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Sport Regional Ex-Trainer lobt SG Zweidorf/Bortfeld
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14:00 12.01.2018
Da trug er noch das SG-Trikot mit dem Drachen-Wappen: Frank Pausewang trainierte einst Zweidorf/Bortfelds Reserve in der Regionsoberliga, Samstag trifft er auf einige ehemalige Spieler. Quelle: Ralf Büchler
Gross Lafferde

Eine vermeintlich leichte Aufgabe zu lösen haben die Landesliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld bei ihrem Jahres-Auftakt, erwarten sie doch den Vorletzten. Doch ausgerechnet ein Ex-SG-Coach könnte den Titelkandidaten ärgern. Frank Pausewang kommt mit Aufsteiger Eintracht Braunschweig.

SG Zweidorf/Bortfeld – Eintracht Braunschweig (Samstag, 18.30 Uhr). Nach dem bitteren 22:27 beim Spitzenreiter MTV Groß Lafferde hat die SG erst einmal eine Auszeit von zweieinhalb Wochen eingelegt. „Ich habe beim Aufarbeiten der Derby-Niederlage gemerkt, dass viele Spieler leer im Kopf waren“, berichtet Trainer Michael Nechanitzky. Deshalb sei die Pause auch dringend erforderlich gewesen.

Mittlerweile arbeitet das Team aber zielgerichtet weiter. „Trotz der Niederlage ist noch nichts verloren“, sagt Nechanitzky mit Blick auf die Meisterschaft. Weitere Fehltritte darf sich sein Team aber nicht mehr erlauben. Damit das auch nicht passiert, wurde sogar am vergangenen Wochenende trainiert. „Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen, so dass wir gut vorbereitet in das Braunschweig-Spiel gehen“, sagt der SG-Coach. Steigerungsbedarf sieht er vor allem im Ausnutzen der Chancen. „Diese Schwäche war auch der Hauptgrund für die Niederlage in Groß Lafferde.“ Aber auch am Abwehrverhalten sei gearbeitet worden.

Personell hingegen sieht es gut aus beim Tabellenzweiten. Lediglich Rückraumspieler Marius Schröder ist verletzt. Christoph Weigel war in dieser Woche erkrankt. Nechanitzky hofft aber auf einen Einsatz seines Kreisläufers, der einst auch in der SG-Reserve unter Gäste-Trainer Frank Pausewang spielte.

Braunschweigs Trainer lebt in Wendeburg und weiß ohnehin nicht, ob er die Begegnung als Auswärts- oder Heimspiel einordnen soll. „Ich wohne knapp fünf Kilometer von der Bortfelder Sporthalle entfernt. Wenn das Wetter gut ist, werde ich mit dem Fahrrad kommen.“ Die Partie ist für ihn etwas besonderes. „Es wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Von der C-Jugend an habe ich für Zweidorf/Bortfeld gespielt und war später zehn Jahre Trainer der SG. Einige von den Leuten, die jetzt in der Landesliga-Mannschaft spielen, habe ich früher trainiert.“

Pausewangs Engagement bei der Eintracht begann vor eineinhalb Jahren. Seine Mannschaft, die im Sommer den Aufstieg schaffte, liegt aktuell an vorletzter Stelle der Landesliga-Tabelle. Gegen die SG rechnet er sich nichts aus. „Zweidorf/Bortfeld hat drei Minuspunkte, wir haben vier Pluspunkte. Das sagt alles. Für uns geht es darum, die Niederlage in Grenzen zu halten.“

Den Tabellenzweiten hat Pausewang diese Saison einige Male beobachtet. „Der Angriff ist sehr druckvoll, die Abwehr spielt aggressiv und die Bank ist gut besetzt. Da können wir uns eine Scheibe abschneiden.“

Nach dem Abpfiff dürften für den „Rückkehrer“ einige Plaudereien und Gespräche anstehen. „Denn eigentlich kenne ich fast jeden in der Halle“, betont Pausewang, dessen Sohn Finn seit einem Jahr für die SG-Minis Handball spielt. „Er hat den Staffelstab weitergegeben. Mal sehen, vielleicht kehre ich irgendwann zur SG zurück.“

Von Harmut Butt und Jürgen Hansen

Für ihren Trainingseifer und Mut belohnt wurde Milla Keunecke (MTV Peine) bei der Trampolin-Kreismeisterschaft: Gold bei den U8-Küken. „Milla zeigt schon Rückensprünge aus großer Höhe. Das trauen sich in dem Alter nur ganz wenige“, hob Trainerin Daniela Kola hervor. Die Jahner räumten gleich 10 von 11 möglichen Titeln ab.

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