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Falldorf verpasst Medaille knapp

Deutsche Kegel-Meisterschaft Falldorf verpasst Medaille knapp

Nur eine Peinerin hatte den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften auf Dreibahnen geschafft. Die dreimalige Deutsche Meisterin Kerstin Falldorf (Flotte Neun) wollte im Kegelzentrum Wolfsburg/Reislingen am zweiten Wettkampftag um einen Platz auf der Siegertreppe mitspielen, ebenso wie die amtierende Deutsche Meisterin Stefanie Hippert (Bielefeld).

Aber beide hatten Pech, und es wurde nichts mit dem Titel. Den holte Katja Ricken (Hagen). Dabei fing es besonders für die Peinerin gut an:
Angefeuert von einem Dutzend mitgereister Schlachtenbummler legte Kerstin Falldorf in der letzten Vierergruppe des 20-köpfigen hochkarätig besetzten Teilnehmerfeldes gegen drei Landesmeisterinnen einen Traumstart hin.

Auf Bohle setzte sie mit der Bestleistung von 318 Holz ein gewichtiges Achtungszeichen. Das waren immerhin 19 Zähler mehr als der späteren Deutschen Meisterin gelang. Ihren Marsch auf Gold setzte die Peinerin auch auf den Scherebahnen fort. Nach 292 Holz lag sie immer noch 17 Zähler vor Ricken.

Die Wende folgte dann jedoch auf den Classic-Bahnen. Nach einigen gefürchteten „Dreien“ standen auf dieser Bahnart nur 233 Holz zu Buche, und damit rutschte Falldorf nach insgesamt 843 Holz auf Rang fünf ab, holzgleich mit Platz vier, einen Zähler entfernt von Bronze, drei von Silber und sieben von Gold.

Bei der amtierenden Deutschen Meisterin Stefanie Hippert lief an diesem Tage gar nichts zusammen. Auf jeder Bahnart ließ sie viele unnötige Hölzer liegen, und schon während des Wettkampfes war dieser für sie abgehakt.
Ganz anders die neue Deutsche Meisterin Ricken. Ihr Sieg ist für die Fachwelt keine Überraschung. Immerhin hat die Polizeisportlerin seit 2002 sechs Weltmeistertitel im Einzel und Paarkampf geholt.

hst

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