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Sport Regional Erst mexikanisch, dann der erste Sieg: SG schmeckt’s in Berlin
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14:00 11.10.2018
Nervenstark: Markus Müller wehrte bei seinem Dreisatz-Einzel-Krimi gegen die SG EBT Berlin II Matchbälle ab und gewann noch. Quelle: Isabell Massel
Berlin

„Die Stimmung auf der Rückfahrt war richtig gut“, stellte Kapitän Henning Zanssen erfreut fest. Daran konnte auch die vorherige 1:7-Niederlage bei Titelfavorit SV Berliner Brauereien nichts ändern.

SV Berliner Brauereien – SG Vechelde/Lengede 7:1 (14:5). SG-Kapitän Henning Zanssen war sich sicher: Sein Team hat gegen den kommenden Meister verloren. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Mannschaft gibt, die gegen diesen Gegner gegenhalten kann“, sagte er. Umso stolzer war er darauf, wie gut sich sein Team verkauft hatte. Dreimal zwang die SG den Favoriten in dritte Sätze, mehrmals verloren die Gäste äußerst knapp. „Die Niederlage war verdient, aber das Spiel war umkämpft, deshalb hatten wir auch ein gutes Gefühl für den nächsten Tag“, betonte Zanssen. Den Ehrenpunkt holte Markus Müller, der sich für seinen guten Auftritt gegen Bennet Köhler belohnte.

Spiele: Saruul Shafiq/Bennet KöhlerJanik Schwarze/Nils Rodefeld 21:18, 21:17; Timo Ayush/Florian KaminskiMichael Rösener/Henning Zanssen 16:21, 21:13, 21:18; Daniel Wolf/Lena RederHanna Moses/Charlotta Reckleben 21:19, 21:19; Saruul Shafiq – Janik Schwarze 13:21, 21:15, 21:11; Florian KaminskiNils Rodefeld 21:13, 23:21; Bennet KöhlerMarkus Müller 18:21, 22:24; Lena Reder – Charlotta Reckleben 21:18, 21:11; Timo Ayush/Daniela WolfMichael Rösener/Hanna Moses 21:14, 16:21, 21:19.

SG EBT Berlin II – SG Vechelde/Lengede 3:5 (9:11). Am Vorabend aß die Südkreis-SG gemeinsam beim Mexikaner, tags darauf hatte sie auch ordentlich Feuer in ihrem Spiel. 2:3 lagen die Gäste hinten, doch sie drehten die Partie noch. „Der Sieg war sehr, sehr wichtig. Am ersten Spieltag hatten wir beide Male schon die Möglichkeit zum Sieg, diesmal haben wir uns für ein gutes Spiel auch endlich belohnt. Was wir zuvor an Pech hatten, hatten wir diesmal an Glück“, stellte SG-Kapitän Henning Zanssen fest.

Im Krimi des Tages hatte Markus Müller die Nerven behalten und gegen Lukas Naujoks zwei Matchbälle abgewehrt und im dritten Satz noch 25:23 in der Verlängerung gewonnen. „Das war ein Riesen-Kampf von Markus. Im zweiten Satz hat er seine Bälle zu kurz gespielt, im dritten Satz hat er sie wieder schön lang platziert“, lobte Zanssen.

Den einzigen Satz der noch länger dauerte hatte der SG-Kapitän im Doppel zusammen mit Michael Rösener gewonnen. Sie wehrten gegen die Youngster Tim Krämer und Kai Sumida vier Satzbälle ab und gewannen Durchgang eins noch 28:26 und danach auch das Spiel. „Die beiden Nachwuchsspieler aus Berlin waren zusammen nicht mal so alt wie ich. Die haben losgelegt wie die Feuerwehr“, flachste Zanssen. Doch mit langen Swip-Aufschlägen überrumpelten er und sein Partner die Talente.

Und Janik Schwarze und Nils Rodefeld stellten ihre defensive Anfangstaktik noch rechtzeitig um und drehten auf. „Im dritten Satz haben die beiden dann alles getroffen. Und als dann auch noch ein, zwei Netzroller dazu kamen, waren ihre Gegner völlig entnervt“, schilderte Teamkollege Zanssen.

Den souveränsten Sieg holte Janik Schwarze im Einzel. „Er hat seinen Gegner viel laufen lassen und mit viel Routine gewonnen“, lobte Zanssen.

Einen Wahnsinns-Lauf nach verlorenem ersten Satz krönten Michael Rösener und Hanna Moses mit ihrem Dreisatz-Sieg im Mixed. Auch die beiden belohnten sich für eine taktische Umstellung. Sie schmetterten weniger auf die stark abwehrende Henriette Leber, raubten ihr dafür aber mit langen Bällen die Nerven – der Sieg war perfekt. „Der Auftritt war ziemlich gut“, freute sich Zanssen, dessen Team nun beim Doppel-Heimspieltag am 20. und 21. Oktober gegen die Kellerkinder SSW Hamburg und Horner TV II nachlegen will. „3:1-Punkte sind da unser Minimal-Ziel“, betont Zanssen.

Spiele: Lukas Naujoks/Brock MathesonJanik Schwarze/Nils Rodefeld 21:17, 15:21, 6:21; Tim Krämer/Kai SumidaMichael Rösener/Henning Zanssen 26:28, 17:21; Henriette Leber/Lucie WagnerHanna Moses/Charlotta Reckleben 21:17, 21:13; Tim Krämer/Janik Schwarze 13:21, 17:21; Brock MathesonNils Rodefeld 25:23, 15:21, 21:13; Lukas NaujoksMarkus Müller 12:21, 21:15, 23:25; Lucie Wagner – Charlotta Reckleben 24:22, 22:20; Kai Sumida/Henriette LeberMichael Rösener/Hanna Moses 21:17, 9:21, 6:21.

Von Christian Meyer

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