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Sport Regional Friederike Heise verpasst knapp Bronze
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14:00 15.03.2017
Gutes Auge: Friederike Heise (BSC Clauen) stellte bei der Deutschen Meisterschaft in Hof mit 545 Ring einen persönlichen Rekord auf - Lohn dafür war der vierte Platz. Quelle: Hartmut Butt
Hof

Zudem überzeugte auch Janna Puschmann bei ihrer Premiere auf nationaler Ebene, sicherte sie sich doch Rang 13.

Schon allein die Teilnahme an einer DM sei ein besonderes Ereignis, erläuterte Kaune. „Aber die Freude ist natürlich noch größer, wenn die Ergebnisse stimmen.“ Und die stimmten sowohl bei Friederike Heise als auch bei Janna Puschmann. „Schon bei den Trainingspfeilen waren beide gut drauf“, lobte Kaune. Ein Grund dafür könnte auch die tolle Atmosphäre gewesen sein. „Die Halle war voll besetzt. Das war für alle ein Ereignis und hat die Aktiven richtig begeistert.“

Derart beflügelt kam Friederike Heise auf 545 Ring - und das bedeutete nicht nur Platz vier, sondern auch persönlicher Rekord. „Auf dieses Resultat kann sie stolz sein, auch wenn sie gerne eine Medaille gewonnen hätte“, erklärte Kaune.

Ebenfalls eine starke Leistung habe Janna Puschmann bei ihrem DM-Debüt geboten. „Ein gewisser Druck war schon vorhanden, aber damit ist sie gut klargekommen“, erzählte Kaune. Zwar sei sie etwas aufgeregt gewesen, „aber mit 518 Ringen hat sie fast das gleiche Ergebnis erreicht wie bei der Landesmeisterschaft - es war ein starker Auftritt“, lobte Kaune. Entsprechend waren Trainer Oliver Janeczko und auch Kaune „mehr als zufrieden“.

Das Schöne war, „dass bei beiden die letzten drei Pfeile jeweils richtig gut waren. Das ist sehr wichtig, um sich selbst noch einmal zu bestätigen, dass man es kann“, erläuterte Kaune und verwies darauf, dass Heise 10-10-9 und Puschmann 10-9-9 schoss.

Nicht ganz so erfolgreich war hingegen Gerhard Gefäller in der Herren-Altersklasse, landete er doch „nur“ auf Rang 41 (526 Ring).

„Dabei hat er in den Trainingstagen zuvor eine tolle und beständige Leistung gezeigt. Und auch Gerd selbst war guter Dinge“, schilderte Kaune. Doch es kam anders als gedacht. „Weil die Nerven wieder einmal eine große Rolle spielten“, begründete Kaune das für Gefäller unbefriedigende Abschneiden, das bei ihm auch für Frust sorgte. „Das kann ich nachvollziehen, denn Gerd kann mehr. Nur wenn der Kopf stärker ist als das Können, hat man ein Problem.“

Dennoch fiel das Fazit positiv aus. „Der BSC Clauen ist wieder einmal würdig vertreten worden“, bilanzierte Hartmut Kaune.

pet/rd

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