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Sport Regional Erst Bestleistung, dann Italien
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14:01 29.03.2018
Tolle Hallen-Saison: Mit der 3-Kilo-Kugel landete Josefine Klisch sogar auf Platz zwei in der deutschen U18-Bestenliste. Quelle: Ralf Görlitz
Gross Ilsede

Als 16-Jährige Vierte bei der U20-DM – „Damit war ich sehr zufrieden, denn weil ich erkältet war, konnte ich nur noch die Woche davor trainieren. Ich bin deshalb total ohne Druck an die Sache rangegangen. Das Einstoßen war noch so lala – aber dann habe ich mich echt gut gesteigert und war am Ende sogar besser platziert als bei der U18-DM“, stellte die frühere Athletin der LG Peiner Land erfreut fest.

Seit dem Winter startet die Groß Ilsederin für Hannover 96 – und das ziemlich erfolgreich. Sie schnappte sich souverän erst den U18- und dann auch noch den U20-Landestitel. Fünf ihrer sechs Versuche in der älteren Konkurrenz hätten dabei sogar zum Titel gereicht. Am Ende katapultierte sie die Kugel auf 13,64 Meter.

Erstmals die 16-Meter-Schallmauer durchbrochen hatte die Groß Ilsederin beim stark besetzten Rochlitzer Kugelstoß-Meeting im Februar. Beim Einladungswettkampf traten Weltmeister und Olympioniken an – „Das hat auf jeden Fall angespornt. Vor meinem letzten Versuch habe ich mich noch einmal richtig gepusht“, sagte Josefine Klisch. Und dann der Hammer mit der 3-Kilo-Kugel: 16,12 Meter! „Klasse – dabei war der Versuch von der Technik her absoluter Schrott“, sagte die 16-Jährige mit einem Schmunzel. Egal! In der deutschen U18-Hallen-Bestenliste katapultierte sich Josefine Klisch damit auf Platz zwei. Nur Sina Prüfer (Hallesche LAF) war mit 16,92 Meter noch besser.

Damit es im Sommer so fulminant weitergeht, stehen der Sport-Internatsschülerin von der KGS Hemmingen anstrengende Wochen bevor. In drei Trainingslagern mit Landes- und Bundeskader muss sie sich mitten in der Schulzeit in der Vorbereitung für die Freiluft-Saison quälen. Zweimal geht es nach Berlin und dann nach Latsch in Südtirol. In den Osterferien genoss Josefine Klisch es deshalb, bei einem Familien-Besuch in Groß Ilsede mal wieder aufs Pferd steigen zu können. Beim Reiten entspannen – dafür fehlte ihr zuletzt einfach die Zeit. „Das habe ich noch einmal richtig genossen – und danach heißt es Zähne zusammenbeißen im Trainingslager“, sagte das Talent.

Von Christian Meyer

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