Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Sport Regional Erst im Finale ist für die HSG Nord Schluss
Sportbuzzer Sportmix Sport Regional Erst im Finale ist für die HSG Nord Schluss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:36 05.05.2009
Höhenflug beendet: Erst im Finale scheiterte die weibliche A-Jugend der HSG Nord Edemissen mit Ivonne Krängel bei den norddeutschen Meisterschaften. Quelle: bt

HSG Nord Edemissen – SpG Bandits Magdeburg 34:26 (15:13). „Hoffentlich fällt die Niederlage nicht zu hoch aus“, sagte ein besorgter Gundolf Deterding wenige Minuten vor dem Anpfiff. Der HSG-Trainer sah die Magdeburger als klaren Favoriten an – und sollte zu Beginn recht behalten. Magdeburg zog rasch mit 2:0 in Front. Es sollte die letzte Führung für die Gäste gewesen sein. Denn nachdem Kreisläuferin Tabea Rook das 3:2 erzielt hatte, gaben die Edemissenerinnen die Führung nicht mehr aus der Hand. Angetrieben von einer glänzend aufgelegten Ivonne Krängel, baute der niedersächsische Vizemeister den Vorsprung auf 6:2 aus, zwang die Magdeburger Verantwortlichen frühzeitig, eine Auszeit zu nehmen.

Die half wenig, denn weiterhin bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen auf dem Feld, blieben bis zum 9:6 mit drei Toren in Front. Als Sina Schrader mit einem Pfostentreffer die Chance vergab, ihr Team auf 10:6 nach vorn zu bringen, war Magdeburg wieder da, verkürzte auf 9:8. In den folgenden Minuten waren mehrfach Latte und Pfosten Helfer der Magdeburgerinnen. So traf Tabea Rook mit einem Siebenmeter nur den Pfosten und die überragende Svenja Behme hämmerte einen Tempogegenstoß gegen die Latte. So blieb es bis zum 13:12 bei einem Tor Vorsprung.

Nach der Pause erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start, warfen vier Tore in Folge zum 19:13. Zehn Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung sogar sieben Tore (27:20). „Zu diesem Zeitpunkt haben wir daran geglaubt, dass wir Magdeburg bezwingen können“, sagte Spielmacherin Ivonne Krängel. Für zusätzlichen Auftrieb sorgte die eingewechselte Torfrau Lisa Behme, als sie acht Minuten vor Schluss einen Siebenmeter parieren konnte. „Die Mannschaft hat erstklassig gekämpft, in der Abwehr sehr gut gestanden. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Gundolf Deterding.

HSG Nord Edemissen: Kemmer, Lisa Behme (beide Tor); Ivonne Krängel (8/3), Tabea Rook (8/1), Svenja Behme (5), Buchholz (5), Geier (4), Schrader (2), Mennecke (1), Jana Meyer (1), Glawion, Borchard, Rangnick, Biskup.

HSG Nord Edemissen – TV Oyten 36:41 (18:20). Nachdem sich der TV Oyten im Halbfinale gegen den VfL Stade mit 32:28 durchgesetzt hatte, stand das Finale fest. Bereits in der Vorrunde waren beide Teams aufeinandergetroffen. Die Edemissenerinnen hatten den Vergleich verloren. „Es wird sehr schwer, wir werden aber alles versuchen, um siegreich zu sein“, sagte Gundolf Deterding.

In der spannenden und abwechslungsreichen Begegnung brachte Tabea Rook mit einem verwandelten Siebenmeter ihr Team mit 2:1 in Führung, in der Folgezeit liefen die Gastgeber immer einem Rückstand hinterher. Nachdem Rook mit zwei Treffern den 5:7-Rückstand egalisieren konnte, gelang Ivonne Krängel per Siebenmeter die Führung zum 8:7. Es sollte die letzte für die HSG in der Partie sein.

Kämpferisch gaben die Edemissener Spielerinnen erneut alles, aber im Vergleich zum ersten Spiel stand die Abwehr nicht mehr so kompakt. Es wurde zu langsam verschoben und so ergaben sich immer wieder Lücken für die von ihren mitgereisten Fans lautstark angefeuerten Oytener Spielerinnen.

Nach der Pause mühten sich die HSG-Akteurinnen redlich, den Abstand von zwei Toren zu verkürzen. Das gelang zwei Mal Ivonne Krängel, die jeweils einen Siebenmeter zum 22:22 und 24:24 verwandeln konnte. „Leider ist es uns nicht gelungen, danach einmal in Führung zu gehen“, bedauerte Deterding, der nach 43 Minuten einen Vier-Tore-Rückstand (25:27) seiner Mädels registrieren musste. Hoffnung keimte noch einmal auf, als die HSG beim Stande von 31:34 einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Die ansonsten glänzend aufgelegte Katharina Buchholz scheiterte an der Oytener Torfrau, auch den Nachwurf konnte sie nicht verwandeln.

Pech hatte Buchholz beim nächsten Angriff, als sie nur den Pfosten traf. Besser machte sie es wenige Minuten später, als sie auf 34:36 verkürzen konnte. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. „Wir sind trotz der Niederlage zufrieden. Wir haben ein gutes Turnier gespielt und sind norddeutscher Vizemeister“, sagte Ivonne Krängel.

HSG Nord Edemissen: Kemmer, Lisa Behme (beide Tor); Buchholz (9/1), Tabea Rook (8/1), Ivonne Krängel (7/5), Schrader (4/1), Jana Meyer (4), Geier (2), Glawion (1), Mennecke (1), Borchard, Rangnick, Biskup.

Zum Abschluss der Handballsaison gelang aus demKreis Peine lediglich den Männern des MTV Peine in der Handball-Regionsoberliga ein letzter Sieg. Alle anderen Teams mussten sich geschlagen geben. Als beste Mannschaft aus dem Kreis Peine schließt die SG Zweidorf/Bortfeld II die Serie auf dem fünften Tabellenplatz ab.

05.05.2009

Eine bereits verloren geglaubte Meisterschaft haben die Regionsliga-Handballerinnen des TSV Bildung nun doch noch gewonnen.

05.05.2009

Kaum ist die Handball-Saison vorbei, wird es für die Handball-Jugendlichen schon wieder ernst. Im Kampf um einen Platz in der Jugend-Landesliga zeigten die Handballerinnen des MTV Groß Lafferde und des MTV Peine gute Leistungen.

05.05.2009