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Fotoshooting mit den Dorfkickern

SV Germania Blumenhagen Fotoshooting mit den Dorfkickern

Es geht auch ohne gepuderte Nase: Bei einem professionellen Fotoshooting durften die Kreisliga-Fußballer des SV Germania Blumenhagen im Dreck wühlen. Mit den Aufnahmen wirbt ein Fußball-Ausrüster für seine Produkte. Die Germanen dürfen die Bilder aber auch für ihre derzeit neu entstehende Internet-Seite nutzen.

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Das Model und der Fotograf: Verteidiger Kevin Schmedes posiert in der Blumenhagener Kabine für Tim Kurth. Der Kölner hat mit den Germanen professionelle Aufnahmen für einen Fußball-Katalog gemacht.

Quelle: privat

Blumenhagens Knipser war diesmal ausnahmsweise nicht Top-Torjäger Patrick Tschapke. Der Kölner Fotograf und Mediengestalter Tim Kurth hat den Fußball-Kreisligisten ins rechte Licht gerückt. In der Kabine des Dorfklubs baute er seine Lampen, Blitzgeräte und Leinwände für zwei Tage auf. Der Clou: Keine Mister Sixpacks lächelten in die Kamera sondern stinknormale Amateur-Fußballer mit Dreitagebart und Tätowierung auf der Wade. „Ich wollte das Markante raus-stellen und dafür brauche ich keine Hochglanz-Prospekt-Typen“, erläutert der 27 Jahre alte Fotograf.

Gestärkter Teamgeist

Seine Models ließ er deshalb in den Matsch springen, so böse gucken wie es einst der Fußball-Rüpel Eric Cantona pflegte oder Jubel-Szenen mit weit aufgerissen Mündern nachstellen. Auch Blumenhagens Kreisliga-Fußballerinnen stemmten trotzig ihre Hände in die Hüften oder dribbelten auf dem Rasen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. „Am besten finde ich die Szenen, bei denen wir mit dem Ball gearbeitet haben“, sagt Germanen-Kapitän Steffen-Hägar Bellinskies. Alle Spieler hätten bei dem Fotoshooting großen Spaß gehabt. „Das ist auf den Gruppenfotos deutlich zu erkennen“, betont der Verteidiger.

Fußball-Coach Hubert Meyer, ein Bekannter des Kölner Fotografen, avancierte zum Laufsteg-Trainer, gab aufheiternde Ratschläge oder präsentierte die neue Allwetter-Jacke. „Für den Teamgeist ist so eine Aktion immens wertvoll“, betonte er. Vielleicht sehen die Germanen deshalb auch nicht nur am Computer nachbearbeitet so gut aus, sondern machen auch in der Tabelle einen guten Eindruck.

Dritter ist die Model-Elf, die nun in einem Magazin der Firma „Two4Sports“ abgebildet wird. „Ich fand das Shooting richtig klasse. Was für tolle Bilder man in einer spartanischen Kabine machen kann“, wunderte sich Geschäftsführer Nils Krüger aus Alvesse. Auch anderen Fußball-Teams rät er, ihren Internetauftritt mit guten Fotos zu schmücken. „Das ist die Visitenkarte der Vereine und macht sicherlich auch potenzielle Neuzugänge neugierig“, sagt der 31-Jährige.

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