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Fast schneller als die Polizei erlaubt

Peiner Härke-Triathlon Fast schneller als die Polizei erlaubt

Mit diesen fitten Polizisten sollten sich Einbrecher lieber kein Wettrennen liefern. Sechs Peiner Gesetzeshüter schafften den Volks-Triathlon in weniger als 90 Minuten.

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Freude im Ziel: Die Polizisten Hans-Jürgen Schober (von links), Svea Meier, Daniela Prieske, Katrin Kreuer, Thomas Bodendiek und Dietmar Seidel.

Quelle: Isabell Massel

Die Vorbereitung war nicht optimal. „Ich habe ein bisschen wenig Schlaf die vergagenen Tage bekommen“, sagt Peines Polizei-Chef Thomas Bodendiek und spricht auf das Zugunglück in Peine an. Doch kneifen gilt nicht, schließlich hat der 43-Jährige extra für den Dreikampf rundum Eixe und Vöhrum in ein neues Rennrad investiert. Mit moderner Technik will er die Zeit von 1:36 Stunden knacken, die er bei seiner Volks-Triathlon-Premiere in Wolfsburg aufstellte.

Unterstützung gibt es nicht nur von der anfeuernden Familie an der Strecke sondern auch von fünf weiteren Peiner Polizisten, die sich an die 500 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen wagten. Ein Polizist muss fit sein. „Jedes Jahr müssen wir einen Leistungsnachweis erbringen“, erläutert Bodendiek. Die Kollegen treffen sich regelmäßig zum Betriebssport beim Laufen im Herzberg oder zum Radfahren.

Peines Polzei-Chef fordert regelmäßigen Sport von seinen Mitarbeitern ein. „Deshalb muss ich auch mit guten Beispiel vorangehen und kann nicht mit einer großen Plauze herumrennen“, unterstreicht er.

100 Kilo bringt Bodendiek bei einer Größe von 1,96 Meter auf die Waage. Nach 1:26 Stunden läuft er ins Ziel und stellt tatsächlich eine persönliche Bestzeit auf. „Im Wasser war es zwar ganz schön kalt und auf der Radstrecke sehr windig, aber es hat richtig Spaß gemacht“, bilanzierte er zufrieden. Ein paar Sekunden verlor er nicht nur wegen des Gegenwinds. „Ich musste die ganzen Kollegen zurückgrüßen, die an der Strecke den Verkehr geregelt haben.“

Schnellster Peiner Polizist war Hans-Jürgen Schober, der 1:20 benötigte. „Einen Triathlon zu schaffen, ist vor allem ein Sieg für sich selbst“, sagte Schober. Nur drei Minuten später kämpfte sich die Frauenstaffel mit Svea Meier, Daniela Prieske und Katrin Kreuer ins Ziel. „Die Übergabe der Zeitmessgeräte hat diesmal richtig gut geklappt“, freute sich die Klein Rietzerin Prieske über das gute Ergebnis des Teams mit dem pfiffigen Namen „Die Polenten“.

Dietmar Seidel überquerte den Zielstrich nach 1:27 Stunden. Viel wichtiger als die Zeit ist ihm allerdings, überhaupt Sport zu treiben. „Das hält Körper und Geist fit“, sagt er. Polizei-Chef Bodendiek hofft, „dass im kommenden Jahr vielleicht noch mehr Polizisten teilnehmen“.

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