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Sport Regional Fichtner-Wechsel spornt Vechelde für die Relegation an
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16:00 21.03.2018
Bald spielt er Fußball und Tischtennis für Arminia Vechelde: Jan Fichtner verlässt Tischtennis-Bezirksoberligist Berkum. Quelle: Ralf Büchler
Vechelde

Sie hätten ein kleines Wunder gebraucht, doch es ist nur ein Punkt geworden: Nach dem 8:8-Remis im Kellerduell gegen den SSV Neuhaus II und der 3:9-Niederlage gegen Spitzenreiter Bovender SV steht fest, dass Vecheldes Tischtennis-Landesliga-Spieler in die Abstiegsrelegation müssen. Arminia-Kapitän Josef Rempe hatte trotzdem gute Laune. Denn: „Direkt absteigen können wir jetzt auch nicht mehr, wir haben den Relegationsplatz gesichert“, sagte er und freute sich zudem über zwei Zugänge für die neue Saison. Vom Bezirksoberligisten Berkum wechselt Jan Fichtner zur Arminia, und Ex-Spitzenspieler Klaus Kotke steigt wieder ein.

SSV Neuhaus II – Arminia Vechelde 8:8 (33:34). Am Ende freute sich die Arminia über das magere Remis, hatte sie doch einen 1:5-Rückstand noch aufgeholt und sich mit dem Punkt uneinholbar auf Tabellenplatz acht festgesetzt, der zur Teilnahme an der Abstiegsrelegation berechtigt. „Neuhaus liegt uns irgendwie nicht. Die Tische sind alt und die Bälle springen darauf richtig komisch ab, aber darauf alleine dürfen wir es nicht schieben“, betonte Arminia-Kapitän Rempe.

Im oberen Paarkreuz hatte nur Christian Havekost ein Einzel für die Gäste gewinnen können. „Ich hatte leider einen rabenschwarzen Tag“, haderte Rempe, der sich vor allem gegen Fabian Beyer etwas ausgerechnet hatte. Doch er biss sich an dem unorthodoxen Spiel die Zähne aus. „Das war unangenehm und unrhythmisch. Fabian hat einen komischen Aufschlag und dann sticht er immer wieder mal einen Ball regelrecht ab“, erklärte Rempe seine 2:3-Niederlage. Da auch das mittlere Vechelder Paarkreuz nur ein Einzel durch Thomas Schiffner gewann, mussten Kolja Frey und Mirko Quoll es auf den Positionen 5 und 6 rausreißen. Das gelang. „Die beiden waren überragend“, lobte Rempe und verwies unter anderem darauf, dass Abwehrer Frey einen 5:8-Rückstand im zweiten Einzel noch zum 11:8-Fünfsatz-Sieg drehte.

Das Remis perfekt machten Josef Rempe und Christian Havekost, die im Abschluss-Doppel einen ärgerlichen 1:2-Satz-Rückstand noch mit zwei starken Sätzen zum 3:2-Sieg drehten. „Wir haben derzeit einfach Selbstvertrauen im Doppel“, stellte Rempe erfreut fest.

Spiele: Enrico Hentschel/Frank Baberowski – Thomas Schiffner/Kolja Frey 3:1, Fabian Beyer/André Kaufmann – Josef Rempe/Christian Havekost 0:3, Bernd Hilbig/Matthias Lenz – Rainer Lindigkeit/Mirko Quoll 3:2, Hentschel – Havekost 3:1, Beyer – Rempe 3:2, Hilbig – Lindigkeit 3:1, Baberowski – Schiffner 0:3, Lenz – Frey 1:3, Kaufmann – Quoll 2:3, Hentschel – Rempe 3:0, Beyer – Havekost 1:3, Hilbig – Schiffner 3:2, Baberowski – Lindigkeit 3:1, Lenz – Quoll 1:3, Kaufmann – Frey 2:3, Hentschel/Baberowski – Rempe/Havekost 2:3.

Arminia Vechelde – Bovender SV 3:9 (18:33). „Wir haben uns gut verkauft“, resümierte Arminia-Kapitän Josef Rempe nach der Niederlage gegen den Spitzenreiter. Mindestens zwei Punkte mehr seien möglich gewesen. Doch das verhinderte ein kurioses Finale im zweiten Einzel von Josef Rempe. Der Arminia-Kapitän hatte im ersten Einzel seine Sieges-Flaute nach acht Niederlagen in Folge mit einem 3:2-Sieg gegen Frank Fischer beendet („Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“) und nahm das Selbstvertrauen mit ins zweite Einzel gegen Bovendens Spitzenspieler Daniel Argut (23:6-Bilanz). Rempe hatte die Nummer zwei der Landesliga-Bestenliste am Rande einer Niederlage und erspielte sich im fünften Satz beim Stande von 10:4 gleich sechs Matchbälle. „Doch manchmal kommt alles zusammen – ich habe noch verloren. Daniel hat zwei lange Rallyes gewonnen, und nachdem ich dann auch noch einen halbhohen Ball verschossen habe, war bei mir der Stecker gezogen. Wäre mir das in der Relegation passiert, hätte ich eine unruhige Nacht gehabt, aber so war es egal“, sagte Rempe.

Apropos Relegation: Zwar müssen die Vechelder noch zwei Saisonspiele absolvieren, doch dass sie Anfang Mai gegen die Bezirksoberliga-Vizemeister um den Landesliga-Verbleib kämpfen müssen, steht bereits fest. „Wir gehen da mit Respekt rein, denn für uns ist hoher Druck da. Wir wollen auf keinen Fall Bezirksoberliga spielen, weil wir für nächstes Jahr eine richtig gute Landesliga-Truppe haben“, betonte Rempe. Vom Bezirksoberligisten Berkum kommt Jan Fichtner. Der Angreifer soll im mittleren Paarkreuz aufschlagen. „Für uns ist das super, wir waren schon länger an Jan dran, er spielt ja schließlich auch Fußball bei der Arminia“, verriet Rempe. Und Ex-Spitzenspieler Klaus Kotke habe sich bereit erklärt, sich einen Platz im Kader mit Thomas Schiffner zu teilen.

Spiele: Josef Rempe/Christian Havekost – Frank Fischer/Christian Wenzel 3:2, Rainer Lindigkeit/Mirko Quoll – Daniel Argut/Arne Daebel 1:3, Kolja Frey/Christian Blank – Steffen Neumann/Malte Bährens 1:3, Rempe – Fischer 3:2, Havekost – Argut 0:3, Lindigkeit – Wenzel 2:3, Quoll – Neumann 0:3, Frey – Bährens 1:3, Blank – Daebel 1:3, Rempe – Argut 2:3, Havekost – Fischer 3:2, Lindigkeit – Neumann 1:3.

Von Christian Meyer

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