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Flotte Neun reist entspannt nach Delmenhorst

Kegel-Bundesliga der Frauen Flotte Neun reist entspannt nach Delmenhorst

Den letzten Doppelspieltag der Kegel-Saison bestreitet das Peiner Bundesligateam der Flotten Neun in Delmenhorst. Allerdings ist nach dem 0:6-Ausrutscher zuletzt in Bremen der Medaillentraum ausgeträumt. Mit 12:12 Punkten ist nur noch ein Platz im breiten Mittelfeld möglich. Deshalb können die Peinerinnen die Aufgaben gegen KSK Oldenburg/Holstein und Ellerbek/Kiel auch recht locker angehen.

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Kerstin Falldorf und die Flotte-Neun-Damen können unbelastet aufspielen.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Ähnlich sieht es auch die Kapitänin. „Wir reisen zu acht und ganz entspannt nach Delmenhorst“, sagt Kerstin Falldorf, deren Team zunächst auf die Vertretung aus Kiel trifft. „Gegen Ellerbek gab es abwechselnd Sieg und Niederlage. Nach dem Gesetz der Serie müssten wir dieses Mal gewinnen. Aber jeder Ausgang ist möglich.“

Auch die Gegnerinnen reisen ohne Leistungsdruck an. Denn der amtierende Deutsche Meister aus Ellerbek hatte sich durch ein 0:6 unversehens aus dem Kreis der Meisterschaftsanwärter herausgekegelt. „Eine Titelverteidigung ist nicht mehr möglich. Deshalb können wir die Spiele locker angehen“ erklärt Team-Chefin Katja Sommer.

Gelassen geht auch der Aufsteiger aus Oldenburg ins Rennen. „In unserer ersten Bundesliga-Saison haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt. Wir mussten uns erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Aber wir haben eine junge Truppe, und wenn es dieses Mal zum Klassenerhalt nicht reichen sollte - wir kommen wieder, versprochen!“, stellt Nina Rexin fest.

Zur gleichen Zeit fallen im Kegelzentrum an der Peiner Pfingststraße Vorentscheidungen über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die Top-Teams Bremerhaven und Bremen, beide mit 18:6 Punkten nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer Cuxhaven liegend, rechnen sich noch Chancen auf den Titelgewinn aus. Beide haben bereits gute Erfahrungen mit den Peiner Bohlen - und beide wollen auch dieses Mal wieder siegreich punkten.

Aber auch die Gegner Hansa Berlin und Union Oberschöneweide wollen unbedingt punkten, um nicht doch noch auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Folglich sind enge Begegnungen zu erwarten. Diese werden geschiedsrichtert vom bewährten Duo Werner Rösner und Sandra Mai (beide Ilsede).

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