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Flotte Neun kann sich selbst bescheren

Kegel-Bundesliga Frauen Flotte Neun kann sich selbst bescheren

Weihnachten ist zwar noch ein bisschen hin, dennoch können sich die Keglerinnen der Flotten Neun Peine am ersten Advents-Sonntag schon einmal selbst bescheren. Denn am letzten Bundesliga-Spieltag in 2017 besteht für den Tabellenzweiten die Möglichkeit, in Delmenhorst die Spitzenposition zu übernehmen.

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Sandra Lohmann und Flotte Neun Peine können am Sonntag in Delmenhorst auf Platz eins in der Bundesliga klettern.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Weihnachten ist zwar noch ein bisschen hin, dennoch können sich die Keglerinnen der Flotten Neun Peine am ersten Advents-Sonntag schon einmal selbst bescheren. Denn am letzten Bundesliga-Spieltag des Jahres 2017 besteht für den Tabellenzweiten die Möglichkeit, die Spitzenposition zu übernehmen.

Die Gegner haben es jedoch in sich: Zunächst geht es in Delmenhorst gegen den Vorletzten aus Bremerhaven, und anschließend kommt es zum Gipfeltreffen mit dem Erstplatzierten aus Cuxhaven.

Die erste Aufgabe für die Peinerinnen scheint vermeintlich leichter zu lösen zu sein, steht doch der dreimalige Deutscher Meister LTS/KCN Bremerhaven derzeit mit 0:12 Punkten auf einem Abstiegsplatz und muss deshalb auch unbedingt punkten. „Krankheit und Arbeitstermine haben uns in dieser Saison arg zu schaffen gemacht, außerdem hatten wir auch kein Kugelglück“, begründet LTS-Spielerin Daniela Zboralski die bisher dürftige Bilanz.

Nach der Statistik jedoch liegt Bremerhaven gegen Peine nach insgesamt 13 Spielen mit 21:15 Punkten vorne. Dreimal haben sich beide Teams in Delmenhorst getroffen – und dreimal ging Flotte Neun leer aus. Entsprechend rechnet sich der Vorletzte auch diesmal etwas aus. „Wir werden komplett antreten – und wir holen uns Punkte zum Klassenerhalt“, erklärt Zboralski.

Ebenfalls punkten gegen Flotte Neun möchte der befreundete „Lieblingsgegner“ Grün Weiß Cuxhaven (11:1 Punkte), schließlich soll die Tabellenführung verteidigt werden. Und auch im Topspiel sprechen die Zahlen für den Kontrahenten der Peinerinnen: 13 Siegen der Cuxies stehen nur vier Siege für die Flotte Neun gegenüber, allerdings gab es diese alle seit 2013.

Das zeigt, dass Peine (10:2) gegen die Grün-Weißen inzwischen auf Augenhöhe mitspielen kann. Der Spitzenreiter gibt sich jedoch selbstbewusst. „Wir treten in Bestbesetzung an und wollen gewinnen. Es zählt für uns aber auch das freundschaftliche Verhältnis zu den Peinerinnen“, sagt GW-Spielerin Antje Sandrock-Semmler.

Viel vorgenommen hat sich aber auch Flotte Neun. „Unsere Marschrichtung ist immer ganz einfach: die Plus-Zahl soll größer sein als die Minus-Zahl“, betont Kerstin Falldorf, die diesen Spieltag als richtungweisend einstuft. „Das sind zwei Spiele, die großen Einfluss auf die Platzierung am Ende der Saison haben könnten.“ Zugleich warnt sie davor, den ersten Gegner an seinen bisherigen Ergebnisse zu messen. „Die LTS spielt besser als es ihr derzeitiger Abstiegsplatz aussagt“, sagt Falldorf. „Und die Bremerhavenerinnen werden hoch motiviert sein. Denn sie müssen Punkte holen, egal gegen wen – auch gegen uns. Es wird also ein hartes Stück Arbeit für uns.“

Das gelte auch für die zweite Partie. „Schließlich gehört Cuxhaven zu den besten deutschen Kegelteams“, lobt Falldorf. Aber auch Flotte Neun hat diese Serie bislang überzeugt. „Deshalb ist auch jeder Spielausgang möglich“, erklärt sie.

Gegen die beiden Peiner Kontrahentinnen muss auch Carat Bremen antreten. Mit 9:3 Punkten auf Rang drei stehen die ambitionierten Hanseatinnen in Lauerstellung. Team-Chefin Karin Thoden dazu: „Am Sonntag kann sich etwas bewegen. Wir sind da sehr zuversichtlich.“

Von Herbert Stroppe

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