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„Es fiel leicht, sich anders zu entscheiden“

Nachgefragt bei... „Es fiel leicht, sich anders zu entscheiden“

Interview mit dem künftigen Trainer von Arminia Vechelde Thomas Mühl.

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Thomas Mühl

Herr Mühl, in der Winterpause werden Sie beim Fußball-Kreisligisten Arminia Vechelde Nachfolger von Coach Mario Falb, der aus beruflichen Gründen aufhören muss. Dabei hatten Sie sich doch vorgenommen, nach sechs Jahren Trainertätigkeit in Lengede mindestens ein Jahr zu pausieren.
Das stimmt (lacht). Aber es fiel mir leicht, mich anders zu entscheiden als ursprünglich geplant, da mich das Gesamtpaket in Vechelde überzeugt hat.

Was heißt das?
Ganz entscheidend für mich war, dass es eine A-Jugend gibt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich diesen Posten nicht übernommen. Aber auch die Trainingsmöglichkeiten sind klasse, zudem wird der Verein gut geführt. Und die Mannschaft besteht erfreulicherweise fast nur aus Einheimischen, ist jung und hat Potenzial. Wichtig war mir ebenfalls, dass Mario Falb im Hintergrund weiter mitarbeitet.

Beste Voraussetzungen also.
Auf jeden Fall. Deshalb haben wir uns ja auch vorgenommen, weiter nach oben zu kommen.

Ist die Bezirksliga ein Thema?
Nein, derzeit nicht, denn Vechelde ist ja gerade erst aufgestiegen. Mein Ziel ist es, die Mannschaft weiterzuentwickeln und in den nächsten Jahren oben mitzuspielen.

Sie sprechen von den nächsten Jahren – wollen Sie in Vechelde ähnlich lange arbeiten wie in Lengede?
Der Vertrag läuft zunächst über eineinhalb Jahre, aber ich kann mir vorstellen, dass ich länger bleibe.

Was hat Ihre Frau gesagt, dass Sie schon nach einem halben Jahr wieder ins Trainergeschäft einsteigen?
Sie hat Verständnis für meine Entscheidung. Vielleicht war ich ihr aber sonntags auch schon zu viel zu Hause (lacht). Allerdings wird sie in Vechelde nicht so oft zuschauen, wie sie das bei meinem Trainerjob in Lengede getan hat.

Warum?
Weil meine Söhne in Lengede spielen: Adrian in der Ersten, Marvin in der Zweiten – und meine Frau schaut eben lieber den Kindern zu.

Interview: Peter Konrad

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