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Florian Fliegel: "85 Prozent reichen nicht"

Fußball-Leistungsklasse Florian Fliegel: "85 Prozent reichen nicht"

Nach nur drei Spieltagen in der Fußball-Leistungsklasse steht der TuS Bierbergen bereits unter Druck, hat er doch bislang noch keinen Punkt geholt.

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Unter Druck: Der TuS Bierbergen (rechts) ist noch ohne Punktgewinn in dieser Saison. Am Sonntag gegen den TSV Edemissen II sollen nun die ersten Zähler geholt werden.

Quelle: kn

Das soll sich nun ändern, gegen den TSV Edemissen II will das Schlusslicht den ersten Dreier einfahren. Ebenfalls noch ohne Sieg ist Kreisliga-Absteiger Falke Rosenthal, der am Sonntag in Wendezelle gastiert.

TuS Bierbergen - TSV Edemissen II (Sonntag, 15 Uhr). Im Kreispokal-Wettbewerb ausgeschieden und anschließend die ersten drei Punktspiele verloren - den Start hatte sich der TuS anders vorgestellt. „Erfreulich ist aber, dass alle mitziehen“, erklärt Bierbergens Coach Florian Fliegel und verweist auf das Training, an dem durchschnittlich zwölf Spieler teilnehmen.

Auch den drei Begegnungen kann er trotz der Niederlagen etwas Positives abgewinnen. „Denn in den Spielen gegen Bülten und Woltwiesche hat die Mannschaft die letzten Tore geschossen. Das zeigt, dass sie sich nie aufgegeben hat“, sagt Fliegel. Ärgerlich seien jedoch die vielen krassen individuellen Fehler, moniert er.

„Die Mannschaft muss zu jeder Zeit ihr gesamtes Potenzial abrufen, 85 Prozent genügen nicht - es müssen hundert sein“, fordert Fliegel, für den es am Sonntag nur ein Ziel gibt. „Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn solch eine Negativserie geht auch an die Nerven“, erklärt Fliegel, der auf Goalgetter Nico Fründt (Fußbruch) verzichten muss. Noch fraglich ist, ob der in Magdeburg studierende Henrik Fette zur Verfügung steht.

Viel vorgenommen hat sich aber auch der Gast. „Mit einem Punkt wäre ich nicht zufrieden“, betont Edemissens Betreuer Tobias Sturm. Soll heißen: In Bierbergen will der TSV den ersten Saisonsieg einfahren - und Sturm ist zuversichtlich, dass dies auch gelingt. „Denn die Mannschaft wächst immer mehr zusammen.“

Ziel ist es deshalb, „künftig ein Wörtchen mitzureden in der Leistungsklasse“, sagt Sturm, der sich über die Leistung seines Bruders freut. „Marius wird immer stärker und als Spielgestalter ein wichtiger Bestandteil der Zweiten sein. Und für den Sturm haben wir noch Florian Havekost, von dem wir uns viel erwarten.“

TSV Wendezelle II - SV Falke Rosenthal (Sonntag, 15 Uhr). Dass das Spiel gegen den TSV Edemissen II zwischenzeitlich mit 5:0 für Wendezelle gewertet wurde, „habe ich von der PAZ erfahren“, sagt TSV-Obmann Fritz Osterloh. Kurz danach wurde diese Entscheidung korrigiert, es blieb beim ursprünglichen Ergebnis (2:2). „Auch das habe ich der PAZ entnommen - der Kreisspielausschuss hat mir leider keine Nachricht zukommen lassen“, erklärt Osterloh.

Erfreut ist er hingegen darüber, „dass gegen Rosenthal erstmals alle an Bord sind: Philipp Hermann sowie Yannis Kobsch sind aus dem Urlaub zurück, und Henrik Kükemück braucht nicht in der Ersten auszuhelfen“. Am wichtigsten sei jedoch, „dass Trainer Stefan Wolf wieder da ist“.

Bei den Rosenthalern hingegen fehlt Coach Mathias Buchmann, vertreten wird er von Stephan Söder. Zwar haben die Gäste bislang noch keinen Dreier geholt, „aber mit dem, was wir bisher erreicht haben, bin ich zufrieden“, sagt Söder. Erfreulich sei vor allem, „dass wir immer mehr zusammenwachsen. Aber wir wissen auch, wo der Schuh noch drückt“.

Steigerungsbedarf sieht er insbesondere in der Offensive. „Da müssen wir effizienter arbeiten.“ Die Hoffnungen in dieser Hinsicht ruhen insbesondere auf Neuzugang Viktor Schmittkal (von Anker Gadenstedt), der jedoch erst in den nächsten Wochen zum Einsatz kommt. „Er wird schon für Tore sorgen“, erklärt Söder, der am Sonntag mit einem Punkt zufrieden wäre. „Drei Zähler können es aber auch gern sein.“

ma

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