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„Ey, das war affengeiles Tischtennis“

Peiner bei den German Open „Ey, das war affengeiles Tischtennis“

Spitzensport ganz in der Nähe – wie es aussieht, wenn Dimitrij Ovtcharov seine Ohrabschneider-Aufschläge serviert oder Timo Boll aus der Halbdistanz einen Rückhand-Topspin auf den Tisch jagt, das wollten zahlreiche Tischtennis-Fans aus dem Peiner Land verfolgen. Sie sahen zu, als die Tischtennis-Elite um die Siege bei den „German Open“ in Magdeburg kämpfte.

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Die Tischtennis-Spieler des TSV Edemissen auf der Tribüne der Halle in Magdeburg.

Quelle: privat

Kreis Peine. Spitzensport ganz in der Nähe – wie es aussieht, wenn Dimitrij Ovtcharov seine Ohrabschneider-Aufschläge serviert oder Timo Boll aus der Halbdistanz einen Rückhand-Topspin auf den Tisch jagt, das wollten sich auch zahlreiche Tischtennis-Fans aus dem Peiner Land nicht entgehen lassen. Sie sahen zu, als die Tischtennis-Elite um die Siege bei den „German Open“ in Magdeburg kämpfte. Die Tischtennis-Abteilung des TSV Edemissen etwa reiste mit fünf Jugendspielern und zwei Betreuern an – und alle waren begeistert. „Der Höhepunkt für unsere Jugendlichen war das Finale zwischen Ovtcharov und Boll“, verriet TSV-Betreuer Ralf Poersch. Die Edemisser hätten Timo Boll die Daumen gedrückt und ihn auch angefeuert. Doch das half nicht ganz. Ovtcharov hatte in dem hochklassigen Finale mit 4:3-Sätzen die Nase vorn. „Ey, das war affengeiles Tischtennis“, schwärmte Lukas Kroß. Maik-Wilhelm Lang verriet: „Zuerst war ich für Timo, doch dann hat Dimitrij richtig gut getroffen!“ Der Besuch machte den Jugendlichen Appetit. „Beim Training haben sie dann gleich die gesehenen Aufschläge geübt“, verriet Poersch.

Die frühere Duttenstedter und Stederdorfer Verbandsliga-Spielerin Izabela Hornburg hatte sogar die Möglichkeit am Rande der Wettkämpfe mit dem früheren Bundestrainer und jetztigen Sportdirektor Richard Prause zu plaudern. Der 49-Jährige verriet ihr unter anderem, dass Freunde ihn einst zu seinem ersten Verein TG 05 Nieder-Roden lotsten und er am liebsten in Mannschaftswettbewerben spielte. „Und er hat mir die Frage beantwortet, was für ihn Glück ist. Nämlich: Gesund sein und beruflich etwas machen zu können, was ihm Spaß macht“, erzählte Hornburg, die zudem noch ein Erinnerungsfoto mit dem Weltranglisten-Achten, dem Japaner Jun Mizutani, schoss. „Er ist mein Lieblingsspieler.“

Von Christian Meyer

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