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Flotte Neun zaubert sich auf Platz eins

Kegel-Bundesliga Frauen: Flotte Neun zaubert sich auf Platz eins

Ein Auftakt nach Maß gelang Flotte Neun Peine in der Kegel-Bundesliga der Frauen. Das am Ende in Celle bejubelte 6:0 sagt aber nichts über die Schwere der Arbeit aus, die vom Team mit einer ausgewogenen Gesamtleitung und herausragenden Spitzen sechs Stunden bis zur letzten Kugel zu leisten war.

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Glänzender Auftakt: Sandra Lohmann und Flotte Neun Peine gelangen zum Saisonstart in Celle zwei 3:0-Erfolge.

Quelle: Büchler

Celle.

Flotte Neun Peine – Carat Bremen 5441:5433 (3:0/42:36). Alles schien in der ersten Partie für die Peinerinnen nach Plan zu laufen, denn das Startduo Karin Beck/Petra Hadrys legte 28 Holz vor. Doch eine Wende folgte im mittleren Abschnitt. Das gegnerische Länderspiel-Duo Steitz/Wachtendorf wandelte den Rückstand in eine Führung mit 16 Holz um. Mitten in der Bremer Aufholjagd spielte Susanne Wichmann fast unbemerkt das einemillionste Punktspielholz der Peinerinnen seit 2000.

Viel Arbeit war danach aber für die Peinerinnen Kerstin Falldorf/Sandra Lohmann im letzten Abschnitt angesagt – und mit einer Galavorstellung kämpften beide das hochkarätige Duo Reinicke/Grziwa nieder zur knappen Führung (8 Holz) und drei Siegpunkten.

Ergebnisse: Beck (920:891), Hadrys (906:907), Dalibor (887:912), Wichmann (885:904), Falldorf (926:903), Lohmann (917:916).

Flotte Neun Peine – Union Oberschöneweide 5445:5419 (3:0/42:36). Ebenfalls dramatisch verlief die zweite Partie. Dabei gelang der Peinerin Jessica Strupat, Neuzugang aus Hannover und Deutsche Junioren-Meisterin auf Dreibahnen 2016, in ihrem ersten Bundesligaeinsatz ein gelungener Einstand mit 906 Holz. Die Mittelachse musste jedoch dem Union-Duo Ziegler/Wesemann den Vortritt lassen. Folge: die Schlussachse Falldorf/Lohmann (922/ 917) musste einen 15-Holz-Rückstand aufholen. Wie im Rausch entzauberten beide ihre Kontrahentinnen. Mit 5445:5419 waren weitere 3 Punkte eingefahren.

Lohn für Flotte Neun ist die Tabellenführung gemeinsam mit Nine Pin Hamburg. Entsprechend zufrieden waren die Peinerinnen. „Auf hohem Niveau, mit großer Geschlossenheit, Nervenstärke und Siegeswillen haben wir Top-Spielerinnen besiegt – so könnte es noch eine Zeit lang weitergehen“, erklärte Kerstin Falldorf.

Ergebnisse: Strupat (906:893), Hadrys (900:907), Beck (904:903), Dalibor (896:918), Lohmann (917:887), Falldorf (922:911).

Von Herbert Stroppe

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