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Sport Regional Flotte Neun hofft auf einen Auftakt nach Maß
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18:00 14.09.2017
Marion Dalibor hofft auf Siege mit ihrem Bundesliga-Team der Flotten Neun. Quelle: Isabell Massel
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Peine

Sonntag geht’s los: Die Bundesligafrauen der Flotten Neun Peine starten in Celle in ihre 18. Saison im Oberhaus der bundesdeutschen Sportkeglerinnen. Elf Jahre in Folge konnte sich das Team zwischen Rang zwei und Rang sechs behaupten. Wie im Vorjahr, so gilt auch in dieser Saison, dass für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte viele Unabwägbarkeiten zu bewältigen sind: neutrale Spielorte, zugeloste Gegner, Länge der Anfahrtswege, Eigenheiten der Bahnen.

Und dann sind da die Aufsteiger: Schwarz-Weiß Berlin liebäugelte bereits seit einigen Jahren mit einem Gastspiel im Oberhaus der Keglerinnen, und MSC Waren ist eine junge, viel versprechende Kegelmacht in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit Selbstbewusstsein und einem Neuzugang (Jessica Struppat aus Hannover) startet die Peiner Bundesliga-Mannschaft in die Saison. „Mit unserem auf neun Aktive angewachsenen Kader haben wir wieder einen Rang unter den Top 6 im Visier, und mit etwas Glück vielleicht einen Platz auf der Siegertreppe“, sagt Spielerin Kerstin Falldorf. „Wie inzwischen gewohnt, ist für jedes Team an jedem Doppelspieltag ein Ergebnis zwischen 0 und 6 Punkten möglich. Doch wir sind ist tatendurstig. Wichtig wird für uns ein Auftakt nach Maß in den ersten beiden Spielen sein.“

Und das ist die Einschätzung der Gegner der Peiner Flotten Neun:

Katja Sommer (Ellerbecker TV): „Wir vertrauen auf Bewährtes. Unser Kader ist unverändert, und damit können wir wieder ganz oben mitspielen. Wie im Vorjahr gilt: Die halbe Liga kann auf der Siegertreppe landen, und wir wollen dabei sein.“

Tina Haut (Fortuna Rendsburg): „Unser Kader bleibt unverändert. In den oberen Rängen wird sich nicht viel verändern. Der Bessere soll gewinnen, aber bei der Verteilung der Medaillen wollen wir ein Wörtchen mitreden.“

Christiane Gebauer (Nine Pin Hamburg): „In der letzten Saison haben wir die Klasse gehalten und hatten viel Spaß, und so gehen wir auch in die neue Saison. Wir wollen möglichst früh den Klassenerhalt sichern mit zwei ’Teilzeitkeglerinnen’. Titelfavorit ist Spandau. Die Aufsteiger könnten die Klasse halten, andere Mannschaften wird es wohl treffen.“

Antje Sandrock-Semmler (Grün Weiß Cuxhaven): „In der vergangenen Saison hatten wir viele Ausfälle und wurden Meister. In diese Saison starten wir in voller Besetzung – mal sehen, wie das läuft. Mit großer Beklemmung reisen wir zum ersten Spieltag an. Unser zuverlässiges Mädchen für alles, Organisatorin und Team-Direktorin, Ulla Eidenberger, ist unerwartet gestorben und hinterlässt bei uns eine große Lücke.“

Karin Thoden (Carat Bremen): „Unser Team ist wieder komplett, und wir können zuversichtlich in die neue Saison gehen. Eine ähnliche vordere Platzierung wie im letzten Jahr ist möglich.“

Annika Heins (Sportfreunde Husum): „Wir haben keine personellen Veränderungen. Der bisherige Kader sollte für einen Platz im sicheren Mittelfeld ausreichen – also ohne Abstiegssorgen.“

Andrea Schrobback (FE 27/Hansa Berlin): „Wir haben uns mit zwei Top-Spielerinnen verstärkt und werden damit nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren, um den Klassenerhalt zittern müssen. Jetzt weht ein neuer Wind. Wir greifen an.“

Katharina Franke (Union Oberschöneweide): „Wie im Vorjahr können wir davon ausgehen, dass unsere Spielstärke ausreicht, um den Klassenerhalt zu erreichen. Wir peilen einen Platz acht oder neun in der Endabrechnung an.

Daniela Zboralski (LTS/KCN Bremerhaven): „Klassenerhalt war unser Ziel in der letzten Saison, und am Ende staunten wir und die Konkurrentinnen über Silber. Unser Kader ist seitdem unverändert, aber auch die beruflichen Anspannungen sind es leider. Mal sehen, wie wir diesmal damit fertig werden. Aber mit etwas Glück spielen wir wieder ganz oben mit.“

Chantal Cassube (Schwarz-Weiß Berlin): „Unser Ziel ist: Wir wollen Spaß haben – auch gegen starke Gegner. In unserem Kader haben wir zwei Jugendnationalspielerinnen. Wir haben zweimal an den Aufstiegsspielen teilgenommen, und unser Durchschnittsalter liegt bei 30 Jahren. Vielleicht reicht das zum Klassenerhalt.“

Claudia Sponholz (MSC Waren): „Wir haben bereits dreimal an den Aufstiegsspielen teilgenommen und sind immer nur knapp gescheitert. Bei Landes- und Deutschen Meisterschaften haben wir wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns sicher nutzen werden. Aber natürlich wird es für uns schwer.“

Zur Peiner Mannschaft gehören: Karin Beck (ehemals Deyerling), Petra Hadrys, Sandra Lohmann, Kerstin Ortmann, Kerstin Falldorf, Susanne Wichmann, Marion Dalibor, Viviane Christiansen und der Neuzugang Jessica Struppat (Juniorin aus Hannover).

Von Herbert Stroppe

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