 21:17 ins Finale ein – und auch dieses entschied er gegen Alexander Schlegel (Leer) zu seinen Gunsten (21:9, 21:17).

SG-Kollege Julian Reinsch hingegen musste sich in Runde eins in drei Sätzen geschlagen geben.

Im Herrendoppel unterlag Zahmel mit Partner Sony Tran-Dinh (Cloppenburg) in Runde eins in drei Sätzen. Besser präsentierten sich Julian Reinsch und Nicklas Will, die sich durch einen Dreisatzerfolg ins Viertelfinale spielten. Hier trafen sie auf die Eins der Setzung, Huth/Schmidt (Brockel/Osnabrück). Nach 13:21 zwangen sie die Favoriten im zweiten Satz in die Verlängerung, was sonst keiner anderen Paarung gelang. Dennoch reichte es beim 21:23 nicht zum Satzgewinn gegen die späteren Sieger.

Im Damen-Doppel startete Hanna Moses mit Einzel-Siegerin Carolin Walkhoff von Position eins, wobei sie mit einem 21:18, 21:14 das Halbfinale erreichten. Hier drehten sie gegen Vrielmann/Reu (Neuenhaus/Schwinde) im ersten Satz einen 7:15-Rückstand noch in ein 21:19. In Durchgang zwei unterlagen sie jedoch mit 19:21, so dass es in den Entscheidungssatz ging. „Dort halfen die Gegnerinnen dann durch leichte Fehler in der entscheidenden Phase mit, das Spiel mit 21:16 zu gewinnen“, erklärte Papendorf.

Im Finale trafen Hanna Moses auf ihre Schwester Lena Moses (BV Gifhorn), die mit Hanna Blumenthal (ASC Göttingen) ohne Satzverlust in das Finale eingezogen war – und auch dort musste der dritte Satz entscheiden. In diesem spielten Hanna Moses/Carolin Walkhoff fast fehlerfrei und gewannen mit 21:17 – Lohn war der dritte Landestitel für die SG Vechelde/Lengede.

Von Redaktion

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