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Flatterband weg: Für Teutonia wird's ernst

Frauen-Fußball-Bezirkspokal Flatterband weg: Für Teutonia wird's ernst

Im Fußball-Bezirkspokal der Frauen kommt es an diesem Wochenende zu einem prestigeträchtigen Derby. Die beiden besten Peiner Mannschaften treffen aufeinander. Bezirksligist VfB Peine empfängt den Landesligisten und Vorjahresfinalisten Teutonia Groß Lafferde.

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Abgezogen aus vollem Lauf: Claudia Mörtzsch (roter Dress, im Testspiel gegen Würzburg) trifft mit dem VfB Peine Sonntag im Bezirkspokal auf Teutonia Groß Lafferde.

Quelle: Kim Neumann

VfB Peine - Teutonia Groß Lafferde (Sonntag 12 Uhr). Reichlich Kondition getankt haben die Fußballerinnen des VfB Peine in Testspielen, trafen sie doch auch auf hochkarätige Gegner. „Die Spiele gegen den ETSV Würzburg und den PSV GW Hildesheim dienten vor allem der Laufarbeit“, sagte VfB-Trainer Michael Brennecke, der mit der Vorbereitung sehr zufrieden war. Auch, weil es keine Verletzten gab.

Die harte Arbeit soll sich auszahlen. Der VfB erhofft sich eine bessere Platzierung als im Vorjahr, als die Mannschaft Dritter wurde. „Der Aufstieg ist aber keine Pflicht“, betont Brennecke.

In der ersten Runde des Pokals sind die Peinerinnen hingegen Außenseiter, trotzdem freut sich Brennecke über das schwere Los mit dem Landesligisten. „Gegen Groß Lafferde können wir nur im Pokal spielen. Ich hoffe, dass zu so einem Spiel mehr Zuschauer kommen als sonst. Danach spielt unsere 1. Herren ja auch noch gegen Woltwiesche“, sagt Brennecke.

Sein Team hat nichts zu verlieren. „Die Lafferderinnen sind mit ihren überragenden Spielerinnen Linda Klingenberg, Anna-Lena Raschka und Karina Mühlhausen der Favorit. Wir können nicht einfach nach vorne spielen wie sonst, dann bekommen wir fünf Gegentore.“

Großen Respekt vorm Gegner hat trotz der Favoritenrolle auch Teutonen-Coach Olaf Pickhardt. „Vor drei Jahren stand der VfB unten in der Bezirksliga und jetzt wird er zu 99 Prozent in die Landesliga aufsteigen. Die Peinerinnen werden uns alles abverlangen“, erwartet Pickhardt ein sehr enges, aber hoffentlich faires Spiel. „Ich hoffe, dass die Rivalität beendet ist und wir das Spiel mit sportlichen Emotionen genießen können.“

Die Teutonia möchte im Bezirkspokal wie schon im Niedersachsenpokal noch einmal Spielpraxis für die Landesliga sammeln. „Dort wollen wir oben mitspielen, aber wir sind nicht der Titelfavorit“, meint Pickhardt. Der Teutonia-Coach hat mit seinen Spielerinnen die Viererkette einstudiert. „Wir haben die Taktik umgestellt und mit Videoanalysen gearbeitet. Und wir haben die Spielerinnen mit Flatterband zusammengebunden. Das sah für Außenstehende dann ein wenig komisch aus.“ Zur Lachnummer werden wollen die Lafferderinnen im Derby aber nicht...

lr

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